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Münzen erzählen Geschichte: Studierende präsentieren Sonderausstellung in Mödling

„Verloren – Versteckt – Wiederentdeckt. 2.000 Jahre Geld in Mödling“ – Die von Studierenden erarbeitete Sonderausstellung gibt einen Einblick in die Jahrtausende alte Geldgeschichte im heutigen Österreich am Beispiel von Münzen, Medaillen und Geldscheinen aus Mödling.



Die neue Sonderausstellung „Verloren – Versteckt – Wiederentdeckt. 2.000 Jahre Geld in Mödling“ im Museum Mödling zeigt die Entwicklung des Geldwesens der Region von der Römerzeit bis ins 20. Jahrhundert. Seit über 2.000 Jahren prägen Münzen den Alltag und erzählen dabei Geschichten über Handel, Macht, Alltag und Kultur. Konzipiert, gestaltet und umgesetzt wurde die Ausstellung von Studierenden des Instituts für Numismatik und Geldgeschichte der Universität Wien.


Besuchende begeben sich auf einen Rundgang durch die Jahrhunderte. Bereits die ersten Stationen zeigen, welche Erkenntnisse selbst kleine und unscheinbare Münzen liefern können. Die Ausstellung erklärt dabei anhand ausgewählter Objekte, wie Münzen hergestellt wurden, welche oft weiten Wege sie zurücklegten und was man mit ihnen kaufen konnte.




Besondere Einblicke bieten Funde aus Gräbern, in denen Münzen als Schmuckstücke oder sogenannte Charonspfennige Verwendung fanden. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählt ein mittelalterlicher Schatzfund aus Mödling: Mehr als 250 Wiener Pfennige, die in den 1270er-Jahren verborgen wurden, geben einen faszinierenden Einblick in die mittelalterliche Bilderwelt und die Geldwirtschaft ihrer Zeit. Notgeldscheine der 1920er-Jahre schlagen schließlich die Brücke in die jüngere Vergangenheit und veranschaulichen, wie man mit Geld Geld verdienen konnte. Ergänzend werden die Kaufkraft sowie Löhne und Preise verschiedener Epochen thematisiert.


Das Ausstellungsprojekt entstand in enger Zusammenarbeit zwischen dem Museum Mödling und dem Institut für Numismatik und Geldgeschichte der Universität Wien. Eine zentrale Vorgabe des Museums bestand darin, ausschließlich Objekte aus den eigenen Sammlungen zu präsentieren. Dadurch konnten zahlreiche Schätze aus Vitrinen und dem Depot neu in Szene gesetzt werden.




Durch die Ausstellung führt das liebevoll gestaltetes Maskottchen „Manni“, das auf den Audioguide verweist, der die Ausstellung ergänzt.


„Bei allen Beteiligten fiel das Projekt auf fruchtbaren Boden und wurde von Beginn an unterstützt. Das Team des Museums ist beeindruckt von der Qualität und dem Engagement der Studierenden und stolz auf das gemeinsame Ergebnis“, betont das Museum Mödling.


Die Sonderausstellung zeigt, wie viel Geschichte in Münzen und Geldscheinen steckt – und wie diese Objekte helfen, die Vergangenheit zu entdecken. Sie macht so die Geldgeschichte des Bezirks anhand von Fundstücken anschaulich erlebbar. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Oktober 2026 im Museum Mödling (Josef Deutsch Platz 2, 2340 Mödling) zu sehen.


Die Öffnungszeiten sowie weitere Informationen finden Sie auf der Website des Museums Mödling: www.museum-moedling.at

Der Audioguide ist kostenlos und lässt sich auch von zu Hause anhören:


Alle Infos auf einen Blick


Sonderausstellung: Verloren – Versteckt – Wiederentdeckt. 2.000 Jahre Geld in Mödling

Ausstellungsdauer: 12. Juni bis 10. Oktober 2026


Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag 9 bis 13 Uhr

Samstag 10 bis 14 Uhr

Sonntag und Feiertag 14 bis 18 Uhr


Adresse:

Museum Mödling

Josef Deutsch Platz 2

2340 Mödling



Über das Museum Mödling


Das Museum Mödling widmet sich der Geschichte der Stadt und des Bezirks Mödling von den Anfängen der Erdgeschichte bis in die Neuzeit. Die Dauerausstellung bietet Einblicke in Natur, Archäologie, Kultur- und Regionalgeschichte und wird durch eine historische Uhrensammlung sowie die Hyrtlbibliothek (Medizin) ergänzt.


Schwerpunkte bilden unter anderem Ludwig van Beethoven und seine Zeit in Mödling, Volkskunde, regionale Industriegeschichte sowie Werke ortsansässiger Künstlerinnen und Künstler. Neben der Dauerausstellung präsentiert das Museum regelmäßig Sonderausstellungen zu regionalgeschichtlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Themen. Das Museum wird mit großem Engagement von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut.

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