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Rainer Geike: Geld und Preise in der DDR, Teil II



Rainer Geike:

Geld und Preise in der DDR, Teil II

Eine Zusammenstellung zum Geld, zu Einkommen, Ausgaben und Preisen in der DDR


134 Seiten, durchgehend farbig bebildert.

Format: 190 mm x 270 mm, Broschur,

BoD, Norderstedt 2023.

Preis Buch: 30,00 Euro.

ISBN Buch: 978-3-757-81343-7.

Preis E-Book: 9,99 Euro.

ISBN E-Book: 978-3-757-84288-8.






Versierten Geldscheinsammlern ist der Autor natürlich nicht unbekannt. Auch in unserem Geldschein-Blog sind schon einige Beiträge von ihm erschienen, siehe hier:


Wer sich neben den Zeugnissen der Geldgeschichte in Form von Münzen und Geldscheinen auch für Hintergründe und andere geld- und zeitgeschichtliche Belege interessiert, dem sei das bereits 2023 erschienene Buch und der zuvor veröffentlichte erste Teil zum Geld und den Preisen in der ehemaligen DDR wärmstens empfohlen. Wohl nirgends findet sich eine solche Dichte an Informationen und geldgeschichtlich relevanten Belegen der unterschiedlichsten Art zu diesem Thema. Bestellungen können direkt über Books on Demand erfolgen (siehe Links ganz unten).


Beschreibung:

2014 war ein erstes Buch zu diesem Thema fertig geworden, seit 2020 ist es im Handel: "Geld und Preise in der DDR - Was bekamen wir für unser Geld?". Kein anderes Buch widmet sich so intensiv dem Thema Preise und der ganzen Breite der Ausgaben. Die Resonanz im Bekanntenkreis war sehr gut, alle steuerten Dokumente und Erinnerungsstücke bei. Also ging die Beschäftigung mit dem Thema weiter. Es wurde um neue Aspekte erweitert, um "Stipendium" und "Rente" als Einstieg in das Gebiet der Einkommen, ergänzt um Lohnstreifen, Lohnsteuern und SV-Beitrag (Sozialversicherungs-Beitrag).


Außerdem wurde das Thema zeitlich nach "vorn" erweitert, um die Abschnitte zur Währungsreform 1948, zum Geldumtausch 1957, zu Wohnungsbau-Obligationen ab Ende der 1950er Jahre. Mit der ebenfalls behandelten Abschaffung der Lebensmittelkarten 1958 war auch eine umfassende Preisreform verbunden, viele der bis zum Ende der DDR gültigen Preise wurden damals festgelegt.


Ein ebenfalls umfangreicher und sehr interessanter Abschnitt beschäftigt sich mit dem Hauskauf, dem dazu gehörigen Kredit und den notwendigen Handwerkerleistungen. Die zusammengestellten Handwerkerrechnungen machen den ungeheuren bürokratischen Aufwand deutlich, der mit dem Festhalten an konstanten Preisen für die Bevölkerung trotz steigender Material- und Personalkosten verbunden war.


Der "rote Faden" wird im zweiten Teil durch das Thema "Preise" gebildet. Ein Ausweis der über lange Zeit konstant gehaltenen Preise sind die vielen heute noch vorhandenen Sachzeugen aus Kunststoff oder Metall mit "eingeprägtem" Preis.


Mit vielen Dingen sind zusätzliche Erinnerungen verknüpft. Das betrifft beispielsweise Werbung/Propaganda auf Rechnungen oder das Ausfuhrverbot für hochwertige Konsumgüter. Oder einfach auch die Veränderung von Gepflogenheiten - kommt der Gasmann jeden Monat und kassiert den fälligen Beitrag oder werden Monatspauschalen vom Konto abgebucht?


Hier geht es zum Buch bei Books on Demand:


Hier geht es zum Teil I: Geld und Preise in der DDR - Was bekamen wir für unser Geld?


Hier geht es zu allen Publikationen von Prof. Dr. Geike bei BoD:


Hans-Ludwig Grabowski

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