Künker: Nachbericht zu den Auktionen 445-446
Weltrekord: Die teuerste Reichsgoldmünze aller Zeiten: 170.000 Euro erzielte das beste Exemplar der seltensten Reichsgoldmünze. Damit ist das 20-Mark-Stück Ernsts II. von Sachsen-Coburg und Gotha aus dem Jahr 1872 die teuerste Reichsgoldmünze, die je versteigert wurde. Und das ist nur eines von vielen spektakulären Ergebnissen der Künker Herbst-Auktionen vom 22. bis 25. September. Insgesamt wurden 9,1 Million Euro umgesetzt.
Der Münzmarkt bleibt stark, und wie! 2.600 Lose wurden in den beiden Künker Herbst-Auktionen angeboten. Geschätzt waren sie mit 4,9 Mio. Euro. Das Ergebnis? Stolze 9,1 Mio., also fast das Doppelte. Viele Kunden waren persönlich zur Auktion angereist, um auf "ihr" Stück zu bieten. Telefonische Gebote und eine starke Beteiligung im Internet machten aus den Herbst-Auktionen ein Erlebnis.
Argentum Poloniae
113 Taler von Stephan Bathory bis zum Herzogtum Warschau eröffneten unter dem Titel "Argentum Poloniae" die Auktion. Der Sammler hatte sie mit Akribie und einem geradezu wissenschaftlich zu nennenden Anspruch auf Vollständigkeit zusammengetragen. Münzbegeisterte aus dem In- und Ausland belohnten seine jahrelange Anstrengung durch intensives Bieten. Nur so konnte die Sammlung das Fünffache ihrer Schätzung bringen. Einzelne Kabinettstückchen erreichten das 19-fache ihrer Schätzung!
Abb. 1: Losnummer 2
Königreich Polen. Sigismund III., 1587-1632.
Reichstaler 1623 II-VE, Bromberg.
Von größter Seltenheit. Leicht berieben, min. Kratzer in den Feldern, sehr schön.
Schätzung: 3.500 Euro
Zuschlag: 19.000 Euro
Abb. 2: Losnummer 16
Königreich Polen. Johann Kasimir, 1649-1668.
Reichstaler 1649, Krakau.
Von großer Seltenheit. Kl. Schrötlingsfehler am Rand, kl. Kratzer, sehr schön.
Schätzung: 1.000 Euro
Zuschlag: 12.000 Euro
Abb. 3: Losnummer 34
Polen. Stadt Danzig.
Reichstaler 1577, geprägt während der Belagerung der Stadt zur Zeit des Bürgeraufstands 1577.
Sehr selten. Winz. Schrötlingsfehler, sehr schön +.
Schätzung: 1.000 Euro
Zuschlag: 18.000 Euro
Abb. 4: Losnummer 42
Polen. Stadt Danzig.
Reichstaler 1645, mit Titel Wladislaws IV.
Von großer Seltenheit. Sehr schön +.
Schätzung: 2.000 Euro
Zuschlag: 38.000 Euro
Habsburger Raritäten aus der Sammlung Dr. Herbert Wenzel
Das Dreifache der Schätzung brachte ein weiterer Teil der Sammlung Dr. Herbert Wenzel. Man muss zur Qualität dieser Sammlung nichts mehr sagen. Der Name Wenzel steht in der numismatischen Welt inzwischen gleichermaßen für Habsburg wie für Raritäten in feinster Erhaltung.
Unbestrittener Höhepunkt dieses Teils der Sammlung war ein 20 Dukatenstück Ferdinands II. aus der Münzstätte Klagenfurt, das Dr. Herbert Wenzel 1949 von den Erben des Oberlandesgerichtsrats Dollinger erwarb. Seit 77 Jahren war diese Münze nicht mehr auf dem Markt. Sie ist von größter numismatischer Bedeutung, weil Klagenfurt nicht die reguläre Münzstätte Kärntens war. Erzherzog Ferdinand richtete dort 1522 eine Münzstätte ein, um Streitigkeiten mit den Kärtner Ständen zu umgehen, die auf die Münzstätte von St. Veit Anspruch erhoben. Seine historisch-numismatische Bedeutung, seine Schönheit und große Seltenheit zogen internationale Aufmerksamkeit auf dieses Los. Das Bietergefecht endete erst mit einem Ergebnis von 170.000 Euro - bei 100.000 Euro Schätzung.
