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Lexikon Maria Theresien-Taler 1780


Walter Hafner und Erich Stadlober:

Lexikon Maria Theresien-Taler 1780

185 Seiten, durchgängig farbig bebildert,

Format 21 x 29,7 cm,

Klebebindung,

3. Auflage Salzburg 2022.

Preis: 39,– Euro. Ohne ISBN


Der Maria-Theresien-Taler ist wohl für fast alle Münzsammler ein Begriff. Viele wissen, dass er in Teilen der Welt ein unverzichtbarer Währungsbestandteil war. Erst 1945 wurde er in Äthiopien demonetisiert, 1960 auch in Saudi-Arabien und 1975 im Oman.

Man schätzt, dass bis 400 Mio. Maria-Theresien-Taler geprägt worden sind, nicht nur in Günzburg, Prag und Wien, sondern beispielsweise auch in Mailand, Venedig, Birmingham, Brüssel, Paris, Rom und Bombay. Das riesige Umlaufgebiet der Maria-Theresien-Taler führte auch dazu, dass sie in vielfältiger Weise mit Gegenstempeln versehen wurden, wobei die arabischen Gegenstempel sogar übersetzt worden. Diese Gegenstempel sind in dem Werk akribisch erfasst und zugeordnet worden. Der Umfang der Gegenstempelungen wird deutlich, wenn man registriert, dass fast die Hälfte des Werks auf die verschiedenen Gegenstempelungen entfällt. Es muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass die Gegenstempel 1899 von Palau, den Karolinen, Marianen und Deutsch-Neuguinea moderne private Anfertigungen sind.


In diesem Lexikon sind die Maria-Theresia-Taler nach Münzzeichen und Prägejahr gelistet (natürlich ist auf den Münzen immer das Jahr 1780 vorhanden). Stempelveränderungen, die bei der Vielzahl der Münzstätten und hohen Prägezahlen unvermeidlich waren, werden exakt beschrieben und abgebildet (häufig auch in Vergrößerungen). Zu jedem Typ sind Preisangaben vorhanden, die eine Einschätzung der Seltenheit erlauben.


Für Sammler, die sich für Maria-Theresia-Taler interessieren, stellt dieses Werk eine unverzichtbare Informationsquelle dar.

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