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Ungarn: Burg Nagyvázsony aus der Serie „Burgen und Schlösser“

Autorenbild: Michael Kurt Sonntag
Michael Kurt Sonntag
vor 2 Stunden
1 Min. Lesezeit

Auf die Burg Nagyvázsony emittierte Ungarn am 15. September 2026 zwei motivgleiche Münzen – eine 25000 Forint Silber- und eine 5000 Forint Kupfernickelmünze. Besagte Burg war eine der wichtigsten ungarischen mittelalterlichen Festungen im Balatonraum. Sie wurde in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut. 1472 hatte König Matthias I. dem General Pál Kinizsi das dafür nötige Land für dessen Tapferkeit geschenkt. Die Burg lag in der Nähe eines Haupthandelswegs und einer ergiebigen Wasserquelle. Teile dieses Baus haben sich bis heute erhalten. Restaurierungsarbeiten begannen in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts auf der Grundlage archäologischer Grabungserkenntnisse. Hierbei wurden die Gebäude nicht nur bewahrt, sondern auch modernen Bedürfnissen angepasst. So wurden Teile der Gebäude für Besucher gesichert, z. B. Treppengeländer erneuert und Informationspunkte eingerichtet, die den Besuchern helfen sollen, die Burg und ihr ursprüngliches historisches Aussehen besser vorstellbar und verständlicher zu erfassen. Auf diese Weise ist der Gebäudekomplex mehr als nur eine Burg – er ist ein lebendiger Teil von Ungarns kulturellem Erbe.

25000 Forint, Silber 925/1000, 31,46 g, 38,61 mm, Rand geriffelt, Auflage: 5.000 in PP,

5000 Forint, Kupfernickel, 30,8 g, 38,61 mm, Rand geriffelt, Auflage: 5.000 in Stgl.,

Künstler: Zoltán Tóth; Münzstätte: Budapest, Ungarn.


Auf der Münzvorderseite sehen wir den restaurierten Teil des Burg-Innenhofs und lesen MAGYARORSZÁG [Ungarn] / 25000 [bzw.] 5000 FORINT. Die Rückseite zeigt den Außenbereich der einst gewaltigen Burg und nennt die Umschrift NAGYVÁZSONYI VÁR (Burg Nagyvázsonyi) / 2026.


Michael Kurt Sonntag

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