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Münzreformen 1750 und 1821: Friedrich II. schuf den Reichstaler, Friedrich Wilhelm III. beendete Zersplitterung im Geldwesen

Friedrich II. von Preußen, genannt der Große, war eine Ausnahmeerscheinung in der deutschen und europäischen Fürstenfamilie. Seine von Ideen der Aufklärung geprägten Vorstellungen über die Verantwortung der Fürsten gegenüber ihren Völkern waren weitgehend Makulatur, als er nach seiner Thronbesteigung am 31. Mai 1740 als Nachfolger des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. eine günstige Gelegenheit nutzte, um seinem Staat, uralte Herrschaftsansprüche von zweifelhaftem Wert in Anspruch nehmend, die unter habsburgischer Verwaltung stehende reiche Provinz Schlesien mit Waffengewalt einzuverleiben. In den Schlesischen Kriegen zwischen 1740 bis 1745 sowie 1756 bis 1763 gelang dem König unter riesigen Verlusten an Blut und Gut und mehr als einmal am Rand des Untergangs stehend, die dauerhafte Sicherung dieses Landerwerbs, zu dem im Verlauf der Polnischen Teilungen weitere Gebiete mit vielen Einwohnern kamen. Auch auf Münzen und Medaillen, von denen die „Imperial Collection“ aus dem Nachlass der Hohenzollern am 23. Juni 2026 bei Künker in Osnabrück versteigert wurde, wird deutlich, dass sich der König von Preußen persönlich um das Münz- und Geldwesen in seinem Reich und ihre Gestaltung kümmerte und eine bemerkenswerte Münzreform auf den Weg brachte.


Mit der Münzreform von 1750 und weiteren Maßnahmen dieser Art brachte Friedrich II. Ordnung und Übersicht in das Münzwesen seines Landes. Der erhoffte ökonomische Erfolg stellte sich erst später ein. Das Münzzeichen „A“ steht seither auf jedem in Berlin geprägten Geldstück. Die Münzen entstanden in Berlin (A), Breslau (B), Kleve (C) und Magdeburg (F). Die anderen Münzstätten zeichneten mit D (Aurich), E (Königsberg) und G (Stettin).


Bei seiner Thronbesteigung fand Friedrich II. ein wenig entwickeltes Münz- und Geldwesen vor. Da die Monarchie keine eigenen Edelmetall-Vorkommen besaß, musste das zur Münzprägung notwendige Edelmetall teuer importiert werden. Angesichts der Knappheit an eigenem Geld bezahlte man mit ausländischer Währung, darunter auch mit französischen Münzen. Der junge König wollte von diesem „Franzgeld“ und anderen fremden Sorten unabhängig sein und aus einer straff organisierten Münzprägung natürlich auch Profit herausschlagen. Angesichts der unbefriedigenden Währungsverhältnisse strebte er eine umfassende Reformierung des preußischen Münzwesens an. Sie war umso wichtiger, als sich Geldmangel negativ auf Handel und Wirtschaft auswirkten und der noch im Jahr der Thronbesteigung begonnene Krieg gegen Österreich um Schlesien eine straff geordnete Münzwirtschaft erforderlich machte.

Der sogenannte Sterbetaler von 1786 mit dem greisenhaften Porträt des Großen Königs kam als Schenkung ins Hohenzollernmuseum Schloss Monbijou Berlin und wurde jüngst unter der Nummer 35 der „Imperial Collection“ bei Künker versteigert.


Indem sich Friedrich II. des Münzwesens direkt annahm, demonstrierte er sein besonderes Interesse an dieser Problematik. Als profunden Fachmann stellte er sich Johann Philipp Graumann an seine Seite, der im Dienst des Herzogs Karl von Braunschweig-Wolfenbüttel, eines Schwagers Friedrichs II., für das Finanz- und Münzwesen zuständig war. In seinen Schriften hatte sich Graumann dafür ausgesprochen, den Edelmetallgehalt der Geldstücke zu verringern, um dem Staat durch einen hohen „Schlagschatz“ zusätzliche Einnahmen zu verschaffen. Der König beauftragte Graumann mit der Ausarbeitung einer Münzreform, die im Jahre 1750 per Edikt verkündet wurde und nach Graumann benannt ist.

Die von Nikolaus Georgi geschaffene Medaille von 1764 feiert mit einem Füllhorn, einer Waage und einem Lorbeerzweig die Fortsetzung der Graumannschen Münzreform und Reformierung des Münzwesens in Preußen.


