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Lexikon: Fantasiemünzen

Von privater Seite hergestellte, nichtoffizielle Prägung, die durch ihre Gestaltung und Beschriftung den Anschein erwecken will, eine Münze zu sein. Alle Fantasiemünzen sind jedoch von der Definition her Medaillen.

5 Francs (Napoleon II., 1816, Brüssel, Silber, 21,6 Gramm, 37 mm)

Bildquelle: MDC Monaco, Auction 4, Lot 574


Fantasiemünzen gibt es schon seit der Renaissance, als mit den Paduanern „Münzen“ erschaffen wur-

den, die es niemals gegeben hatte, z. B. Sesterze des Kaisers Otho. Einen ganz besonderen Aufschwung nahmen die Fantasiemünzen nach der Einführung des Euro im Jahr 2002. Von privaten Emittenten wurden danach zahlreiche Fantasiemünzen als sogenannte Probe-Euro angeboten, wobei der Eindruck der Probemünze noch durch die Umschriften PROBE, PATTERN, PRUEBA oder ESSAI unterstützt wurde. Derartige Machwerke gibt es inzwischen von fast allen, nicht zu den Euro-Ländern gehörenden Staaten Europas.


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