Abb. 5: Losnummer 2292
Römisch-Deutsches Reich. Ferdinand II., 1592-1618-1637.
20 Dukaten 1622, Klagenfurt.
Von allergrößter Seltenheit und großer numismatischer Bedeutung. Neben dem Exemplar in Slg. Horsky wohl das 2. bekannte Exemplar. Feine Goldtönung, kl. Randfehler, sehr schön-vorzüglich.
Schätzung: 100.000 Euro
Zuschlag: 170.000 Euro
Abb. 6: Losnummer 2309
Römisch-Deutsches Reich. Leopold I., 1657-1705.
2 Dukaten 1682, Wien.
Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung. Prachtexemplar. Vorzüglich-Stempelglanz.
Schätzung: 7.500 Euro
Zuschlag: 30.000 Euro
Abb. 7: Losnummer 289
Römisch-Deutsches Reich. Maximilian I., 1490-1519.
Silberne Schaumünze o. J., Hall.
Von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar mit feiner Patina, leicht geglättet, vorzüglich.
Schätzung: 1.000 Euro
Zuschlag: 15.000 Euro
Abb. 8: Losnummer 322
Römisch-Deutsches Reich. Maximilian II., 1564-1576.
Silbermedaille 1566, unsigniert, Werkstatt Nickel Milicz.
Sehr selten. Herrliches Renaissanceporträt. Prachtexemplar von schönster Erhaltung.
Feine Patina, fast Stempelglanz
Schätzung: 7.500 Euro
Zuschlag: 34.000 Euro
Abb. 9: Losnummer 426
Römisch-Deutsches Reich. Ferdinand III., 1625-1637-1657.
Dicker vierfacher Reichstaler 1642, Wien.
Von allergrößter Seltenheit. Attraktives, scharf ausgeprägtes Exemplar mit herrlicher Patina, kl. Schrötlingsfehler am Rand, fast vorzüglich.
Schätzung: 20.000 Euro
Zuschlag: 85.000 Euro
Abb. 10: Losnummer 540
Kaiserreich Österreich. Franz Joseph I., 1848-1916.
Doppelter Vereinstaler 1857 A, Wien.
Selten. Nur 1.644 Exemplare geprägt. Kabinettstück.
Prachtvolle Patina, Erstabschlag, Stempelglanz (Prooflike).
Schätzung: 5.000 Euro
Zuschlag: 16.000 Euro
Abb. 11: Losnummer 565
Die Geistlichkeit in den Habsburgischen Erblanden. Bistum Gurk.
Johann VI. von Schönburg, 1552-1554.
Taler 1553, mit Titel Ferdinands I.
Von größter Seltenheit. Sehr attraktives Exemplar mit feiner Patina, vorzüglich.
Schätzung: 10.000 Euro
Zuschlag: 28.000 Euro
Sammlung Erich Götz
Der Sammler Erich Götz beschäftigte sich viele Jahrzehnte lang mit den Münzen seiner Oberpfälzer Heimat. Wie bei vielen guten Heimatsammlungen, stand für Erich Götz eher die historisch-numismatische Bedeutung und die Seltenheit im Mittelpunkt als eine perfekte Erhaltung. Vor allem Münzen aus Regensburg, Amberg, Neumarkt, Cham oder Nabburg bildeten den Schwerpunkt der Partie, die auf zwei Auktionskataloge verteilt war. Viele Stück davon sind in dem 1992 erschienenen Buch über "Die Münzprägung der Oberpfalz - Geschichte und Katalog" aus der Feder von Erich Götz abgebildet. Nun haben diese Münzen in den Sammlungen anderer Spezialsammler ein gutes neues Zuhause gefunden, wobei hervorragende Preise erzielt wurden. Das Ergebnis für die Gesamtsammlung lag beim Zweieinhalbfachen der Schätzung.