Durch die Graumannsche Reform wurde ein neuer Münzfuß aus der Taufe gehoben, der 14-Taler-Fuß. Vierzehn Reichstaler mit einem Gewicht von 22,27 Gramm und einem Feinsilbergehalt von 16,70 Gramm sollten aus der kölnischen Mark zu 233,8 Gramm gewonnen werden. Gegenüber dem alten, schweren Taler nach dem Reichsmünzfuß von 1566, bei dem neun Stück auf die kölnische Mark gingen, waren die neuen Reichstaler, die einheitlich mit dem königlichem Bildnis und dem von Fahnen flankierten Adler versehen wurden, erheblich leichter. Geteilt wurde der neue Reichstaler in Halb-, Drittel- und Viertelstücke. Hinzu kamen Sechstel- und Zwölfteltaler und kleinere Werte. In Gold wurden der doppelte Friedrichs d’or, der einfache Fiedrichs d’or und der halbe Friedrichs d’or geprägt, die zehn, fünf und 2 ½ Taler galten.

Um Handel und Wandel und insbesondere die Produktion von Seidenstoffen zu befördern, kam 1783 eine von Abraham Abramson gestaltete Preismedaille mit Königsbildnis und einer Frau heraus, die Seidenfäden herstellt. Die Medaille wurde unter der Nummer 62 der „Imperial Collection“ bei Künker versteigert und stammt aus dem Nachlass von König Friedrich Wilhelm IV.


Mit dem Namen „Reichstaler“ wollte der König dem preußischen Geld zusätzliche Anerkennung im Reich verschaffen und seine Akzeptanz erhöhen, was allerdings nur bedingt gelang, denn gegen die Konventionstaler, die in weiten Teilen des Römisch-Deutschen Reichs umliefen, kam die neuen Münze nicht an. Friedrich II. hoffte auf hohe Gewinne durch eine gewaltige Ausmünzung der eigener Geldstücke. Wenn die preußischen Münzstätten die unvorstellbar große Summe von zwanzig Millionen Talern schaffen würden, hätte das einen Gewinn von einer Million Talern ergeben. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden vor allem die Geldfabriken in Berlin und Breslau personell und technisch aufgerüstet. Wie sich jedoch zeigte, stand der Nutzen in keinem Verhältnis zu dem Aufwand. Denn da Preußen keine eigenen Edelmetallvorkommen besaß, musste das Rohmaterial meist in Gestalt fremder Gold- und Silbermünzen auf dem nationalen und internationalen Markt gekauft werden. Das verteuerte die preußische Geldproduktion, und so wurden die Münzanstalten in Magdeburg, Stettin, Kleve und Aurich schon bald wegen mangelnder Aufträge still gelegt.

Der Friedensschluss im sächsischen Jagdschloss Hubertusburg 1763 wurde durch diese und weitere Medaillen gefeiert. Hier  verkündet Fama, über dem Schloss schwebend, den lang ersehnten Frieden. Auf der Vorderseite steht Pax, das Sinnbild des Friedens, mit Zepter und Ähre in den Händen vor einer Landschaft mit einem pflügenden Bauern. Die Medaille aus der „Imperial Collection“ wurde unter der Nummer 58 bei Künker versteigert und stammt aus dem Nachlass von Kaiser Wilhelm I.


Gegenüber der nicht gelösten Frage, wie das dringend benötigte Edelmetall preiswert beschafft werden soll, waren andere Punkte der Münzreform leichter zu verwirklichen. Eingeführt wurde nach französischem Vorbild ein Münzbuchstaben-Alphabet, das die aus dem Mittelalter stammende Praxis der Kennzeichnung der Geldstücke mit Monogrammen oder Symbolen ablöste. Das kam dem Bestreben des Herrschers entgegen, im preußischen Münzwesen endlich Übersicht und Ordnung zu schaffen. Berlin erhielt 1750 als erste und wichtigste Geldfabrik Preußens den Münzbuchstaben A, sichtbar auf allen seither an der Spree hergestellten Pfennigen, Groschen, Markstücken und Euromünzen.


Mit dem für den Handel mit der Levante bestimmten Taler versuchte Friedrich II., für Preußen vergeblich, Marktanteile im Überseehandel zu gewinnen. Die seltenen Münze betont, dass Friedrich II. nicht nur König von Preußen, sondern auch Kurfürst und Erzkämmerer des Heiligen Römischen Reichs sowie schlesischer Herzog ist.


Preußen, nach den Befreiungskriegen von 1813 bis 1815 die wirtschaftlich stärkste Kraft im Deutschen Bund, einer losen Verbindung von Fürstentümern und Freien Städten, hob 1818 die Zollgrenzen innerhalb seiner über ganz Deutschland verstreuten Landesteile auf. Wichtig war ein geordnetes Geld- und Münzwesen, um das sich König Friedrich Wilhelm III. persönlich kümmerte. Einschlägige Prägungen, die mit der Imperial Collection jetzt aus dem Nachlass der Hohenzollern bei Künker versteigert wurden, zeigen das Interesse des Herrschers an der Entwicklung von Industrie und Bergbau, aber auch an der Produktion von Münzen und - das war neu - auch von Geldscheinen.

