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Deutschland: Ariane 6 aus der Serie „Erforschung des Weltraums“

Zum Auftakt der Serie „Erforschung des Weltraums“, die von 2026–2028 insgesamt fünf Münzen umfassen wird, emittierte die Bundesrepublik Deutschland am 10. September 2026 eine 5-€-Münze in Kupfernickel, die teilweise farbig ist und eine Schutzveredlung aus Zinn-Nickel besitzt. Die Münze wurde in Zusammenarbeit mit der ArianeGroup gestaltet. Bei Ariane 6 handelt es sich um ein ESA-Programm, bei dem die ArianeGroup die Rakete und CNES die Startanlagen baut. Die Ariane 6 ist eine Schwerlast-Trägerrakete, die Europa einen autonomen Zugang zum Weltraum sichern soll. Entwickelt wurde sie von der ArianeGroup im Rahmen eines Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Gebaut wird sie in zwei Versionen: Ariane 62 mit zwei Feststoff-Boostern für mittlere Nutzlasten und Ariane 64 mit vier Boostern für schwere Missionen. Das Haupttriebwerk arbeitet mit flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff. Die Oberstufe verfügt über ein wiederzündbares Triebwerk, so dass mehrere Satelliten präzise auf unterschiedliche Umlaufbahnen gebracht werden können. Die Ariane 6 Rakete ist vielseitig einsetzbar – vom Transport von Kommunikations- und Erdbeobachtungssatelliten bis hin zu Weltraummissionen für Wissenschaft und Forschung – und somit ein wichtiger Eckpfeiler für die europäische Weltraumforschung.

5 Euro, Kupfernickel+Schutzveredlung (Zinn-Nickel), teilweise farbig, 9,68 g, 27,25 mm, Randschrift: ERFORSCHUNG DES WELTRAUMS ♦, Auflage: n. n. b. in Stgl., 75.000 in PP, (Prägezahlen sind vorläufig und noch nicht endgültig bestätigt), Künstler: Sascha Morawetz, Hamburg (Bildseite), Till Mainz, Berlin (Wertseite); Fotograf: Hans-Joachim Wuthenow, Berlin; Foto: BVA; Münzstätten: Berlin (A), München (D), Stuttgart (F), Karlsruhe (G), Hamburg (J).


Die Münze zeigt auf ihrer Bildseite eine grafische, technische Darstellung der Versionen der Rakete und eine bildliche Darstellung des Flugkörpers vor dem farbigen Planeten Erde. Die Aufschrift lautet ARIANE 6. Auf der Wertseite sehen wir den Bundesadler, die zwölf Europa-Sterne und lesen Staatsbezeichnung, Nominalangabe, Emissionsjahr.


Michael Kurt Sonntag

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