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Frankreich: Die Grotten von Longmen aus der Serie „UNESCO Weltkulturerbe“

Im Rahmen der Serie „UNESCO Weltkulturerbe“ emittierte Frankreich im Februar 2026 eine unedle ¼ €-Münze auf die Grotten von Longmen. Die Grotten von Longmen, nahe der Stadt Luoyang in der chinesischen Provinz Henan gelegen, stellen eine der größten Sammlungen buddhistischer Felskunst in China dar. Der Name Longmen bedeutet „Drachentor“ und bezieht sich auf die Xiang-Shan- und die Longmen-Shan-Berge, welche diese Stätte umgeben. Die in die Bergfelsen gehauenen Grotten umfassen über 2.300 Höhlen und Nischen mit rund 100.000 Statuen, 2.800 Inschriften und 60 Stupas. Sie alle entstanden zwischen dem 5. und 10. Jahrhundert zur Zeit der nördlichen Wei-, Tang- und Song-Dynastien. Die Skulpturen veranschaulichen die Entwicklung des chinesisch-buddhistischen Stils und verdeutlichen den Übergang von einem stark indisch zu einem mehr und mehr chinesisch geprägten Stil.

¼ €, Aluminiumnickel-Bronze, 15,8 g, 34 mm, Auflage: 200.000 in NP,

Künstler: L´atelier de Gravure; Münzstätte: Monnaie de Paris.


Die Vorderseite zeigt den sogenannten Vairocana-Buddha, eine der Hauptstatuen der Longmen-Grotten, vor dem Hintergrund der Grotten selbst. Dieser Buddha verkörpert universelle kosmische Weisheit. Neben ihm finden sich zwei himmlische Wächter – der Himmelskönig Vaisravana mit einer Pagode in seiner Rechten und General Vajrapani. Die Umschrift lautet LES GROTTES DE LONGMEN. Auf der Rückseite sehen wir einen stilisierten Globus, der in der rechten Hälfte die Namen bedeutender UNESCO Weltkulturobjekte nennt und lesen als Münzlegende PATRIMOINE MONDIAL und den jeweiligen Nominalwert. In der Umschrift findet sich zudem das Logo der UNESCO.


Michael Kurt Sonntag

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