Abb. 12: Losnummer 615
Bayern. Heinrich IV., der Heilige, als Herzog, 995-1002.
Denar 995/1002, Neuburg.
Von größter Seltenheit. Min. gewellt, sehr schön.
Schätzung: 500 Euro
Zuschlag: 2.400 Euro
Abb. 13: Losnummer 635
Bayern. Maximilian I., 1598-1651.
Reichstaler 1624, Neumarkt, mit Titel Ferdinands II., für die Oberpfalz.
Von großer Seltenheit. Feine Patina, Henkelspur, sehr schön +.
Schätzung: 1.000 Euro
Zuschlag: 10.000 Euro
Abb. 14: Losnummer 977
Regensburg. Eberhard, 937-938.
Denar, Regensburg.
Von allergrößter Seltenheit. Min. korrodiert, sehr schön.
Schätzung: 1.500 Euro
Zuschlag: 9.000 Euro
Abb. 15: Losnummer 2444
Bayern. Maximilian I., 1598-1651.
2 Dukaten 1618, München.
Attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung, vorzüglich.
Schätzung: 2.500 Euro
Zuschlag: 6.250 Euro
Abb. 16: Losnummer 2653
Kurfürstentum Pfalz. Ruprecht II., 1390-1398.
Goldgulden o. J. (1395-1397), Amberg.
Von allergrößter Seltenheit. 2. bekanntes Exemplar. Leicht gewellt, winz. Randfehler, sehr schön-vorzüglich/sehr schön.
Schätzung: 5.000 Euro
Zuschlag: 13.250 Euro
Abb. 17: Losnummer 2655
Kurfürstentum Pfalz. Philipp, 1476-1508.
Goldgulden 1500, Neumarkt, für die Oberpfalz.
Sehr selten. Sehr schön +.
Schätzung: 2.500 Euro
Zuschlag: 7.000 Euro
Goldmünzen eines rheinländischen Sammlers und Kunstfreunds
Goldmünzen sind - gerade in außergewöhnlicher Erhaltung - derzeit auf dem internationalen Markt sehr beliebt, und zwar ganz gleich ob aus der frühen Neuzeit, dem 19. und 20. Jahrhundert oder der Nachkriegszeit. Das illustrierten die beeindruckenden Ergebnisse, die die Goldmünzen aus dem Besitz eines rheinländischen Sammlers und Kunstfreunds erzielten. So brachte ein Brandenburgischer Doppeldukat von 1677 in MS62 (Top Pop) statt der Schätzung von 7.500 Euro stolze 28.000 Euro; ein Hamburger Bankportugalöser zu 10 Dukaten ohne Jahr, aber auf das Jahr 1679 datierbar, kletterte von seiner Schätzung mit 20.000 auf 50.000 Euro, nicht zuletzt wegen seiner Erhaltung mit MS61 PL.
Auch moderne Münzen bringen beeindruckende Preise. Eine nur in 25 Exemplaren geprägte Probe zum 20 Franc Stück von 1946 des Großherzogtums Luxemburg realisierte mit 12.000 Euro mehr als das Doppelte ihrer Schätzung von 5.000 Euro.
Zum teuersten Stück der Sammlung wurde ein Dukat mit Prägeschwächen in fast vorzüglich. Er zeigt das Porträt von Wallenstein - und das katapultierte das Stück von seiner Schätzung mit 20.000 auf 85.000 Euro.
Abb. 18: Losnummer 2116
Luxemburg. Charlotte, 1919-1964.
20 Francs 1946, Brüssel. Probe in Gold. Von größter Seltenheit. Nur 25 Exemplare geprägt.
Polierte Platte.
Schätzung: 5.000 Euro
Zuschlag: 12.000 Euro
Abb. 19: Losnummer 2478
Brandenburg-Preußen. Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, 1640-1688.
2 Dukaten 1677 IH, Berlin.
Sehr selten. Prachtexemplar. Sehr attraktives, scharf ausgeprägtes Exemplar, vorzüglich-Stempelglanz.