Friedrich der Große reitet unter den Linden in Berlin. Das Monument ist ein Werk von Christian Daniel Rauch und wurde 1851 aufgestellt. Die Weihe war die Prägung von Medaillen wert. Die Ausführungen in Gold und Silber wurde als Teil der „Imperial Collection“ unter den Nummern 166 und 167 bei Künker versteigert und stammt aus dem Nachlass von Kaiser Wilhelm I. bzw. ist eine Schenkung an das Hohenzollernmuseum Schloss Monbijou in Berlin.


Mit dem Münzgesetz vom 30. September 1821 führte König Friedrich Wilhelm III. das Graumannsche Münzsystem von 1750 fort und verfügte eine „gleichförmige feste Währung in Gold und Silber in Unseren sämmtlichen Staaten“. Durch Ausprägung einer „hinlänglichen Menge inländischer Gold- und Silbermünzen“ sollten fremde Münzsorten allmählich entbehrlich gemacht und auch gesonderte Prägungen für einzelne Provinzen abgeschafft werden. Von jetzt an galten in der gesamten Monarchie die gleichen Sorten aus Gold, Silber und Kupfer. Der Versuch von 1811, den Groschen zum Zweck der besseren Umrechnung in zehn Pfennige zu unterteilen und damit das viel praktischere Dezimalsystem einzuführen, kam erst 1871 mit der Einführung von Mark und Pfennig zur Anwendung.

Durch die unter Friedrich Wilhelm III. verwirklichte Münzreform von 1821 kam der alte Reichstaler in neuer und fälschungssicherer Gestalt heraus. Nach wie vor galt der Friedrichs d'or zu fünf Taler.


Wichtigste Münze waren weiterhin in Preußen der goldene Friedrichs d’or zu fünf Talern und der Taler zu 30 Silbergroschen (bisher 24 Groschen) oder 360 Pfennigen. Die Aufschrift auf der Wappenseite EIN THALER XIV EINE F. MARK erklärt, dass 14 Taler aus der kölnischen Mark zu 233,8 Gramm geschlagen werden. Diese Gewichtseinheit war seit Jahrhunderten jene Richtgröße, auf die sich die Münzen der einzelnen deutschen Fürstentümer und prägeberechtigten Städte bezogen. Erst 1857 wurde das Gewicht durch das Pfund zu 500 Gramm ersetzt, womit sich Berechnungen besser bewerkstelligen ließen.


Das Münzgesetz von 1821 legte für Preußen fest, was dort umlaufen soll und wie die Geldstücke gestaltet werden. Zahllose ältere Münzen wurden eingezogen und dem Schmelztiegel übergeben.


Die Verwirklichung der Münzreform von 1821 ging einher mit der Einziehung alter Silber-, Gold- und Kupfermünzen, die man zur Herstellung neuer gebrauchte. Das gleiche geschah ein halbes Jahrhundert später, als im Zusammenhang mit der Herstellung des neuen Reichsgeldes massenhaft alte Münzen eingeschmolzen wurden. Vorgeschrieben waren nach dem preußischen Münzgesetz von 1821 stets die gleichen Bilder – königlicher Kopf sowie Adler und/oder Wertangabe. Silber- und Goldmünzen, ab 1845 auch Kupfergeld, wurden zum besseren Schutz vor Fälschung und Entwertung durch Befeilen des Randes in der Ringprägung hergestellt und bekamen auf der Vorder- und Rückseite Perlkreise als schützende Einfassung. Wichtigste Prägestätte Preußens war weiterhin Berlin. Da einige norddeutsche Länder eigene Münzstätten aus Kostengründen schließen mussten, ließen sie ihr Hartgeld ebenfalls an der Spree schlagen. Kenntlich sind auch diese Stücke am 1750 eingeführten A.

Die von Daniel Friedrich Loos und Friedrich Wilhelm Loos geschaffene Medaille von 1801 auf die Huldigung des Königspaars zum hundertjährigen Bestehen des Königreichs Preußen verbindet die Brustbilder des Herrscherpaars mit einer Krone im Strahlenkranz.  Die Medaille stammt aus dem Nachlass von Friedrich Wilhelm IV und ist im Katalog der Hohenzollern-Auktion unter der Nummer 83 vermerkt.

Dass sich der König persönlich um das Münz- und Geldwesen seiner Monarchie kümmerte, zeigt unter anderem die Silbermedaille von 1821 auf den Besuch in der Münze zu Düsseldorf. Sie stammt aus dem Nachlass von Friedrich Wilhelm IV. und wurde mit der "Imperial Collection" bei Künker jüngst unter der Nummer 106 versteigert.


