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Leipziger Münzhandlung Höhn: Vorschau auf Auktion 110 und e-live Auktion 23

Auktion 110 vom 27.-30. Mai 2026 und e-live Auktion 23 am 31. Mai 2026


Die Frühjahrsauktion der Leipziger Münzhandlung Höhn präsentiert eine beeindruckende Auswahl von mehr als 4000 numismatischen Objekten für Sammler und Liebhaber historischer Münzen und Medaillen. Über fünf Tage hinweg haben Sie die Gelegenheit, einzigartige Sammlungsstücke zu ersteigern.


Die Auktion startet am Mittwoch, den 27. Mai 2025 mit dem Gebiet der Geldscheine, Aktien und Notmünzen, dabei sind seltene ausländische Geldscheine vertreten.  Weiter geht es mit den Orden und Ehrenzeichen. Hier wird ein Nachlass versteigert, ein Lebenswerk einer berühmten Leipziger Sängerin, mit den ihr verliehenen Orden und Medaillen. Darunter u.a. Stern der Völkerfreundschaft und Vaterländische Verdienstorden in Silber. Roswitha Trexler, geboren am 23. November 1936 in Leipzig, ist eine renommierte deutsche Sängerin, die sich vor allem durch ihre Interpretationen von Hanns Eisler und avantgardistischer Vokalmusik einen Namen gemacht hat.   


Über 600 Lose an thematischen Medaillen und Plaketten werden wieder angeboten. Darunter werden attraktive Serien bei den Akademien, im ersten Weltkrieg, Luftfahrt, Olympiade, Schützen, Geflügelzucht und P.- G. Güttler angeboten. Daran schließen sich die Münzen der DDR mit einigen Proben sowie eine kleine Auswahl antike Stücke aus Griechenland an.


Am Donnerstag, den 28. Mai 2026, erwartet Sie ein beeindruckendes Angebot an ausländischen Münzen und Medaillen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Sammlung H.-J. Seidel mit einer sehr umfangreichen Sammlung Münzen aus China und ein umfangreiches Angebot an russischen Münzen und Medaillen mit äußerst seltenen Goldrubeln. Versteigert wird auch eine Sammlung von einem langjährigen deutschen Mitglied der ONS (Oriental Numismatic Society), der in über 30 Reisen nach Indien diese Münzen und Plaketten erworben hat, darunter zahlreiche Raritäten, insbesondere die Teilstücke der Rupienprägung und zwei Sikh Goldstücke. Dabei auch zwei sehr seltene Galvanos, deren Originale Unikate waren und beide heute als verschollen gelten.


Am Nachmittag gelangen Lose aus der Münzgeschichte des Deutschen Kaiserreichs, der Weimarer Republik und des Dritten Reichs zum Ausruf. Hierbei sind nicht nur seltene Reichsgoldmünzen besonders erwähnenswert, sondern auch die zahlreich im Angebot vorhandenen Polierten Platten aus diesen Gebieten. Besonderen Abschluss dieser Partie bildet im Bereich der Kolonien ein Armband aus 7 Stücken 15 Rupien Münzen mit einem faszinierenden geschichtlichen Hintergundwissen zur Kolonialgeschichte.


Am Freitag, den 26. Mai 2026, beginnt die Versteigerung mit den Münzen der Habsburger und des Kaiserreich Österreich. Im Anschluss daran werden beginnend mit den Prägungen des Mittelalters, die Altdeutschen Münzen und Medaillen versteigert. Hier erwartet Sie ein breites Spektrum von über 1600 Losen. Der Auftakt wird gemacht mit Münzen und Medaillen aus Anhalt, Bayern, sowie einer Sammlung Brandenburg mit Ansbach und Preußen. Bei den Münzen aus Mansfeld sind zahlreiche Kabinettstücke in prägefrischer Erhaltung im Angebot und besonders hervorzuheben ist die Serie von über 130 Losen zur reußischen Münzgeschichte mit allen Linien.


Am Samstag, den 30. Mai 2026, wird traditionell die Versteigerung mit den sächsischen Prägungen fortgesetzt. Sie umfasst über 600 Lose von Kleinmünzen bis zu Talern und Dukaten sowie Seltenheiten oder prachtvolle Erhaltungszustände. Besonders hervorzuheben ist die Sammlung Sachsen-Weimar mit Alt-Weimar und Weimar-Eisenach. Über 80 Lose geben diese eindrucksvolle und abwechslungsreiche Geschichte in Form von Münzen und Medaillen in Gold und Silber wieder.


Abschließend werden Lots versteigert, die sowohl sammlerfreundlich gestaltet sind aber auch einige Händlerlots und Großkonvolute stehen zum Verkauf. Der Auktionstag endet mit der Versteigerung von Deutschen Lots, numismatischer Fachliteratur und einer runde zylinderförmigen Soldtruhe aus Eisen aus der Zeit des 30-jährigen Krieges, eine absolute Rarität zur Münz- und Geldgeschichte.


Am Sonntag werden in einer reinen online Auktion weitere 1059 Lose angeboten. Dieses sammlerfreundliche Angebot enthält zahlreiche Medaillen und Münzen vom Pfennig bis zum Mehrfachtaler. Auch hier sind unter den Münzen ab 1871 prachtvolle Erhaltungen im Angebot. Ein Blick in dieses Angebot lohnt sich immer!


Es erwartet den Sammler somit eine fünftägige Auktionswoche voller Highlights aus verschiedenen Epochen der Numismatik. In allen Bereichen sind zahlreiche besonders interessante numismatische Stücke im Angebot, darunter ausgesprochene Seltenheiten und Münzen sowie Medaillen in außergewöhnlichem Erhaltungszustand.


234

Medaillen

Goldmedaille 1989. Dr.-Richard-Sorge-Medaille.  Kopf nach links / 3 Zeilen Schrift. Mit Rv.-Punze: 900. ca. 34 mm, 37,8 g (laut Zertifikat). Im Originaletui, verplombt und mit Zertifikat.  Auflagenhöhe: Nur 30 Exemplare. Von größter Seltenheit. Polierte Platte

Bei dieser Medaille handelt es sich um die höchste Auszeichnung, die das Ministerium für Staatssicherheit verlieh. Die Verleihung erfolgte persönlich durch den Minister für Staatssicherheit Erich Mielke.

6.000,--


258

Griechische Münzen

Judaea

1. Jüdischer Krieg 66-70

Schekel 68/69 (= Jahr 3), Jerusalem. 14,15 g. Kelch, darüber Jahresangabe (sh 3), shekel yisrael (= Schekel aus Israel) / 3 Granatapfelknospen, yerushalem hakedoshah (= Heiliges Jerusalem). Hendin 6390.  Sehr seltenes und attraktives Exemplar. Vorzüglich

Nach jahrzehntelanger Unterdrückung durch die Römer waren die Juden in Judäa bereit für den Aufstand. Im Jahr 66 n. Chr. beschlagnahmte der römische Procurator Gessius Florus ohne Grund 16 Talente Silber aus dem Tempel in Jerusalem, was zu einem massiven Protest führte und über 3.000 Juden tötete. Trotz Appellen des jüdischen Königs Agrippa II. entstand in der Stadt ein groß angelegter Aufstand. Florus und die römische Garnison wurden vertrieben und ein Versuch, den Aufstand niederzuschlagen, führte zum Verlust einer ganzen Legion. Nach der Befreiung Jerusalems begannen die Tempelbehörden eigene Silbermünzen zu prägen, die ersten souveränen jüdischen Münzen. Diese Schekel sind der Inbegriff der Numismatik des alten Israel und bestechen durch ihren Wiedererkennungswert in ihrer Gestaltung.

