Griechenland: Die Ilias Homers / Achills Zorn – Die Entführung der Briseis aus der Serie „Griechische Mythologie“
- Michael Kurt Sonntag

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Im Rahmen der Serie „Griechische Mythologie“ emittierte Griechenland im August 2026 eine 100-€-Goldmünze auf „Die Ilias Homers“, genauer gesagt auf Achills Zorn und die Entführung der Briseis. Nachdem Agamemnon, der Heerführer der Griechen vor Troja, seine Beute, die Priestertochter Chryseis ihrem Vater, dem Apollonpriester Chryses nicht herausgeben will, als dieser versucht sie auszulösen, zürnt ihm Apollon und schickt die Pest ins Lager der Griechen. Hiernach zwingen die Griechen Agamemnon, Chryseis freizugeben, um Apollon zu besänftigen und die Pest wieder los zu werden. Agamemnon willigt widerwillig ein, entführt anschließend aber die schöne Briseis, die Beute des Achill. Diese Tat erzürnt Achill so sehr, dass er Agamemnon augenblicklich töten will, was die Göttin Athena aber verhindert. In der Folge zieht sich Achill, der beste griechische Krieger vom Schlachtfeld zurück und fleht seine Mutter, die Meeresgöttin Thetis an, Zeus zu bitten, die Griechen zu bestrafen. Daraufhin entscheidet Zeus, das Schicksal der Griechen zum Schlechten zu wenden, bis Achills Ehre wiederhergestellt ist.

100 €, Gold 999,9/1000, 3,89 g, 17,5 mm, Auflage: 1.200 in PP,
Künstler: L. Pavli; Münzstätte: Bank of Greece/Printing Works Department, Athen;
Fotos: Bank of Greece.
Auf der Vorderseite sehen wir den großen Heros Achill mit attischem Helm, Schuppenpanzer, Rundschild und Lanze und lesen ΟΜΗΡΟΥ ΙΛΙΑΔΑ (Homers Ilias) / 2026. Die Rückseite zeigt die Entführung der schönen Briseis und nennt die Legende Η ΑΡΠΑΓΗ ΤΗΣ ΒΡΙΣΗΙΔΑΣ (Die Entführung der Briseis) / 100 ΕΥΡΩ (Euro).
Michael Kurt Sonntag




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