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Österreich: aus der Serie „Faszination Universum“

Am 13. Mai 2026 emittierte Österreich eine 20-Euro-Silbermünze auf den sogenannten Katzenaugennebel. Die Münze ist Teil der Serie „Faszination Universum“. Entdeckt wurde dieser Katzenaugennebel, der unter Astronomen die Bezeichnung NGC 6543 trägt und bei dem es sich um einen planetarischen Nebel handelt, am 15. Februar 1786 vom deutsch-britischen Asronomen Wilhelm Herschel (1738–1822). Ein derartiger Nebel entsteht, wenn ein mit unserer Sonne vergleichbarer Stern am Ende seiner Aktivität zu einem Roten Riesen wird, sein Kern schrumpft, die Sternhülle sich aufbläht und pulsiert. Bei jedem dieser Pulsschläge werden dann Teile der Sternatmosphäre und –hülle ins All geschleudert. Die etwa 10.000 Grad Kelvin heiße ausgestoßene Materie ist gasförmig und rast mit einigen Dutzend km/s in alle Richtungen vom Stern weg. Eine spektroskopische Analyse des Lichts dieses NGC-6543-Nebels führte zur Einsicht, dass alle beobachtbaren Himmelskörper aus denselben chemischen Elementen bestehen wie unsere Erde. Hieraus schlossen die Wissenschaftler, dass die physikalischen Naturgesetzte im gesamten Universum gleich sind.

20 €, Silber 925/1000, Zentrum eben zum Rand hin mehrfach gewellt, teilweise farbig, 22,42 g, 34 mm, Rand: glatt, Auflage: 30.000 in PP,

Künstler: Helmut Andexlinger; Münzstätte: Münze Österreich AG, Wien.


Die Münze, die in der Mitte noch eben ist, wölbt sich zum Rand hin in mehreren Wellen auf. Die Münze zeigt vorderseitig den stilisiert dargestellten Katzenaugennebel NGC 6543 und nennt seine Entfernung zur Erde, 3300 Lj (Lichtjahre) sowie seine Positionskoordinaten am Himmel (Rektaszension: 17h 58m 33,4s und Deklination: +66⁰ 37´ 59´´). Zudem nennt sie die Staatsbezeichnung, den Nominalwert und das Emissionsjahr. Rückseitig sehen wir eine farbige Version dieses Nebels und lesen als Umschrift KATZENAUGENNEBEL.


Michael Kurt Sonntag

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