2.000,--

484

Thematische Medaillen und Plaketten

Luft- und Raumfahrt

Einseitige Bronzegussplakette 1914 (L. Gies). Kriegsmäßige Ballonverfolgung - Deutscher Touring-Club.  Ein historisches Automobil bei der Begleitfahrt der Heißluftballone nach rechts. 76,4 x 106 mm, 142,83 g. Kaiser 77, Ernsting 48.  Sehr selten. Fast gussfrisch

800,--


Ausländische Münzen und Medaillen


918

China

Wen Zong 1851-1861. 1000 Cash, Board of Works Mint, new branch. Spätere private Anfertigung im höheren Gewicht.  68 mm, 106,68 g. Hartill -, vgl. 22.766 (R7).  Sehr selten. Sehr schön

Die 1000 Cash-Stücke stellen das höchste Nominal des Währungssystems der Qing Dynastie dar, die wenigen bekannten Exemplare sind in einem Durchmesser von ca. 60 mm und einem Gewicht von 64-80 g ausgegeben worden. Auch wenn die Gewichtsschwankung dieser Stücke durch die traditionelle Gussherstellung stark ist, ist das extrem hohe Gewicht von 106,68 ungewöhnlich. Erworben 2013. Exemplar der China-Sammlung H.-J. Seidel.

500,--


976

China

Republik 1912-1949. Tael o.J. (1943/1944), Hanoi. 37,50 g. Provinz Yunnan.  Geprägt für die chinesischen Truppen an der Grenze Yunnan/Burma. L/M 433, KM A2A, Davenport 211, Lecompte 324.  Sehr selten. Kl. Randfehler und Kratzer, vorzüglich

Exemplar der China-Sammlung H.-J. Seidel.

900,--


980

Dänemark

Christian V. 1670-1699. Silbermedaille 1676 (unsigniert, von J. G. Breuer). Dänisch-niederländischer Seesieg bei der Insel Öland am 1. Juni 1676.  Geharnischtes Brustbild nach rechts / Ansicht der Seeschlacht, links ein sinkendes Schiff, PIETAS ET IUSTITIA VICTORIAM CORONANT (= Frömmigkeit und Gerechtigkeit krönen den Sieg). 57 mm, 58,12 g. Galster 214.  Seltenes und attraktives Exemplar. Kl. Kratzer, vorzüglich

Die Seeschlacht bei Öland vom 11. Juni 1676 war ein entscheidender Konflikt im Nordischen Krieg, bei dem eine vereinte dänisch-niederländische Flotte gegen die schwedische Flotte kämpfte. Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit konnte die Allianz einen bedeutenden Sieg erringen. Die schwedische Flotte erlitt schwere Verluste, was ihre Seemacht in der Ostsee vorübergehend schwächte und den Dänen die Kontrolle über die See verschaffte. Die Schlacht hatte bedeutende Auswirkungen auf den Verlauf des Krieges und die Machtverhältnisse in der Ostsee. Diese Medaille ist zweifellos eine der prachtvollesten Medaillen mit einer dynamischen Darstellung einer Seeschlacht. Die Rückseitendarstellung scheint das momentum belli eingefangen zuhaben und vermittelt dem Betrachter einen Einblick in das Kriegsgeschehen.

4.000,--


1030

Indien-Großmogule

Azim ush Shan. Kupferpaisa 1712 (= AH 1124), Katak in Orissa. 15,71 g. KM -, vgl. 358.2 (Silberrupie).  Von allergrößter Seltenheit. Wohl einziges im europäischen Handel bekannte Exemplar. Fast vorzüglich

Azim ush Shan war der zweite Sohn von Shah Alam Bahadur I. und Governeur der Provinzen Bengalen, Bihar und Orissa. Nach dem Tod seines Vaters am 27. Februar 1712 machte er seine Thronansprüche geltend, doch seine Brüder zogen gegen ihn zu Felde und er starb während einer Schlacht bei Lahore am 17. März 1712. Für die Prägung der Münzen verblieben nur wenige Tage, daher sind aller Münzen seiner Regentschaft absolute Raritäten. Besonders in Form dieses Nominals in Kupfer. Aus der Sammlung eines langjährigen deutschen Mitglieds der Oriental Numismatic Society (ONS) und Indienspezialisten.

500,--


1037

Indien-Sikh

Ranjit Singh 1799-1839. 1/4 Mora Shahi Mohur 1805 (= VS x862), Amritsar. 2,75 g. Trisul/Pipal Leave type . KM -, Herrli -, Saran Singh Sidhu AM 305, Friedberg -, vgl. 1386 (VS 1885, 1895, 1897).  Von größter Seltenheit, insbesondere dieses Nominal. Vorzüglich-prägefrisch

Der Goldene Tempel befindet sich in Amritsar, der heiligen Stadt der Sikhs. Er ist berühmt für seine vollständig goldene Kuppel und zählt zu den heiligsten Pilgerstätten der Sikhs. Amritsar war daher auch eine der zentralen Münzstätten der Sikh. Die gesamte Goldprägung der Sikh in der Münzstätte Amritsar ist äußerst selten. Am seltensten sind jedoch Mohurteilstücke in Gold. Unser Jahrgang hier ist weder bei Herrli noch bei Friedberg gelistet. Nahezu alle Sikh-Goldmünzen, vorwiegend aus Amritsar, aber auch einige aus Lahore und Multan, wurden zwischen 1800 und 1845 geprägt. Für den allgemeinen Geldumlauf wurde eine große Auswahl an alternativen Goldmünzen verwendet, wie etwa die Mohurs und seine Teilstücke der Britischen Ostindien-Kompanie sowie zeitgenössische lokale Ausgaben aus Jaipur, Jodhpur und anderen Fürstenstaaten, außerdem Durrani-Münzen und importierte ausländische Münzen. Daher war es nicht notwendig eine hohe Anzahl an Goldmünzen auszugeben. Aber auch nach dem Zusammenbruch des Sikh-Reiches wurde eine große Anzahl von Gold- und Silbermünzen durch die Briten in die Münzstätte Calcutta gebracht, eingeschmolzen und das Material für koloniale Prägungen verwendet. Nur wenige Goldmünzen sind daher erhalten geblieben. Dies erklärt die absolute Seltenheit dieser Stücke. Aus der Sammlung eines langjährigen deutschen Mitglieds der Oriental Numismatic Society (ONS) und Indienspezialisten.

5.000,--


1084

Italien-Venedig

Alvise Contarini 1676-1684. Ducato o.J. AC. Markuslöwe vor stilisierter befestigter Stadtansicht . Gamberini 1029, Montenegro 2008, Paolucci 12, Davenport 4274.  Prachtvolles und scharf ausgeprägtes Exemplar. Äußerst selten in dieser Erhaltung. Prägefrisch

Das Symbol des "monte sormontato da castello" auf venezianischen Münzen ist weit mehr als nur Dekoration. Während der Markuslöwe die Souveränität der Republik Venedig verkörpert, steht der von einem Schloss gekrönte Berg symbolisch für die Terraferma, die Festungsstädte auf dem italienischen Festland.

