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Vatikan: Kursmünzensätze 2025 mit Edelmetallmünzen zu 20 € und 50 €

Im Februar 2026 erschienen zwei Kursmünzensätze des Vatikan in PP, die offiziell bereits am 20. März 2025, also noch während des Pontifikats von Papst Franziskus, emittiert wurden. Einer dieser Sätze enthält außer den regulären Kursmünzen für 2025 noch eine zusätzliche 20-€-Silbermünze. Der andere enthält als Zusatz noch eine 50-€-Goldmünze.

KMS 2025 (1 Cent–2 Euro + 20 Euro, Silber 925/1000, 26 g, 36 mm), Auflage: 3.700 in PP

KMS 2025 (1 Cent–2 Euro + 50 Euro, Gold 916,67/1000, 15 g, 28 mm), Auflage: 700 in PP,

Künstler: Chiara Principe (20 €), Gabriele di Maulo (50 €); Münzstätte: IPZS, Rom.

Auf der Vorderseite der 20-Euro-Silbermünze sehen wir Maria, die Mutter Gottes, die als „Stella Maris“ (Stern des Meeres) über das Schiff Petri wacht und ihm eine ruhige See garantiert. Hintergrund der Darstellung ist, wie der Vatikan betont, die Tatsache, dass man sich im Jubeljahr 2025 der gesegneten Jungfrau in ihrer Funktion als Stella Maris anvertraut, da sie bestens dazu geeignet ist, allen Menschen in ihren von Stürmen gepeitschten Leben Hoffnung und Hilfe zukommen zu lassen. Die Umschrift lautet CITTA´DEL VATICANO / 20 EURO / IVBILAEVM 2025.

Der Avers der 50-Euro-Goldmünze widmet sich dem Thema des Gebets des Heiligen Franz von Assisi und zeigt diesen, als er in einer Nacht des Jahres 1216 als einfacher barfüßiger, ärmlich gekleideter Priester seinen Blick auf den gekreuzigten Christus richtete und sprach: „Herr, ich bitte nicht für mich, sondern für alle. Für jene, die herkommen werden mit reinen Herzen. Schenke ihnen deine Gnade, deine Umarmung ohne sie zu richten und deine Vergebung, die heilt.“ (Quelle: Vatikan, Münzerläuterungstext) Dieses Gebet voller Demut, so der Vatikan, überdauerte die Jahrhunderte und feiert im Jubeljahr 2025 die Begnadigung von Assisi („Perdonaza di Assisi“) als ewiges Zeichen der Versöhnung und der göttlichen Liebe. Die Legende lautet CITTA´DEL VATICANO / 50 EURO / IVBILAEVM 2025.

Die motivgleichen Münzrückseiten zeigen das päpstliche Wappen und nennen die Umschrift FRANCISCVS PP. ANNVS IVBILAEI MMXXV.


Michael Kurt Sonntag

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