

Österreich: Elfe aus der Serie „Fantastische Fabelwesen“
Am 17. Juni 2026 erschien die dritte 3-€-Münze der Serie „Fantastische Fabelwesen“. Das dritte Fabelwesen dieser Serie ist der Elfe gewidmet. Elfen und Feen werden heute im allgemeinen Sprachgebrauch sehr oft gleichgesetzt, haben allerdings unterschiedliche mythologische Ursprünge. Elfen stammen aus der nordischen und keltischen Mythologie. Im Mittelalter wurden Elfen häufig mit Zwergen oder Dämonen gleichgesetzt oder verwechselt. Eine freundlichere Vorstellung von Elfen brei
Michael Kurt Sonntag
vor 3 Stunden


Vom Römischen Reich nach Berlin: Antike Münzen auf geheimnisvollem Weg in den Norden
Weit ist der Weg und oft rätselhaft, den Münzen und andere historische Gegenstände aus fernen Ländern in unsere Gegend geführt haben. Die Zeitschrift „Archäologie in Deutschland“ (AiD) fragt im Heft. 4/2026, wie wohl eine griechische Münze aus dem dritten vorchristlichen Jahrhundert nach Spandau in Berlin gelangt. Ein 13-jähriger Schüler hatte sie auf einem Acker im nördlichen Stadtbezirk der Hauptstadt entdeckt. Die Bronzemünze aus der Zeit zwischen etwa 282 und 261 vor. Ch
Helmut Caspar
vor 3 Stunden


Lexikon: Grauman(n)scher Münzfuß
1750 durch Johann Philipp Grauman(n) organisierte Münzreform im Königreich Preußen, die einen neuen Münzfuß brachte. Der alte Reichstaler war wegen zu hoher Kosten bei zu feinem Fuß und der deshalb erfolgenden Geldabwanderung (Gresham-Kopernikanisches Gesetz) nicht mehr ausgeprägt worden, die umlaufenden 2⁄3-Stücke (Gulden) hatten die Stelle des Talers eingenommen, flossen aber immer noch ab. Darum wurde durch den Grauman(n)schen Münzfuß ein Taler nach dem 14-Taler-Fuß eingef
Helmut Kahnt
vor 3 Stunden


Modernes Antiquariat: SUUM CUIQUE - Medaillenkunst und Münzprägung in Brandenburg-Preußen
Die Sonderausstellung Suum Cuique war eine bedeutende Schau des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin. Sie wurde im Jahr 2008 im Kunsthistorischen Museum Wien präsentiert und beleuchtete die Geschichte der Medaillenkunst und Münzprägung in Brandenburg-Preußen. Begleitend zur Ausstellung erschien eine Buchpublikation. In deren Einleitung heißt es: "Suum cuique - Jedem das Seine. Mit dieser Devise hat der Hohenzoller Friedrich (...) am 17 Januar 1701, dem Vorabend sein
Dietmar Kreutzer
vor 3 Stunden


Griechenland: 100 Jahre Akademie von Athen
Vor 100 Jahren, 1926 also, wurde die Akademie von Athen gegründet. Dies Ereignis zum Anlass nehmend, emittierte Griechenland im Juli 2026 eine 2-€-Sondermünze. Im Laufe der letzten 100 Jahre hat die Akademie von Athen die Wissenschaft, die Literatur und die Schönen Künste sowie die wissenschaftliche Forschung und die Vergabe von Stipendien gefördert. 2 €, Parameter wie bei der Kursmünze, Auflage: 740.500 in NP, 6.000 in Stgl. in Münzkarte, 3.500 in PP, Künstler: G. Stamatopou
Michael Kurt Sonntag
vor 12 Stunden


Frankreich: Museum von Orsay aus der Serie „Französische Exzellenz“
Im Rahmen der Serie „Französische Exzellenz“ emittierte Frankreich im Juli 2026 drei Silber- und vier Goldmünzen auf das in Frankreich allseits bekannte und berühmte Museum von Orsay. Vor 40 Jahren wurde das besagte Museum eröffnet. Die Münzserie hierzu wurde von der Monnaie de Paris in enger Zusammenarbeit mit dem Musée d´Orsay entworfen. 10 €, Silber 999/1000, 22,2 g, 37 mm (quadratisch mit gekappten Ecken), Auflage: 5.000 in PP 20 €, Silber 999/1000, 31,1 g, 37 mm, Auflage
Michael Kurt Sonntag
vor 12 Stunden


