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Deutschland: 100 Jahre Friedensnobelpreis für Gustav Stresemann und Arsitide Briand

Am 10. Dezember 1926 erhielten der deutsche Außenminister Gustav Stresemann und sein französischer Amtskollege Aristide Briand den Friedensnobelpreis. Dies Ereignis zum Anlass nehmend, emittiert die Bundesrepublik Deutschland am 15. Oktober 2026 zwei absolut motivgleiche 35-€-Münzen – eine in Sterlingsilber und eine in 500er Silber. Der Friedensnobelpreis war den erwähnten Ministern für ihre Schlüsselrolle bei den Verträgen von Locarno verliehen worden. Die besagten Verträge sahen ein gemeinsames Friedens- und Sicherheitssystem vor und bildeten damit eine neue Grundlage für die deutsch-französischen Beziehungen.


35 Euro, Silber 925/1000, 18 g, 32,50 mm,

Randschrift: FRIEDEN IN EUROPA – PAIX EN EUROPE –, Auflage: 63.000 in PP,

35 Euro, Silber 500/1000, 17 g, 32,50 mm, Randschrift: FRIEDEN IN EUROPA – PAIX EN EUROPE –, Auflage: 600.000 in Stgl.,  (Prägezahlen sind vorläufig und noch nicht endgültig bestätigt),

Künstler: Ulf Schüler, Schwielowsee; Fotograf: Hans-Joachim Wuthenow, Berlin;

Foto: BVA; Münzstätte: Stuttgart (F).


Die Münzen zeigen auf ihren Bildseiten die Büsten von Stresemann (links) und von Briand (rechts), den Betrachter anblickend. Darunter findet sich ein kleiner Anschnitt der Friedensnobelpreis-Medaille, die drei stilisierte Menschen im gemeinsamen Schulterschluss darstellt. Die Umschrift lautet: STRESEMANN · FRIEDENSNOBELPREIS · 1926 · BRIAND. Auf den Wertseiten sehen wir den Bundesadler, die zwölf Europa-Sterne und lesen Staatsbezeichnung, Nominalangabe, Emissionsjahr und die Aufschrift „SILBER 925“ bzw. „SILBER 500“.


Michael Kurt sonntag

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