• Helmut Kahnt

Bezant


Denier mit Grabeskirche (1162-75), goldener Bezant mit kufischer Schrift (1140-1180) und goldener Bezant mit christlichem Symbol (um 1250). Bildquelle: Wikimedia, PHGCOM (Own work, photographed at the British Museum), CC BY-SA 3.0, [Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8366445].

Auch Bezant d’or (lat. Besantius, Bisantius, Byzantius, franz. Bezant, Bézant, Bésant, Bisant): Goldstücke des Byzantinischen Reichs, die sich besonders im Mittelalter in Europa ausbreiteten. Sie wurden hauptsächlich von den Herrschern der Kreuzfahrerstaaten nachgeschlagen und erhielten dann entsprechende Beinamen, z.B. Byzantius Tripolitanicus = Goldmünzen der Grafschaft Tripolis (1109–1287) oder Besantius Stauratus (Kreuzbezant).


Anmerkung der Redaktion:


Seit 2018 gibt es eine Kryptowährung unter dem Namen Bezant (BZNT), die von der in Singapur ansässigen Bezantium Foundation herausgegeben wird.


aus „Das große Münzlexikon