2.200,--

1090

Japan

Tempo Koban Kin 1837-1858. Koban o.J. 59 x 32 mm, 11,25 g. JNDA 14, KM C 22 b, Friedberg 15.  Kl. Kratzer, leicht gewellt, sehr schön-vorzüglich

Die Soll-Materialzusammensetzung der Koban besteht aus 568 Teilen Gold und 432 Teilen Silber.

2.400,--


1107

Niederlande-Deventer, Kampen und Zwolle

Silbermedaille o. J. (1592) Auf die Eintracht zwischen den Städten Deventer, Campen und Zwolle nach der Besetzung von Coevorden und Hasselt.  Castor und Pollux umarmen einander, im Hintergrund Fluß mit Schiffen und Stadtansicht, darüber Sterne, Wolken und Regen, VINCIT AMOR MORTEM CAETERA MORTIS ERVNT (= Die Liebe besiegt den Tod, die anderen (Dinge) überwinden den Tod) / Drei Hunde in Landschaft fallen einen Igel an, unten der Wappenschild der Provinz Overijssel, NEMO LAEDITVR NISI A SE IPSO (= Niemand wird verletzt außer durch sich selbst). 50 mm, 45,51 g. van Loon -, Pax in Nummis 31.  Prachtvolles Exemplar mit symbolträchtiger Darstellung. Winz. Randfehler, fast prägefrisch

Castor und Pollux, die Dioskuren der griechischen Mythologie, sind die Zwillingsbrüder, die als Beschützer und Symbol für Brüderlichkeit, Mut und Gemeinschaft gelten. In Bezug auf die Medaille repräsentieren sie die enge Verbindung und Zusammenarbeit zwischen den Städten Deventer, Campen und Zwolle, sowie die Schutzfunktion der Brüderlichkeit in der Gemeinschaft. Ihre mythologischen Eigenschaften unterstreichen die Bedeutung von Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen, wie den historischen Konflikten und der kulturellen Einheit, die durch die Medaille gewürdigt werden. Die Brüder als mythologische Figuren verstärken somit die Botschaft von Solidarität, Schutz und dauerhafter Verbundenheit der Region. Auf der Medaille symbolisieren die Hunde und der Igel die Konflikte, Selbstverantwortung und den Schutz in der Gemeinschaft. Die Hunde stehen für Treue und die Bereitschaft, die Gemeinschaft zu verteidigen, während der Igel für Selbstschutz und die Fähigkeit steht, sich in schwierigen Situationen zu verteidigen.

2.500,--


1126

Polen

Wladislaus IV. 1633-1648. Silbermedaille 1644 (Johann Höhn/Gerhard Rogge, Münzpächter in Danzig 1639-56). Geharnischtes Hüftbild nach rechts, mit der Rechten das Zepter schulternd, in der Linken Reichsapfel, auf der Brust das Goldene Vlies / Stadtansicht von Danzig, oben strahlender Name Jehovas in Wolken, aus denen zwei Arme mit Zweigen, Schwert und Waage hervortreten, im Abschnitt halten zwei Löwen das Danziger Stadtwappen. 47,3 mm, 26,15 g. Gumowski 77, H.-Cz. 9727.  Seltenes und attraktives Exemplar mit einer prachtvollen Stadtansicht. Kl. Randfehler, kl. Kratzer, vorzüglich

6.500,--


1133

Polen-Danzig

Stadt. Taler 1577. Geprägt während der Belagerung der Stadt zur Zeit des Bürgeraufstands 1577.  Brustbild Christi mit strahlendem Heiligenschein mit segnender Hand auf Kreuz , links 9  Kleeblätter, rechts 6 Kleeblätter , DEFENDE NOS CHRISTE SALVATOR (= Verteidige uns oh Christus unser Beschützer) / Wappen von Danzig, darüber die Jahreszahl, MONETA NOVA CIVITATIS GEDANENSIS (= Die neue Münze der Stadt Danzig). 40 mm, 27,39 g. D.-S. 108 b, Kopicki 7397 (R3) , Gumowski 782, Davenport 8453.  Äußerst selten. Kl. Bearbeitungsspur am Rand, vorzüglich

1577 belagerte der polnische König Stefan Báthory Danzig, nachdem die Stadt ihm die Huldigung verweigert hatte, weil er ihre alten Rechte nicht bestätigen wollte. Trotz eines 17.000 Mann starken Heeres blieb die Belagerung erfolglos, und Báthory zog sich nach drei Monaten zurück. Durch Vermittlung sächsischer und brandenburgischer Kurfürsten kam am 12. Dezember 1577 ein Vergleich zustande: Danzig leistete stehende Abbitte und zahlte 200.000 Gulden, woraufhin der König die städtischen Privilegien bestätigte. Nach dem Krieg blieb das Verhältnis weitgehend friedlich, doch Danzig verweigerte Báthory bis zu seinem Tod 1586 den Zutritt zur Stadt. Dieser prachtvolle Taler aus der Zeit der Belagerung der Stadt zeigt uns im Avers Christus selbst, der in der lateinischen Umschrift als Verteidiger der Stadt bezeichnet wird. Er soll hier als Symbol für den Wiederstand der Stadt Danzig im Münzbild aufgenommen werden.

3.000,--


1141

Russland

Peter II. 1727-1730. Dukat 1729, St. Petersburg. Geharnischtes Brustbild mit Lorbeerkranz und umgelegtem Mantel, ohne Schleife im Haar, nach rechts / Gekrönter Doppeladler mit Zepter und Reichsapfel in den Fängen, auf der Brust St. Georgsschild, darüber Krone. 22,04 mm, 3,377 g. Rand ursprünglich glatt, vorhandene Riffelung erst nachträglich eingearbeitet. Bitkin 6 (R2), Friedberg 102.  Von allergrößter Seltenheit. Sehr schön

