• Helmut Kahnt

Banaldenar (Banovac)


Banaldenar des 13. Jahrhunderts. Bildquelle: Helmut Kahnt, Das große Münzlexikon, Regenstauf 2005, S. 39.

Besonderer ungarischer Denare des Mittelalters, der unter der Aufsicht des jeweiligen Banus (deshalb der Name) von Slawonien geprägt wurden. Da sie als Handelsmünzen nicht der Münzverrufung unterlagen, blieb ihr Münzbild über den gesamten Prägezeitraum weitgehend unverändert: auf der Vorderseite ein laufender Marder, auf der Rückseite ein Doppelkreuz, darunter zwei gekrönte Köpfe (König und Banus), oben Halbmond und Stern als Zeichen der ungarischen Nebengebiete. Die Prägung begann unter Banus Stefan Gutkeled (1248–1260) und endete unter König Ludwig I. (1342–1382).

aus „Das große Münzlexikon“