Schätzung: 7.500 Euro
Zuschlag: 28.000 Euro
Abb. 20: Losnummer 2565
Stadt Hamburg. Privatportugalöser zu 10 Dukaten o. J. (1679).
Sehr selten. Prachtexemplar von polierten Stempeln.
Vorzüglich-Stempelglanz.
Schätzung: 20.000 Euro
Zuschlag: 50.000 Euro
Abb. 21: Losnummer 2667
Stadt Regensburg.
Dukat o. J. (1742), mit Titel Karls VII.
Sehr selten. Winz. Kratzer, vorzüglich-Stempelglanz.
Schätzung: 6.000 Euro
Zuschlag: 15.0000 Euro
Abb. 22: Losnummer 2733
Wallenstein. Albrecht, 1623-1634, Herzog von Friedland.
Dukat 1630, Jitschin.
Von großer Seltenheit. Fast vorzüglich.
Schätzung: 20.000 Euro
Zuschlag: 85.000 Euro
Münzen des deutschen Kaiserreichs aus der Sammlung eines Physikers
Bereits vor der Auktion hatten Fachleute erwartet, dass im Rahmen der Sammlung eines Physikers neue Rekordpreise für Reichsmünzen erzielt werden würden. Schließlich trugen 62 der 503 Lose den Titel "Top Pop". Alle Münzen zeichneten sich durch ihre fantastische Erhaltung und ihre bemerkenswerte Patina aus.
Tatsächlich wurde ein Weltrekord erzielt. Mit 170.000 Euro Zuschlag ist das 20 Mark Goldstück mit dem Porträt Ernsts II. von Sachsen-Coburg und Gotha aus dem Jahr 1872 die teuerste jemals verkaufte Reichsgoldmünze.
Und das war nicht der einzige bemerkenswerte Preis. Die Zuschläge für Reichsmünzen in perfekter Erhaltung sind seit einigen Jahren nur am Steigen.
Abb. 23: Losnummer 2792
50 Pfennig 1902 F.
Sehr selten in dieser Erhaltung. Hübsche Patina, polierte Platte.
Schätzung: 750 Euro
Zuschlag: 2.800 Euro
Abb. 24: Losnummer 2809
Anhalt. Friedrich II., 1904-1918.
3 Mark 1914. Silberhochzeit.
Prachtexemplar. Herrliche Patina, polierte Platte.
Schätzung: 250 Euro
Zuschlag: 1.700 Euro
Abb. 25: Losnummer 2833
Bayern. Ludwig II., 1864-1886.
5 Mark 1876.
Selten in dieser Erhaltung. Prachtexemplar.
Hübsche Patina, Stempelglanz.
Schätzung: 1.500 Euro
Zuschlag: 10.000 Euro
Abb. 26: Losnummer 2860
Hessen. Ludwig III., 1848-1877.
5 Mark 1875.
Sehr selten in dieser Erhaltung. Winz. Randfehler, fast Stempelglanz.
Schätzung: 3.000 Euro
Zuschlag: 12.000 Euro
Abb. 27: Losnummer 2946
Reuss Jüngerer Linie. Heinrich XIV., 1867-1913.
2 Mark 1884.
Sehr selten in dieser Erhaltung. Erstabschlag von polierten Stempeln. Feine Patina, fast Stempelglanz.
Schätzung: 1.000 Euro
Zuschlag: 13.000 Euro
Abb. 28: Losnummer 2964
Sachsen-Coburg-Gotha. Carl Eduard, 1900-1918.
5 Mark 1907.
Prachtexemplar. Herrliche Patina, polierte Platte.
Schätzung: 2.000 Euro
Zuschlag: 10.000 Euro
Abb. 29: Losnummer 3175
Reuss älterer Linie. Heinrich XXII., 1859-1902.
20 Mark 1875.
Von großer Seltenheit. Prachtexemplar. Fast Stempelglanz.
Schätzung: 35.000 Euro
Zuschlag: 50.000 Euro
Abb. 30: Losnummer 3203
Sachsen-Coburg-Gotha. Ernst II., 1844-1893.