Peter II. regierte Russland nur sehr kurz von 1727 bis zu seinem Tod 1730. Seine Herrschaft fiel in die Zeit nach Peter dem Großen und war von der Macht der Hofcliquen, besonders der Familie Dolgorukow, geprägt. Der junge Kaiser zeigte wenig eigenes Interesse an Regierungsgeschäften; zentrale Entscheidungen lagen bei seinen Beratern und Günstlingen. Außen- und Innenpolitik blieben daher weitgehend richtungslos, größere Reformen oder langfristige Projekte sind aus seiner Regierungszeit kaum bekannt. Mit seinem frühen Tod erlosch die männliche Linie der Romanows, was eine neue Phase von Thronwechseln und Machtkämpfen einleitete. Gold diente im Kaiserreich dieser Zeit vor allem für hochrangige Zahlungen, Geschenke und Repräsentationszwecke gedacht, weniger für den alltäglichen Umlauf. Die unter Peter II. geprägten Dukaten stehen in der Kontinuität der petrinischen Reform und der Orientierung an westeuropäischen Goldnominalen. Es handelt sich bei unserem Stück hier um eine äußerst seltene russische Dukatenmünze, die nur ein einziges Jahr während der kurzen Regierungszeit Peters II. geprägt wurde. Unter dem Vorgänger Peter I. entstand zum ersten Mal ein systematischer Goldmünzumlauf im Rahmen der allgemeinen Münzreform. Goldstücke wurden in das neue, klar geregelte Nominalsystem eingebunden, auch wenn sie mengenmäßig weit hinter Kupfer und Silber zurückstanden und als äußerst seltene Donativa gesehen wurden. Die russische Dukaten knüpften an ein global gültiges Nominaliensystem an, welches in Form der zecchine seit dem späten Mittelalter hohes Ansehen als feine Handelsgoldmünze genoss. Venzianer Dukaten gelangten über den Nahen Osten bis nach Zentralasien, Indien und sogar China. Für Russland bedeutete die Übernahme dieses Typs im 18. Jahrhundert vor allem einen Anschluss an die Handels- und Zahlungsmittelkonventionen Europas und besonders die Ausgabe eines prestige- und vertrauensstarkes Goldnominals für Außenhandel, Diplomatie und die Hofrepräsentation. Ljuba: Das Stück in unserer heutigen Auktion wurde anhand der Fotos in der Numismatischen Abteilung der Staatlichen Eremitage in Sankt Petersburg begutachtet. Da die russischen Kollegen diese Variante der Münze aus eigener Sammlung nicht kannten und nur eine fotografische Aufnahme des Stückes zur Einschätzung hatten, war eine eindeutige Beurteilung des Stückes etwas schwierig. Aus diesem Grund wurde eine zweite Fachmeinung, ebenfalls anhand der Fotos, eingeholt. Der Kollege des Historischen Museums in Moskau war trotz der externen Betrachtung jedoch überzeugt, dass der Dukat echt ist. Ein Stempelgleiches Stück wurde in einer  Autkion bei Heritage 2014 versteigert.

20.000,--


1146

Russland

Peter III. 1762. 10 Rubel 1762, SPB-St. Petersburg. 16,54 g. Brustbild nach rechts / 4 gekrönte Wappen ins Kreuz gestellt, in der Mitte Adlerschild, in den Winkeln die geteilte Jahreszahl 1762. Bitkin 1 (R1), Friedberg 126.  Ein Kabinettstück von größter Seltenheit. Kl. Randfehler, Avers Felder leicht geglättet, fast vorzüglich/vorzüglich+

Peter III. war Enkel des Zaren Peter I. des Großen und wurde 1742 im Alter von 14 Jahren von seiner Tante, der Zarin Elisabeth, zum Thronfolger ernannt und 1745 mit Prinzessin Sophie Auguste von Anhalt-Zerbst verheiratet. Während er eine Sympathie für Friedrich II. hegte, war seine Ehe mit Katharina der Großen geprägt von Konflikten. Nach Elisabeths Tod 1762 beendete Peter den Siebenjährigen Krieg durch den Sonderfrieden von St. Petersburg, schränkte die Adelsprivilegien ein und modernisierte das Staatswesen nach preußischem Vorbild. Seine autoritäre Haltung führte zu einem Machtkampf, der in seiner Abdankung und seiner Ermordung im Juli 1762 endete. Diese kurze Herrschaftsdauer unterstreicht die außerordentliche Seltenheit seiner Münzen und insbesondere von diesen 10 Rubel Münzen. Im russischen Münzsystem galten 10-Rubel-Stücke als Donativa, die nur zu besonderen Anlässen und für herausragende Persönlichkeiten oft als Geschenk überreicht wurden. Es handelt sich hier in der Tat um eine prächtige und äußerst seltene Goldmünze. Auf der Vorderseite dieser ausgesprochenen Rarität ist ein fein detailliertes Portrait von Peter III., dem Zaren Russlands, elegant nach rechts gerichtet abgebildet. Die Rückseite dieser Münze ist ein Kunstwerk für sich. Sie zeigt die gekrönten Wappen von den vier Zarreichen Moskau, Astrachan, Kasan und Sibirien. Diese einzelnen Embleme repräsentieren die wichtigsten Regionen des riesigen Russischen Reiches, jede mit ihrer eigenen Geschichte und Bedeutung. Die Kreuzförmige Anordnung dieser heradischen Elemente spiegelt die Legitimation des Zaren in allen Himmelsrichtungen wider. Im Zentrum dieses Bildmotivs befindet sich das Wappen des Russischen Reiches, das die Vereinigung dieser Gebiete unter einer einzigen kaiserlichen Herrschaft symbolisiert.

25.000,--


1360

Habsburgische Erblande und Österreich

Kaiserreich Österreich

Franz Joseph I. 1848-1916. Doppeltaler 1857, A-Wien. Auf die Vollendung der Österreichischen Südbahn . Jaeger 320, Davenport 20.  Auflagenhöhe: Nur 1644 Exemplare. Sehr seltenes und attraktives Exemplar vom Erstabschlag. Kl. Kratzer, vorzüglich

2.500,--


1421

Siebenbürgen

Rudolf II. von Habsburg 1598 und 1602-1605. Dukat 1604, CB-Klausenburg. 3,52 g. Der gekrönte und geharnischte Kaiser mit Zepter und Reichsapfel zwischen Mzz. CB (Civitas Brassoviae = Klausenburg) stehend / Gekrönter Doppeladler mit dem österreichisch-burgundischem Wappenschild mit der Kette des Ordens vom Goldenen Vlies. Resch 9, Huszar 1010 (als Goldgulden bezeichnet), Friedberg 70 (Ungarn).  Äußerst selten. Leicht gewellt, vorzüglich+

6.000,--


Deutsche Münzen und Medaillen


1493

Anhalt-Dessau

Johann Casimir 1618-1660. Taler 1660, Berlin. Auf seinen Tod.  Im NGC-Salb mit der Bewertung AU DETAILS CLEANED. Mann 875, Davenport 6008.  Äußerst selten. Vorzüglich+

3.500,--


1508

Baden-Durlach

Karl Wilhelm 1709-1738. Silbermedaille 1715 (J. Thiébaud oder G. W. Vestner). Auf die Gründung von Karlsruhe.  Ansicht der Stadt Karlsruhe und des Schlosses mit umliegendem Park aus der Vogelperspektive / 7 Zeilen Schrift unter Verzierung, unten ein Postament mit zwei Greifen, die eine Ordenskette halten. 46,5 mm, 35,79 g. Wielandt/Zeitz 102.  Äußerst seltenes Prachtexemplar mit feiner Patina. Winz. Randfehler, fast Stempelglanz

Die vorliegende Medaille besticht durch ihre eindrucksvolle Stadtdarstellung. Die in die Weite gehende Ansicht vermittelt das Gefühl von einer prunkvollen Herrschaftsresidenz und steht als Sinnbild für die Legitimation von Baden-Durlach. Sie nimmt Bezug auf die am 17. Juni 1715 durch Markgraf Karl Wilhelm vorgenommene Grundsteinlegung des Karlsruher Schlosses und damit auf die Stadtgründung. Es ist ungesichert, ob Thiébaud oder G. W. Vestner als Medailleur fungierten. Die Bildseite erinnert zwar deutlich an die Tafel Georg Nikolaus Fischers, doch muss dem Stempelschneider eine Vorlage gedient haben, die wesentlich älter ist als die Stiche Fischers, Steidlins oder etwa der Plan in dem Homannschen Atlas von 1737.

