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Bitcoin-Kurs im Mai eingebrochen



Der Wert der Internet-Kryptowährung Bitcoin ist nach einer beispiellosen Aufwärtsentwicklung in den letzten Monaten seit etwa Mitte Mai dieses Jahres deutlich zurückgegangen. Nach einem Höchstwert Mitte April 2021, der bei rund 53.000 € je Bitcoin lag, betrug der Wert am 23. Mai nur noch circa 28.500 €. Innerhalb kurzer Zeit sank der Kurs somit um fast 25.000 € für einen Bitcoin, der somit fast die Hälfte seines Wertes einbüßte. Als ein Auslöser für diese Abwärtsentwicklung werden Äußerungen von Elon Musk, dem Geschäftsführer von Tesla, genannt, der kürzlich unter anderem den hohen Energieverbrauch dieser künstlichen Währung kritisierte. Nachdem er Anfang des Jahres angekündigt hatte, eine bestimmte Menge von Tesla-Geldreserven in Bitcoins zu investieren, teilte er nun mit, dass eine Bezahlung von Tesla-Produkten damit ab sofort nicht mehr möglich sei. In der Tat ist die erforderliche Rechnerleistung, die für das Betreiben dieser Kryptowährung erforderlich ist, sehr hoch. Dies zieht zwangsläufig einen gesteigerten Strombedarf nach sich, der pro Jahr etwa bei dem eines mittleren Industriestaates läge. Unabhängig davon, welchen Stellenwert im Finanzgeschehen Bitcoin und vergleichbare digitale Währungsalternativen, von denen es den Angaben von coinmarketcap.com inzwischen rund 9.900 geben soll, gegenwärtig tatsächlich einnehmen, ist die Beantwortung der Frage, wie die langfristige Perspektive von derlei „Wertaufbewahrungsmitteln“ aussieht, nahezu unmöglich. Immerhin arbeiten mittlerweile auch verschiedene Staaten an digitalen Notenbank-Währungssystemen. Im Moment scheint es so zu sein, dass gerade die bekannteste Kryptowährung Bitcoin in erster Linie für Spekulanten von Interesse ist. #Bitcoin #ElonMusk #Tesla #Kryptowährung #Spekulation #Notenbank #Kurseinbruch

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