• Helmut Kahnt

Asklepios


Odessos, Moesia Inferior (Bulgarien), Gordian III. (238-244), Hexassarion, Bronze, 35 mm, 28,01 g. Die Rückseite zeigt Asklepius und seine Tochter Hygieia. Bildquelle: https://www.cngcoins.com/Coin.aspx?CoinID=284903.

(Lat. Aesculapius): In der griechisch-römischen Mythologie Gott der Heilkunst, dessen wichtigste Kultstätten sich in Epidauros, Pergamon und Kos befanden; seit 293 v. Chr. in Rom verehrt. Auf griechischen Münzen erscheint der Asklepios als ein auf den Schlangenstab („Aesculap-Stab“) gestützter oder sitzender bärtiger Mann, der in einen Mantel gehüllt ist, oder zusammen mit seiner Tochter Hygieia (Göttin der Gesundheit, lat. Valetudo, später Salus) und seinem Begleiter Telephoros. Auch kommen Münzen vor, die dem Heilgott geweihte Tempel abbilden.


Vielfältige Darstellungen des Asklepios zeigen Münzen der römischen Kaiser von Galba (68–69) bis Aurelianus (270–275); seit den Herrschern aus dem Haus der Severer (193–235) gehören Aesculapios und Salus zum festen Typenbestand kaiserlicher Münzprägung.


aus „Das große Münzlexikon“