9.000,--


1625

Brandenburg-Preußen

Friedrich Wilhelm I., der Soldatenkönig 1713-1740. Dukat 1713, HFH-Magdeburg. Olding 340 a1, v. Schrötter 134, Friedberg 2324.  Sehr seltenes und attraktives Exemplar. Revers feine Kratzer, vorzüglich

4.000,--


1721

Brandenburg-Preußen

Wilhelm I. 1861-1888. Doppeltaler 1871, A-Berlin. Der letzte in Berlin geprägte preußische Doppeltaler. Olding 402, AKS 96, Jaeger 97, Kahnt 392, Davenport 783.  Auflagenhöhe: Nur 1.130 Exemplare. Sehr seltenes und prachtvolles Exemplar vom polierten Stempel. Feine Kratzer, vorzüglich-Stempelglanz

1.500,--


1928

Hanau-Lichtenberg

Johann Reinhard I. 1599-1625. Goldgulden 1614, Wörth. 3,19 g. Wappenschild, IO: REINH: COM. IN: HAN: E: Z: D: I: LIECH: E: OCH / Gekrönter Doppeladler, MATTH: I. ROM: IMP: SEM: AV: 1614. Suchier 258, Friedberg 1145  a.  Sehr seltenes und attraktives Exemplar, besonders dieser Jahrgang. Leichte Prägeschwäche, vorzüglich-prägefrisch

4.000,--


1996

Lübeck-Stadt

Dukat 1634. 3,48 g. Der gekrönte und geharnischte Kaiser steht halbrechts mit geschultertem Zepter, Reichsapfel und Schwert, in der Umschrift Münzmeisterzeichen "Sonne" (Heinrich von der Klähren, Münzmeister der Stadt 1619-1644) / Gekrönter Doppeladler mit dem Stadtwappen auf der Brust, unten das Zeichen (Eichel) des Bürgermeisters Heinrich Köhler. Behrens -, Friedberg 1486.  Äußerst seltener Jahrgang eines prachtvollen Exemplars. Jahrgang in Behrens nicht verzeichnet. Wohl das 2. bekannte Exemplar der letzten 25 Jahre. Leicht gewellt, fast prägefrisch/prägefrisch

3.000,--


2020

Mansfeld-vorderortische Linie zu Eisleben

Jobst II. 1596-1619. Taler 1603, GM-Eisleben. Spruchtaler.  IN.SPE.E.SILENTIO.FORTITVDO.MEA (= In Hoffnung und Schweigen liegt meine Stärke). Tornau 421 a, Davenport 6932.  Prachtexemplar. Stempelglanz

750,--


2028

Mansfeld-hinterortische Linie zu Schraplau

Christoph II., Johann Albrecht und Bruno II. 1558-1586. Taler 1570,  Weinblatt-Eisleben. Tornau 944 a (R), Davenport 9521.  Äußerst seltener Jahrgang. Leichte Prägeschwäche, vorzüglich

Dieser Talertypus taucht im Handel im Prinzip nur o.J. auf. Die in der Literatur beschriebenen Jahrgänge 1566, 1570 und 1571 sind ausgesprochen selten. Laut Tornau ist auch von den Jahrgängen 1568 und 1569 auszugehen, da hier Halbtalertypen bekannt sind, aber diese Jahrgänge sind bisher unbekannt.

2.800,--


2083

Ravensburg-Stadt

Regimentstaler 1624. Stempel von Daniel Sailer in Augsburg. Ansicht der Stadt vom Frauentor, darüber in zwei Kartuschen der Reichsadler und das Stadtwappen / Fünf behelmte Wappen der Mitglieder des Kleinen Rates mit den Wappenböden zueinander gestellt, umgeben von zehn Wappen der Ratsherren. 49 mm, 28,47 g. Mit altem Sammlertütchen mit der Signatur Dr. B. Nau 45, Forster 483.  Auflagenhöhe: Nur 187 Exemplare. Äußerst seltene Prestigeprägung mit einer eindrucksvollen Stadtansicht. Sehr schön/fast vorzüglich

3.500,--


2135

Reuss-Ältere Linie - Untergreiz

Heinrich II. 1668-1697. Silberne 6-Pfennige 1691, o.Mzz.-Saalfeld. Schmidt und Knab 354.  Von größter Seltenheit. Vorzüglich

350,--


2157

Reuss-Jüngere Linie - Gera

Heinrich der Jüngere (Posthumus) 1572-1635. Taler 1623, ES -Lobenstein. Variante mit der Stempelschneidersignatur E S (Ernst Schultes) statt M R (Michel Rentsch). Mit Brackenkopf und Kranich behelmtes 4-feldiges spitzovales Wappen, MO: NO: HEIN: IVN: ET. SEN: RVH: DN: A: PLAV: D: I: G: C: G: S: E: LOB / Doppeladler, auf der Brust mit Wertzahl 24, FERD: II: ROM: IMP: HVNG: ET. BOH: REX: 1623. Schmidt und Knab -, vgl. 455, Davenport -, vgl. 7311 (dort ROMAN und Mzz. MR).  Äußerst selten, insbesondere in dieser Umschriftenvariante. Min. Fassungsspuren, sehr schön

Exemplar der Leipziger Münzhandung 42. Auktion, Losnr. 2467

1.500,--


2169

Reuss-Jüngere Linie - Gera

Heinrich XXX. 1748-1802. Silbermedaille 1773 (J.L. Oexlein). Auf die Vermählung mit Luise Christiane von Pfalz-Birkenfeld.  Brustbilder des Hochzeitspaares einander gegenüber / Palmbaum mit Früchten, an dem sich ein Weinstock emporschlingt, über dem Baum Auge Gottes in Strahlen, links eine aus Wolken kommende segnende Hand, im Hintergrund Schloss Osterstein. 56 mm, 47,47 g. Schmidt und Knab 663, Slg. Erlanger 2317, Schwinghammer (JB 25) S. 79, Abb. 1.  Seltenes und prachtvolles Exemplar mit herrlicher Patina. Kratzer, vorzüglich-Stempelglanz

Bei dieser prachtvollen Medaille erleben wir ein ähnliches Bildmotiv wie auf der Rückeite des Reussischen Dreifaltigkeitstalers. Wir sehen hier die Dreifaltigkeit in der Form des allsehenden Auges. Zusätzlich dazu eine weihende Hand Gottes aus den Wolken über einem Palmbaum, der von Weinreben umrankt wird. Die Palme als Symbol für Schutz, Frieden und Sieg und die Weinranke als Symbol für Kultur, Friede und Wohlstand bilden zusammen eine Glück verheißende Zukunft, welche durch Gott und die Dreifaltigkeit gesegnet und manifestiert wurde. Die Metapher der sich gegenseitig umrankenden und umgarnenden Pflanzen ist als ein Philemon und Baucis Motiv zu verstehen, es symbolisiert die innige Verbundenheit der beiden frisch Vermälten.

