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Berliner Bezirke: Marzahn-Hellersdorf


„Marzahn-Hellersdorf“, 40,0 mm, Kupfer versilbert, Auslieferung in Kapsel und Klappkarte, Münze Berlin. Bildquelle: Münze Berlin.

Die sechste Ausgabe der Gedenkprägungsserie Berliner Bezirke widmet die Berliner Münze dem zehnten Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Bis 2001 waren beide Bezirke eigenständig, nachdem die ehemaligen 23 Bezirke im Rahmen einer Bezirksreform auf zwölf zusammengelegt wurden.

Die Vorderseite zeigt das Rathaus des Bezirkes, das bereits auch das Rathaus von Marzahn von 1989 bis 2001 war. Es wurde von dem Architektenkollektiv Karin Bock, Wolf-Rüdiger Eisentraut und Bernd Walther entworfen und von 1986 bis 1988 gebaut. DDR-typisch in Plattenbauweise gebaut, steht es seit 2008 aufgrund seiner individuellen Bauweise unter Denkmalschutz. Die randläufige Aufschrift lautet: RATHAUS / (entgegen dem Uhrzeigersinn) MARZAHN. Die Rückseite der Gedenkprägung zeigt das Bezirkswappen von Marzahn-Hellersdorf, das sich auf einem beschrifteten Hintergrund befindet. Hier sind die fünf Ortsteile zu lesen: Marzahn, Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Hellersdorf. Als randläufige Aufschrift findet sich: BERLIN / (entgegen dem Uhrzeigersinn) MARZAHN-HELLERSDORF.

Das Dorf Marzahn wurde 1230 gegründet und unter dem Namen Morczane oder Murtzan durch Albrecht III. 1300 erstmals urkundlich erwähnt. Hellersdorf blickt auf eine erstmalige urkundliche Erwähnung im Jahr 1375 zurück und trug den Namen Helwichstorpp. 1920, mit der Entstehung Großberlins, wurde es Bestandteil des neuen Bezirkes Lichtenberg und 1979 wurde Hellersdorf Teil des neugegründeten Stadtbezirks Marzahn, bis es 1986 im Rahmen der Entstehung eines Neubaugebietes ein eigener Bezirk wurde.