Aus privaten Sammlungen: Kleinstübers Ruhe - Grabmal eines Berliner Münzmechanikers
Wer ein Faible für alte Friedhöfe hat, kann überall in Berlin fündig werden. Es existiert eine reiche Literatur über die Gottesäcker, die im 19. Jahrhundert am Rand der damaligen preußischen Haupt- und Residenzstadt angelegt wurden. Nicht nur der Dorotheenstädtische Friedhof mit Grabstätten bekannter Künstler und Wissenschaftler, der Invalidenfriedhof, auf den an preußische Militärs erinnert wird, oder der Jüdische Friedhof in Weißensee bieten Überraschendes. Zum Beispiel die
Helmut Caspar
vor 3 Tagen


Leserpost: Hohe Preise für Gold, Silber und Raritäten - „Muss ich mir ein anderes Sammelgebiet suchen?“
Werte Redaktion, vor zehn Jahren habe ich angefangen, eine Sammlung der Umlaufmünzen aus der Lateinischen Münzunion zusammenzustellen. Mein erstes Stück war ein Napoléon, also eine Goldmünze aus Frankreich. Es folgten 20 Francs aus Belgien, 20 Franken aus der Schweiz, 20 Lire aus Italien, 20 Drachmen aus Griechenland. Unter Zuhilfenahme des Kataloges Goldmünzen Europas von Hans Schlumberger habe ich die Sammlung auch mit einigen höherwertigen Stücken wie dem zu 50 Lire (50 Ja
Dietmar Kreutzer
vor 5 Tagen


Frankreich: 100. Geburtstag von Marilyn Monroe
Auf den 100. Geburtstag von Marilyn Monroe emittierte Frankreich im Juli 2026 drei Silber- und zwei Goldmünzen. Marilyn Monroe, eigentlich Norma Jean Baker (*1. Juni 1926 Los Angeles, Kalifornien; † 5. August 1962 ebenda) war US-amerikanische Filmschauspielerin während der 1950er Jahre und amerikanisches Sexidol in zahlreichen Filmen. So z. B. in: „Wie angelt man sich einen Millionär“ und „Blondinen bevorzugt“. Als Komikerin dagegen erlebte sie das Publikum in „Manche mögen´s
Michael Kurt Sonntag
vor 5 Tagen


Adler als Papagei gedeutet: Preußische Kuriositäten sind bei Sammlern sehr beliebt
Münzensammler lieben alles, was irgendwie aus der Norm fällt. Entsprechenden Stücken sind viel Aufmerksamkeit und stolze Preise sicher. Eine an numismatischen Raritäten, Sonderlingen und Kuriositäten reiche Sammlung wurde 1926 in Frankfurt am Main von der Münzhandlung Leo Hamburger versteigert. Der Berliner Sammler William F. Hahlo hatte eine umfangreiche Kollektion von Münzen zusammengetragen, die mit Fehlern und Unstimmigkeiten aller Art behaftet sind. Das Vorwort zum Katal
Helmut Caspar
24. Juli


Münzreformen 1750 und 1821: Friedrich II. schuf den Reichstaler, Friedrich Wilhelm III. beendete Zersplitterung im Geldwesen
Friedrich II. von Preußen, genannt der Große, war eine Ausnahmeerscheinung in der deutschen und europäischen Fürstenfamilie. Seine von Ideen der Aufklärung geprägten Vorstellungen über die Verantwortung der Fürsten gegenüber ihren Völkern waren weitgehend Makulatur, als er nach seiner Thronbesteigung am 31. Mai 1740 als Nachfolger des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. eine günstige Gelegenheit nutzte, um seinem Staat, uralte Herrschaftsansprüche von zweifelhaftem Wert in An
Helmut Caspar
24. Juli



