2.500,--


2226

Sachsen-Kurlinie ab 1486 bis 1547 (Ernestiner)

Friedrich III. der Weise 1486-1525. Doppelter Goldgulden 1507 (1508), Nürnberg. Übertragung der Generalstatthalterwürde und die Würde des Reichsvikars.  Brustbild mit Drahthaube nach rechts, FRID ELEC IMPI Q3 LOCV TNS GNAL (= Friedericus elector imperii quae locum tenens generalis = Friedrich Kurfürst und des Reichs  Generalstadthalter) / Adler mit Brustschild, Jahreszahl 15-07 am Adlerkopf, MAXIMILIANVS RO REX SEMPER AVGVST9 (= Maximilian König der Römer, allzeit erhaben). 26,5 mm, 6,27 g. Keilitz 67 (LP) , Slg. Merseburger -, Tentzel S. 24, Tf. 1/IV.  Ein Kleinod von allergrößter Seltenheit. Wohl das einzig im Handel bekannte Exemplar. Kaum sichtbare Henkelspur, sehr schön+

Auf dem Reichstag von Konstanz hatte König Maximilian I. 1507 dem sächsischen Kurfürsten das Amt und die Würde eines Generalstatthalters des Reiches übertragen. Nachdem Maximilian I. von seiner 1508 in Trient erfolgten Wahl zum Römischen Kaiser zurückgekehrt war, erlosch das Generalstatthalteramt Friedrich des Weisen. Maximilian gestattete ihm aber ehrenhalber, den Titel des Generalstatthalters auf Lebenszeit zu führen. Dieser äußerst seltene doppelte Goldgulden ist das Prunkstück der Münzserie auf die Generalstatthalterwürde, wobei uns noch in Silber die Multipla und Teilstücke des Guldengroschens bekannt sind. Interessant ist hier die lateinische Entsprechung des für Friedrich den Weisen speziell kreierten Titels des "locum tenens generalis" (= wörtl.: derjenige, der den Ort generell hält bzw. besitzt = Generalstatthalter). Diese von Maximilian übertragene Ehre wurde praktisch wie ein Königstitel aufgefasst und dementsprechend in der Münzprägung sowohl künstlerisch, als auch in Form der Titulatur propagandistisch in Szene gesetzt. Sind die Prägungen in Silber dieses Typs von einer gewissen Seltenheit, so stellt dieses Stück in Gold eine absolute Rarität dar. Es ist vielmehr als ein Donativum zu sehen, das hohen Würdenträgern des Staates Sachsen überreicht wurde, als ein Zahlungsmittel und ist daher in wenigen Exemplaren entstanden. Dies ist das einzige im Handel bekannte Exemplar und besticht nicht nur durch seine absolute Rarität, sondern durch seinen feinen Stempelschnitt, der uns ein Rennaissance-Porträt des berühmtesten sächsischen Herrschers der Münz- und Geldgeschichte zeigt, nämlich Friedrich III. den Weisen. Exemplar der Auktion Peus 424 (2019, Slg. Theobald Seitz), Losnr. 1695. Exemplar der Auktion Grün 14 (1995), Losnr. 2403.

60.000,--


2239

Sachsen-Kurlinie ab 1486 bis 1547 (Ernestiner)

Friedrich III., Johann und Georg 1507-1525. Guldengroschen o.J. (um 1517/1523), Avers mittelgroßes Kreuz-Annaberg. 29,01 g. Klappmützentaler.  Brustbild im Kurornat mit geschultertem Kurschwert nach rechts / beider Brustbilder zueinander. Beiderseits mit hoher Lapidarschrift. Umschriften mit FRID und ORGIVS/SAXON mit spiegelverkehrtem S in SAXON. Keilitz 44.1 var., Schnee 19 var., Davenport 9709 A var., Slg. Strupp 942, Kohl/Becker 15.21.  Prachtvolles Exemplar. Selten in dieser Erhaltung. Revers kl. Schrötlingsfehler, fast vorzüglich/fast prägefrisch

Exemplar der Leipziger Münzhandlung 89. Auktion (2018), Losnr. 1813.

1.800,--


2310

Sachsen-Kurlinie ab 1547 (Albertiner)

Christian I. 1586-1591. Ovale Goldgussmedaille 1591, H.V.R. - Heinrich von Rehnen. Auf seinen Tod.  Brustbild nach rechts,  darunter Medaillssignatur H.v.R., CHRISTIAN. D.G. DVX SAXON. ET ELECTOR / DRESDAE NATVS EST ANNO MDLX. XXIX. OCTOBRIS ANTE HORAM IIII. MATVTINAM. IBIDEM EXPIRAVIT ANNO MDXCI. XXV. SEPT. ANTE HO. VII. MATVTINAM. IN CHRISTO MORIENS COELICA REGNA TENET (= In Dresden ist er geboren im Jahr 1590 am 29. Oktober vor 4 Uhr des Morgens. Ebendort ist er verstorben im Jahr 1591 am 25. September vor 7 Uhr des Morgens. Der, der in Christus stirbt, der wird das himmlische Königreich erhalten). 25,5 x 19,5 mm, 8,14 g. Baumgarten -, Slg. Merseburger -, Tentzel -, Dassdorf -.  Feine zeitgenösische Medailleursarbeit! Ein Kabinettstück zur sächsischen Geschichte von allergrößter Seltenheit. Im Münzkabinett Dresden nur als Silberguss vorhanden. Feiner Guss. Vorzüglich+

Christian I., der einzige überlebende Sohn des Kurfürsten August, trat schon früh in die Verantwortung des väterlichen Erbes. 1581 wurde ihm der Vorsitz des Geheimen Rates anvertraut, 3 Jahre später auch die zentrale Leitung der inneren Verwaltung des Landes. Als er schließlich die Regierung übernahm, ruhte die tatsächliche Amtsführung jedoch weitgehend in den Händen seines einflussreichen Kanzlers Nicolaus Crell. Dieser, ein kluger, wenn auch umstrittener Staatsmann, neigte insgeheim dem Calvinismus zu und schwächte die Macht des sächsischen Landtages, was ihn bald zum Ziel heftiger Kritik machte. Unter Crells starkem Einfluss versuchte der junge Kurfürst, im Gegensatz zur lutherischen Strenge seines Vaters, ein Bündnis der protestantischen Reichsstände zu schmieden. Sein Ideal war die Eintracht der Glaubensbrüder im Reich und darüber hinaus – ein Bund, der sich auch dem Schutz bedrängter Protestanten in Frankreich und den Niederlanden widmen sollte. In seinem Schwager, dem tatkräftigen Johann Casimir von der Pfalz, fand er dafür einen leidenschaftlichen Verbündeten. Nach Christians frühem Tod jedoch änderte sich das politische Klima schlagartig. Der streng lutherische Herzog Friedrich Wilhelm von Sachsen-Altenburg, Vormund des unmündigen Erben Christian II., ließ den beim Adel und den Ständen verhassten Crell festnehmen. Nach einem rechtlich zweifelhaften Verfahren wurde der einst mächtige Kanzler 1601 in Dresden hingerichtet – ein tragisches Ende einer Ära religiöser und politischer Spannungen. Noch in den letzten Jahren seines Lebens hatte Christian I., ein Förderer von Kunst und Wehrbau, den Ausbau der Festung Königstein zur prachtvollen Christiansburg begonnen – ein bleibendes Zeugnis seines kurzen, doch markanten Wirkens. Die Todesursache Christians I. war ein Magen- und Darmleiden, möglicherweise wurde er durch seine Ehefrau Sophie vergiftet, er starb mit erst dreißig Jahren in Dresden. Der Kurfürst wurde im Freiberger Dom bestattet. Der Münzmeister Heinrich von Rehnen wurde im September 1584 als Conterfecter am Dresdner Hof angestellt. 1597 trat er im Auftrag des brandenburgischen Kurfürsten Joachim Friedrich in den Dienst der Münzstätte Magdeburg beim Erzbischof von Magdeburg. Ab 1603 arbeitete er in der Münzstätte Alt-Kölln, bevor er 1605 nach Dresden zurückkehrte und dort zum Münz- und Stempelmeister ernannt wurde. Sein Münzmeisterzeichen bestand aus den Initialen „HR“ sowie einem stehenden und auffliegenden Schwan. Im Jahr 1624 schied er mit einer Pension aus dem Dienst aus. Dieses äußerst seltene Golddonativum dürfte in einer sehr geringen Auflage nur für die höchsten Staatsmänner des Landes ausgegeben worden sein, als eine persönliche Erinnerung an ein unvollendetes Vermächtnis. In keiner der bekannten Sammlung mit dieser Avers-Umschrift und Künstlersignatur bekannt!