20 Mark 1872.
Von großer Seltenheit, besonders in dieser herausragenden Erhaltung. Das wohl am besten erhaltene Exemplar. Erstabschlag, Stempelglanz.
Schätzung: 100.000 Euro
Zuschlag: 170.000 Euro
Abb. 31: Losnummer 3347
5 Reichsmark 1935 F.
Prachtexemplar. Polierte Platte.
Schätzung: 500 Euro
Zuschlag: 7.500 Euro
Raritäten aus Deutschland und der ganzen Welt
Schließen wir unseren Nachbericht mit einigen besonderen Ergebnissen von Münzen ab, die nicht aus einer der erwähnten Sammlungen stammen.
Abb. 32: Losnummer 571
Erzbistum Salzburg. Wolf Dietrich von Raitenau, 1587-1612.
Dicker dreifacher Reichstaler o.J.
Von allergrößter Seltenheit. Wohl Unikum.
Feine Patina, kl. Randfehler, sehr schön-vorzüglich.
Schätzung: 20.000 Euro
Zuschlag: 42.000 Euro
Abb. 33: Losnummer 597
Anhalt-Dessau. Leopold Friedrich, 1817-1871.
Vereinsdoppeltaler 1843.
Vorzüglich-Stempelglanz.
Schätzung: 1.500 Euro
Zuschlag: 20.000 Euro
Abb. 34: Losnummer 1013
Reuss-Schleiz. Heinrich LXII., 1818-1854.
Vereinsdoppeltaler 1843.
Nur 500 Exemplare geprägt. Prachtexemplar von polierten Stempeln. Fast Stempelglanz.
Schätzung: 1.500 Euro
Zuschlag: 16.000 Euro
Abb. 35: Losnummer 1030
Kurfürstentum Sachsen. Johann, 1525-1532.
Taler o.J., Zwickau.
Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung. Vorzüglich +.
Schätzung: 5.000 Euro
Zuschlag: 24.000 Euro
Abb. 36: Losnummer 1179
Wallenstein. Albrecht, 1623-1634, Herzog von Friedland.
Reichstaler 1627, Jitschin.
Sehr selten. Schöne Patina, sehr schön-vorzüglich.
Schätzung: 17.500 Euro
Zuschlag: 26.000 Euro
Abb. 37: Losnummer 2127
Vereinigte ostindische Kolonie. Java.
Niederländischer Dukat 1755. Sehr selten. Sehr schön +.
Schätzung: 2.000 Euro
Zuschlag: 16.000 Euro
Abb. 38: Losnummer 2290
Römisch Deutsches Reich. Matthias, 1608-1612-1619.
Dukat 1615 KB, Kremnitz.
Selten in dieser Erhaltung. Prachtexemplar von schönster Erhaltung. Fast Stempelglanz.
Schätzung: 3.500 Euro
Zuschlag: 22.000 Euro
Abb. 39: Losnummer 2393
Kaiserreich Österreich. Franz Joseph I., 1848-1916.
100 Kronen 1908, Wien.
Winz. Kratzer, polierte Platte.
Schätzung: 5.000 Euro
Zuschlag: 22.000 Euro
Abb. 40: Losnummer 2521
Königreich Preußen. Wilhelm I., 1861-1888.
Goldmedaille zu 12 Dukaten 1861. Selten. Prachtexemplar. Mit Etui. Von polierten Stempeln. Vorzüglich-Stempelglanz.
Schätzung: 4.0000 Euro
Zuschlag: 20.000 Euro
Abb. 41: Losnummer 2621
Stadt Nürnberg.
4 Dukaten 1629, mit Titel Ferdinands II.
Von allergrößter Seltenheit. Leicht gewellt, winz. Kratzer auf der Rückseite, vorzüglich-Stempelglanz.
Schätzung: 25.000 Euro
Zuschlag: 48.000 Euro
Künker bedankt sich bei allen Einlieferern und Einlieferinnen, allen Bietern und Bieterinnen. Ihnen verdankt die Auktion ihren Erfolg. Die neue Auktion ist bereits auf der Künker Website zu sehen. Denn nach der Auktion ist vor der Auktion.




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