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Polen: 100-Zloty-Goldnote aus der Serie „Umlaufende Banknoten Polens“

Am 6. März 2026 emittierte die Polnische Nationalbank eine 100-Zloty-Goldnote auf die historische 100-Zloty-Banknote. Die goldene Banknote ist Teil der Serie „Umlaufende Banknoten Polens“. Bis zum 31. Dezember 1994 sind alle Polen auf Grund der hohen Inflation Millionäre gewesen. Am Tag darauf, sprich am 1. Januar 1995, kam dann eine Währungsreform. Ab da galten 10.000 alte Zloty = 1 neuer Zloty (bzw. 1-Zloty-Münze). 1.000.000 alte Zloty entsprachen demnach 100 neuen Zloty. Damit erhielt auch der Grosz (Groschen) wieder einen Wert. 1995 wurden Banknoten in den Nominalen 10, 20, 50, 100 und 200 Zloty eingeführt. Dies Repertoire wurde dann 2017 noch um eine 500 Zloty Banknote ergänzt. Die erwähnten Banknoten sind Teil der Banknotenserie „Die polnischen Herrscher“, und wurden alle von Andrzej Heidrich (1928–2019), dem „König der polnischen Banknoten“ – wie er noch heute liebevoll genannt wird –, entworfen. Sie laufen allesamt auch heute noch um. 2023 startete die Polnische Nationalbank damit, Banknoten dieser Serie auch in Feingold auszubringen und damit den Sammlermarkt zu versorgen. Die diesjährige Gold-Banknote ist übrigens die vierte dieser Serie.

100 Zloty, Gold 999,9/1000, 31,10 g, 50 x 25 mm, Rand glatt, Auflage: max. 1.500 in PP,

Künstler: Robert Kotowicz; Münzstätte: Mennica Polska, Warschau.

Die Rückseite der 100-Zl.-Goldnote zeigt ein Porträt von König Ladislaus II. Jagiello in einem dekorativen Medaillon und nennt den Nominalwert und die Bankbezeichnung. Im Hintergrund links erscheint zudem eine stilisierte gotische Rosette. Auf der Vorderseite sehen wir einen Schild mit dem Adler vom Grabstein von König Ladislaus II. Jagiello sowie einen teutonischen Helm, Mantel und zwei gekreuzte Schwerter. Links davon erscheinen die Umrisse des Schlosses vom Deutschen Orden in Malbork. Wir lesen Staatsbezeichnung, Nominalwert und Emissionsjahr.


Michael Kurt Sonntag

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