20.000,--


2459

Sachsen-Kurlinie ab 1547 (Albertiner)

Friedrich August I., der Starke 1694-1733. Silbermedaille 1702 (Hoeckner). Auf den Geheimen Rat und Obersten Kanzler Wolfgang Dieter Graf zu Beichlingen.  Brustbild nach rechts mit dänischen Dannebrogorden , ILL. D. WOLFG. DIETER. S. R. I. COMES BEICHLINGIVS (= Der durchlauchteste Wolfgang Dieter des Hl. römischen Reichs Graf zu Beichlingen) / Dreifach behelmtes Wappen, von zwei Panthern flankiert, D. HOYERSWERD. POT. REGIS POL. & EL. SAX. SANCT. CONSIL. & CANCELL. SVPREM: (= Zu Hoyerswerda des mächtigen polnischen Königs und Kurfürsts zu Sachsen Geheimer Rat und Oberster Kanzler). 41,5 mm, 24,52 g. Slg. Merseburger 4477 (RR, 50,- GM) .  Äußerst seltenes und prachtvolles Exemplar mit feiner Patina. Rand leicht bearbeitet, Avers kl. Kratzer, vorzüglich-Stempelglanz

Wolfgang Dietrich von Beichlingen (1665-1725) war Großkanzler und Oberhofmarschall des Kurfürsten Friedrich August I. von Sachsen und gehörte zu den reichsten Bürgern Sachsens, fiel jedoch auf Betreiben von Graf von Pflugk und von Fürstenberg in Ungnade und wurde von 1703 bis 1709 auf der Festung Königstein gefangen gehalten. Er Wolfgang Dietrich galt als Gegner des Großen Nordischen Krieges und hatte auch aufgrund seiner Finanzpolitik zahlreiche Feinde. Ihm wurde bei der Ausgabe des polnisch-kursächsischen Bankotalers (Kahnt 325) vorgeworfen, er habe auf der Vorderseite den von ihm getragenen dänischen Dannebrogorden anstatt des dem König verliehenen dänischen Elefantenordens anbringen lassen, jener Orden, den wir auf dieser prachtvollen Medaille sehen.

3.000,--


2535

Sachsen-Kurlinie ab 1547 (Albertiner)

Friedrich August I. 1806-1827. Probe-Konventionstaler 1813, IGS-Dresden. Kopf nach rechts, FRID. AVGVST. D. G. REX SAXONIAE / Der bekrönte, königliche sächsische Wappenschild in einer oben eingerollten und mit Lorbeerzweigen verzierten Kartusche, darunter Mzz. IGS (= Johann Gotthelf Studer 1812-1832), ZEHN EINE FEINE MARK I8I3. Im NGC-Slab mit der Bewertung MS62. Kahnt 1209 (LP), AKS 17, Jaeger S. 17, IV, Davenport -, Slg. Merseburger 2042 (RRR, 300,- GM).  Prachtexemplar von allergrößter Seltenheit. Prägefrisch

Dieser äußerst seltene Probetaler besticht bereits durch seine besondere Konzeption der Rückseite, auf welcher der sächsische Wappenschild zusätzlich in einer Kartusche gefasst wurde. Mit 300 Goldmark in der Sammlung Merseburger ausgepriesen, zählt er zu den 5 seltensten Münzen der gesamten sächsischen Universalsammlung, die bei Zschiesche und Köder 1894 in Leipzig als Festpreisliste ausgegeben wurde.

8.000,--


2575

Sachsen-Kurlinie ab 1547 (Albertiner)

Friedrich August II. 1836-1854. 10 Taler 1848, F-Dresden. 13,36 g. AKS 89, Jaeger 175, Friedberg 2900, Schlumberger 839, D./S. 201.  Auflagenhöhe: Nur 4761 Exemplare. Äußerst seltenes und attraktives Exemplar. Kl. Randfehler, winz. Kratzer, vorzüglich/vorzüglich-prägefrisch

8.000,--


2678

Sachsen-Weimar (Alt-Weimar) 1572-1603

Friedrich Wilhelm und Johann 1573-1602. Goldmedaille 1581 (T. Wolff). Annahme der Konkordienformel in Dresden.  Die Brustbilder Friedrich Wilhelms und Johanns nebeneinander nach rechts, D G FRID(rich): Wil(helm) ET IOHAN(n) FRATRES DVCES SAX(oniae): LAND(gravii) TUR(ingenses): MARCH(iones): MIS(niae) (= Von Gottes Gnaden Friedrich Wilhelm und Johann, Brüder und Fürsten zu Sachsen, Landgrafen von Thüringen, Markgrafen von Meißen) / Brustbilder von Dorothea Susanna und ihrer Tochter Maria, D G DORO SVSANA DVCISSA SAX VIDVA ET MARIA FILIA EIVS (= Von Gottes Gnaden die Herzogenwitwe Dorothea Susanna und ihre Tochter Maria). 38 mm, 23,09 g. In Zierfassung mit leichten Spuren eines entfernten Henkels. Slg. Merseburger -, Slg. Seitz -, Tentzel S. 347, Tf. 25/VII, Exter Tf. XLV/N. LVII (gleiche Zierfassung), Stemper 140 (Silber), Habich 2082, Slg. Opitz -, Brozatus -, Slg. Whiting -.  Prunkstück von allergrößter Seltenheit mit beeindruckender Familiendarstellung.  Wohl das einzig im Handel bekannte Exemplar. Sehr schön-vorzüglich

Die Annahme der Konkordienformel im Jahr 1577, einem zentralen Bestandteil des Konkordienbuchs von 1580, war ein entscheidender Schritt in der sächsischen Kirchengeschichte, der maßgeblich in Dresden vorangetrieben wurde. In den Jahren 1576 und 1577 erarbeiteten lutherische Theologen die Konkordienformel, um Lehrstreitigkeiten innerhalb des Protestantismus zu beenden. Die Unterzeichnung und Annahme diente dazu, die lutherische Lehre gegen den Calvinismus abzugrenzen. Zwar wurde die Unterschrift unter die Konkordienformel im kursächsischen Dresden bereits 1586 unter Kurfürst Christian I. kurzzeitig wieder abgeschafft, doch ab 1591 wurde die theologische Ausrichtung, die auf der Konkordienformel basierte, wieder bestimmend. Diese Medaille ist in Silber und Bronze zwar im Handel bekannt, aber in Gold handelt es sich um eine ausgesprochene Rarität und es ist uns nur dieses Exemplar bekannt. Es handelt sich um eine äußerst seltene Darstellung einer Familienmedaille. Exemplar der Auktion WAG 17 (2001), Losnr. 2532.

