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Griechenland: Serie "Griechische Kultur - Antike Technik" - Die archimedische Schraube

Am 28. März 2024 emittierte Griechenland eine 10-€-Silbermünze auf die archimedische Schraube. Die Münze ist Teil der Serie „Griechische Kultur – Antike griechische Technik“. Der antike griechische Mechaniker und Mathematiker Archimedes (um 285–212 v. Chr.) lebte und wirkte in Syrakus. Als Mechaniker erkannte er die große Bedeutung des Hebelgesetzes in der Praxis, entdeckte das Auftriebsgesetz und erfand die archimedische Schraube. Dies war ein mechanisches Gerät, mit dem Wasser auf ein höheres Niveau transportiert werden konnte. Seine Zeitgenossen kannten ihn aber auch wegen seinen Kriegsmaschinen (Schleudern und Hebewerke), die auf der Basis seiner mechanischen Gesetze funktionierten. Einer Legende nach soll er zudem die römische Flotte, die vor Syrakus lag, mit Hilfe von Brennspiegeln in Brand gesetzt haben. Archimedes wurde 212 v. Chr. bei der Eroberung von Syrakus von einem römischen Soldaten getötet.

10 €, Silbe 925/1000, teilweise farbig, 34,10 g, 40 mm, Auflage: 2000 in PP,

Münzstätte: Bank of Greece/Printing Works Department, Athen. Fotos ebenda.


Die Münze zeigt rückseitig eine farbige Abbildung der archimedischen Schraube und links davon das Detail eines antiken mechanischen Räderwerks ebenfalls in Farbe. Auf der Vorderseite finden wir ein kleines Republikwappen innerhalb eines Zahnrads flankiert von zwei archimedischen Schrauben sowie diversen symbolischen Zahnrädern und kleinen Hebeln und lesen Staatsbezeichnung und Nominalwert.


Michael Kurt Sonntag

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