Deutschland: Stille Nacht, heilig Nacht aus der Serie „Weihnachtslieder“

Auf das Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ emittiert die Bundesrepublik Deutschland am 26. November 2026 zwei absolut motivgleiche 50-€-Münzen – eine in 999er und eine in 625er Silber. Diese Münzen bilden den Auftakt zur neuen Serie „Weihnachtslieder“, die bis 2030 weitergeführt werden soll. Das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ ist das weltweit bekannteste Weihnachtslied und im deutschsprachigen Raum der Inbegriff von Weihnachten.

50 Euro, Silber 999/1000, 22 g, 30 mm, Rand glatt, Auflage: 45.000 in PP,
50 Euro, Silber 625/1000, 21 g, 30 mm, Rand glatt, Auflage: 578.000 in Stgl. (vorläufig),
Künstler: Bodo Broschat, Berlin;
Fotograf: Hans-Joachim Wuthenow, Berlin;
Foto: BVA; Münzstätte: Hamburg (J).
Die Bildseiten der motivgleichen Münzen zeigen die Krippendarstellung in Form eines gotischen Schreins. Hierbei sitzen Maria und Josef auf einer Art Chorgestühl. In der Mitte findet sich das Jesuskindlein in einer stilisierten Krippe. Darüber schwebt ein Flöte spielender Engel.
Über dem Giebel des Schreins tritt ein stilisiertes alpenländisches Panorama in Erscheinung, als Hinweis darauf, dass das Lied im Salzburgischen entstanden ist. Oben rechts im Schrein erblicken wir den ehemaligen Kirchturm von Oberdorf und oben links den Stern von Bethlehem. Die Basisfläche der Krippendarstellung ist zudem in den Segmentboden der darunter befindlichen Weltkugel eingefügt, wodurch die weltweite Heilsbringung und Friedensbotschaft symbolisiert wird. Die Worte STILLE NACHT – HEILIGE NACHT flankieren das weihnachtliche Bildmotiv. Auf den Wertseiten sehen wir den Bundesadler, die zwölf Europa-Sterne und lesen Staatsbezeichnung, Nominalangabe, Emissionsjahr und die Aufschrift „SILBER 999“ bzw. „SILBER 625“.
Übrigens, am 5. November 2026 erschienen auch die beiden 50-€-Stücke auf die Heiligen Drei Könige, die bereits für 2025 vorgesehen waren und deshalb auch die Jahreszahl 2025 tragen. Auch sie weisen nun die gleichen Parameter auf wie die 50-€-Münzen „Stille Nacht, heilige Nacht“.
Michael Kurt Sonntag




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