8.000,--


2710

Sachsen-Weimar-Eisenach

Ernst August 1728-1748. Goldmedaille zu 4 Dukaten 1741 (Stockmar). Auf die Vereinigung von Weimar und Eisenach.  Brustbild halb links, ERNESTVS AVG D S I C M A ET W / Weiblicher Genius sitzt nach links mit zwei Herzogshüten auf ihrem Schoß, darüber Sonne und Wolken, VTRIVSQ SALVTI INTENTA (= Für beider Wohl angestrebt), darunter 4 Zeilen Schrift. 29,5 mm, 13,88 g. Slg. Merseburger vgl. 3957 (RR, 30,- GM , dort 10,5 g), Slg. Seitz 4447.  GOLD. Äußerst seltenes und prachtvolles Exemplar. Kl. Kratzer, vorzüglich

Die Vereinigung von Weimar und Eisenach im Jahr 1741 war das Ergebnis einer längeren Entwicklung innerhalb der ernestinischen Linien. Nach zahlreichen Erbteilungen seit dem 16. Jahrhundert waren mehrere kleine Herzogtümer entstanden, darunter Sachsen-Weimar und Sachsen-Eisenach. Durch Aussterben von Seitenlinien und dynastische Erbfolgeregelungen fielen die Gebiete schließlich in einer Hand zusammen, sodass 1741 die formale Vereinigung zum Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach vollzogen wurde. Diese Zusammenlegung diente vor allem der politischen und finanziellen Konsolidierung: Ein größeres, geschlossenes Territorium versprach effizientere Verwaltung, bessere Nutzung der Einnahmequellen und ein stärkeres Gewicht im Gefüge des Heiligen Römischen Reiches. Zugleich markierte sie einen wichtigen Schritt hin zur späteren Bedeutung Sachsen-Weimar-Eisenachs als geistig-kulturelles Zentrum Deutschlands im späteren 18. und frühen 19. Jahrhundert, auch wenn dieser Ruhm – etwa in der Goethezeit – erst unter den nachfolgenden Herzögen voll sichtbar wurde. Diese äußerst seltene Goldmedaille stellt damit eine bedeutende Quelle zur Geschichte Weimars dar. Der feine Stempelschnitt durch den Hofmedailleur Stockmar besticht durch die nach vorne blickende Porträtgestaltung Ernst Augusts en face im Sinne eines in die Zukunft blickenden entschlossenen Herrschers. Der weibliche Genius hält nun beide Symbole der Macht auf seinem Schoß und zeigt dem vereinigten Herrschaftsgebiet eine mögliche Zukunft. Durch die Symbole der Sonne und des Regens wird man versuchen Sachsen-Weimar-Eisenach sowohl in ruhigen und munteren Zeiten, als auch in schwierigen und stürmischen Zeiten in eine prosperierende Zukunft zu führen. Dieses Stück ist in der Literatur lediglich im Gewicht von 3 Dukaten bekannt.

6.000,--


2712

Sachsen-Weimar-Eisenach

Dukat o.J. (nach 1741) (Stempel J. Heimrich). 3,44 g. Auf die nach dem Anfall Eisenachs entstandenen Streitigkeiten mit dem Stift Fulda um das Amt Fischbach.  Bekrönter Fels zwischen Rose und Weintraube / Herkules im Kampf mit dem Nemeischen Löwen. Koppe 490, Slg. Merseburger 3958 (RR, 40,- GM) , Friedberg 3303, Slg. Seitz 4443.  Sehr selten und interessantes Exemplar. Revers Stempelfehler, leicht gewellt, vorzüglich+

Nachdem die Grafen von Henneberg 1583 ausgestorben waren, übernahmen die Herzöge von Sachsen das Amt Fischbach. Das Kloster Fulda fühlte sich benachteiligt und verlangte 1584 die Rückgabe, was Sachsen ablehnte. 1741 kam es wegen des Fischereirechts an der Felda zum Dermbacher Krieg zwischen Fulda und Sachsen-Weimar. 1764 entschied das Reichskammergericht, das Gebiet zu teilen.1815 fiel Dermbach schließlich an Sachsen-Weimar-Eisenach.

3.000,--


Reichsgoldmünzen


2904

Mecklenburg-Strelitz

Friedrich Wilhelm 1860-1904. 20 Mark 1873 A. Jaeger 236.  Sehr selten. Leicht berieben, fast vorzüglich/vorzüglich

8.000,--


Kolonien


3093

Deutsch-Ostafrika

Schmuckarmband aus 7 x 15 Rupien 1916, T. Ein Familienerbstück mit Geschichte. Geprägt aus dem Gold der Sekenke Goldmine.  Zusammengesetzt alternierend aus beiden Untertypen des 15 Rupienstückes, abwechselnd die Reversvariante mit "kurzer" und "langer" Arabeske. 6 x 15 Rupienstücke je mit 4 seitlich angebrachten Ösen und 2 Zwischenringen miteinander verbunden,  1 x 15 Rupienstück mit einem Verschluss im Revers appliziert. Dazu: Eine kleine Goldkette als zusätzliche Verschlussjustierung. Gesamtgewicht: 57,60 g. Jaeger 728 a (3x), 728 b (4x).  Äußerst seltenes Zeugnis zur Kolonialgeschichte Deutsch-Ostafrikas. Aus dem Nachlass eines hohen deutschen Kolonialbeamten. Seit über 110 Jahren in Familienbesitz. Unikat. Für die Schmuckverarbeitung weiterverarbeitet, sehr schön

10.000,--



Die Auktion wird in den eigenen Räumlichkeiten des Leipziger Auktionshauses stattfinden. Der detaillierte Zeitplan ist auf unserer Website und im Katalog einsehbar. Eine Besichtigung der Lose wird ab einer Woche vor Auktionsbeginn sowie an allen Auktionstagen direkt in unseren Räumen möglich sein.


Wir bieten unseren Kunden verschiedene Teilnahmemöglichkeiten an, sei es persönlich vor Ort, per Vorgebot, am Telefon oder durch Live-Gebote. Interessenten sollten sich rechtzeitig anmelden, insbesondere wenn sie telefonisch oder über ein Live-Gebot teilnehmen möchten.

Der Auktionskatalog ist ab dem 20. April verfügbar. Sie können den Katalog bereits jetzt online auf unserer Homepage unter www.leipziger-muenzhandlung.de einsehen. Für weitere Fragen oder zusätzliche Informationen, wie beispielsweise Videos einzelner Objekte, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

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