Unter der Regentschaft von Friedrich Wilhelm III. gab es vielfältige Bestrebungen, das preußische Münzwesen durch Herstellung neuartiger Prägestempel mit komplizierten Gravuren gegen vielfältige Angriffe von Fälschern zu sichern. Die Berliner Stempelschneider Daniel Friedrich Loos und sein Sohn Friedrich Wilhelm Loos legten der Generalmünzdirektion Werkzeuge vor, „deren Nachahmung für die gemeinen Falschmünzer unmöglich, für die künstlerischen [also technisch versierteren Graveure, H. C.] aber mit den größten Schwierigkeiten verknüpft sein würde“. Der zuständige Minister Friedrich Anton von Heinitz bat den König, die „successive Anfertigung“ ähnlicher Stempel für doppelte und halbe Friedrichs d’ors sowie Reichstaler, Acht-, Vier- und Zweigroschenstücke „gnädigst befehlen“ zu wollen. Der König nahm die Probemünzen zustimmend zur Kenntnis, aber einen Auftrag zur Massenprägung gab er nicht, weil die Kosten für die Umstellung auf das neuartige Design denn doch zu hoch waren. Lediglich sind aus dieser Zeit interessante Probeprägungen als metallene Zeugnisse für das Bestreben erhalten, das preußische Münzwesen auf eine neue Qualitätsstufe zu heben.

Ein Sterbetaler wurde Friedrich Wilhelm III. 1840 nicht gewidmet, wohl aber mehrere Medaillen. Diese von Friedrich Anton König geschaffene Medaille mit dem Todesengel und der personifizierten Geschichte trägt die Widmung VOLLENDET IST SEIN LEBEN UNENDLICH BLEIBT DER SEGEN. Sie stammt aus dem Nachlass von Friedrich Wilhelm IV. und wurde bei Künker unter der Nummer 137 versteigert.


Die Zeit drängte, nach den Befreiungskriegen von 1813 bis 1815, die Friedrich Wilhelm III. erheblichen Land- und Ansehensgewinn bescherten, die Zersplitterung im Münzwesen des Deutschen Bundes durch vertragliche Übereinkünfte zu überwinden. Der Deutsche Bund war eine losen Gemeinschaft deutscher Fürstentümer und Österreichs sowie Freier Städte. Eine gewisse Vereinheitlichung gelang in mehreren Stufen und nicht ohne Widerstand einiger Landesfürsten, die ihre Souveränität gefährdet sahen. 1833 war unter preußischer Führung der Deutsche Zollverein gegründet worden. Mit ihm verwandelte sich Deutschland in ein geschlossenes Wirtschaftssystem mit einheitlichen Münzen, Maßen und Gewichten. Die verworrenen Währungsverhältnisse vor allem im süddeutschen Raum wurden 1837 durch einen Münzvertrag zunächst zwischen Baden, Bayern, Frankfurt (Main), Hessen-Darmstadt und Nassau, später mit Sachsen-Meiningen, Hohenzollern, Hessen-Homburg und Schwarzburg-Rudolstadt verbessert. Aus der kölnischen Mark wurden 24 ½ Silbergulden zu 60 Kreuzern geprägt. Außerdem wurde erstmals in der deutschen Münzgeschichte ein dezimaler Feingehalt von 900/1000 festgelegt.


In Dresden wurde 1838 ein weiterer Schritt zur Münzeinheit vollzogen. Vertragspartner waren unter preußischer Führung Sachsen, Kurhessen, Sachsen-Weimar sowie die süddeutschen „Guldenländer“ Bayern, Württemberg, Baden, Hessen-Darmstadt, Nassau und Frankfurt am Main. Mit dem Vertrag wurden die beiden Münzsysteme innerhalb des Deutschen Bundes verbunden, wobei man den in den norddeutschen Ländern geltenden Taler und den süddeutschen Gulden in ein festes Verhältnis zueinander setzte. Der 1857 in Wien abgeschlossene Münzvertrag spielte bei der Ordnung der Währungsverhältnisse im Deutschen Bund eine große Rolle. Er bezieht sich auf die in Dresden abgeschlossene Konvention von 1838, die das Nebenherbestehen von Talern im preußisch dominierten Norden und von Gulden im deutschen Süden regelte sowie die Gestaltung der Münzbilder nach einheitlichem Schema und die Verwendung des Begriffs Vereinsmünze festlegte.


Die nach 1871 neu geschaffene Mark zu 100 Pfennigen machte die alte Taler, Gulden, Neu- und Silbergroschen und was sonst noch umlief überflüssig und im wahrsten Sinne des Wortes durch Einschmelzung flüssig. Seine Wiedergeburt erlebte der Taler erst 1908 als Drei-Mark-Stück. Doch das ist eine andere Geschichte.


Text: Helmut Caspar, Repros: Künker, Caspar

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