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Österreich: Hippokamp aus der Serie „Fantastische Fabelwesen“

Am 28. Januar 2026 erschien die zweite 3-€-Münze der Serie „Fantastische Fabelwesen“. Das zweite Motiv dieser Serie ist dem Hippokamp gewidmet. Beim Hippokamp (griech. ιπποκαμπος Hippokampos) handelt es sich um ein mythisches Fabelwesen, dessen vordere Hälfte wie ein Pferd und dessen hintere Hälfte wie ein schlangenartiger Fisch ausschaut. Der Begriff leitet sich von den Wörtern ιππος hippos (deutsch „Pferd“) und καμπος kámpos (deutsch „Seeungeheuer“) ab. In der antiken griechischen Mythologie beschränkte sich die Rolle der Hippokampen vornehmlich darauf, die Reit- oder Zugtiere der Meergötter (Poseidon und Nereus) und der Meergöttinnen (Amphitrite, Gattin des Poseidon und der Nereiden, Töchter des Nereus) zu sein. In der antiken Kunst erschien er sowohl geflügelt als auch flügellos.

3 €, Kupfernickel, teilweise farbig, partielles Leuchten unter UV-Licht, 16,00 g, 34 mm, Auflage: 65.000 in NP., Künstler: Anna Schlindner, Rebecca Wilding; Münzstätte: Münze Österreich AG, Wien.


Auf dieser 3-€-Münze begegnet uns rückseitig ein sich hoch aufrichtender flügelloser farbig bedruckter Hippokamp – ein weißes Seepferd mit einem bläulich schimmernden Fischschwanz, umgeben von Seegras und Korallen. Unter dem Seepferd findet sich ein mit Goldfarbe bedrucktes Ornament sowie eine Krone. Die Umschrift lautet: 2026 HIPPOKAMP. Unter UV-Lichteinwirkung leuchtet diese farbige Seite partiell. Die Vorderseite der Münze zeigt wie alle Münzen dieser Serie einen Schlüssel mit reich verziertem Griff, in den der Buchstabe „F“ als Kürzel für Fabelwesen eingearbeitet ist. Eine stilisierte Sonne im Hintergrund des Schlüssels und ringsherum funkelnde Sterne unterstreichen zudem den fantastischen Charakter dieser Prägung. Die Münzlegende nennt die Staatsbezeichnung und den Nominalwert.


Michael Kurt Sonntag

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