Blauer Hyazinthara ist ein Motiv der neuen Ausgaben bei CIT im September
Für den September 2026 präsentiert CIT wieder neue Ausgaben, nämlich Born for Speed: Sailfish, Knight Games: Jousting und Spectrum: Parrot.
Spectrum: Parrot
Cook Islands. 5 Dollars 2026. Silber .9999. 1 Unze. 38,61 mm. Proof. Auflage: 999 Stück. Spezialtechnik: smartmintingÆ mit Farbauftrag und Prisma Plating. B. H. Mayer’s Kunstprägeanstalt, München.
Die Bildseite zeigt einen nach rechts fliegenden Hyazinthara mit ausgebreiteten Flügeln, das Feld ist gefüllt mit blauen Federn; durch Prisma Plating ist jede Münze leicht anders gefärbt. Auf dem Randstab 2026. Die Wertseite zeigt das Portrait von Charles III. von Dan Thorne (Signatur DT); darum 5 DOLLARS / CHARLES III / COOK ISLANDS.
Hintergrund
Blau ist eine ganz besondere Farbe. Blau steht für den Himmel, für Harmonie, für das Fernweh, für das klare Denken und die Zufriedenheit. Die Farbe Blau löst bei vielen Menschen einen Zustand der ruhigen Lebensbejahung aus, so dass wir annehmen dürfen, dass die zweite Münze der CIT Serie Spektrum schon allein wegen ihrer intensiven Färbung zahlreiche Sammler faszinieren wird.
Dabei hat diese Münze noch weit mehr zu bieten. Da ist zunächst die neue Technik, die eigens für die Serie Spectrum von B. H. Mayer's Kunstprägeanstalt in München entwickelt wurde. Sie heißt Prisma Plating und erzielt durch eine aufwändige Oberflächenbehandlung diesen ganz speziellen Farbeffekt. Die schillernde blaue Patina ist bei jedem Stück dieser in 999 Exemplaren geprägten Serie ein klein wenig anders, so dass jedes Exemplar zu einem Unikat wird.
Als Motiv wählten die Designer von CIT einen blauen Hyazinthara. Mit einem Gewicht von mehr als anderthalb Kilos und einer Spannweite bis zu 1,2 Metern ist der Vogel mit dem spektakulären Gefieder der größte flugfähige Papagei der Welt.
Hyazintharas leben monogam und bleiben ihr ganzes Leben lang zusammen, was durchaus so lange dauern kann wie eine menschliche Ehe: Hyazintharas werden nämlich bis zu 90 Jahre alt!
So passt das Motiv zur Farbe, denn die Farbe Blau steht nicht nur für Harmonie und Zufriedenheit, sondern auch für Treue und Loyalität. Nicht umsonst strahlen die Fahnen der Europäischen Union und der Vereinten Nationen in einem kräftigen Blau.
Weitere Informationen: https://www.cit.li/coin/31198/parrot
Wenn Sie alle drei Dimensionen der Münze begreifen wollen, sehen Sie sich unbedingt den Film dazu an: https://www.youtube.com/watch?v=jX5uVJR2Fu4
Knight Games: Jousting
Cook Islands. 5 Dollars 2026. Silber .9999. 1 Unze. 38,61 mm. Proof. Auflage: 750 Stück. Spezialtechnik: smartmintingÆ mit Farbauftrag. B. H. Mayer’s Kunstprägeanstalt, München.
Die Bildseite zeigt die Innenseite eines Helms; oben links das Familienwappen von William Marshal, oben rechts das Tatzenkreuz des Templerordens; durch den Sehschlitz sieht der Betrachter das, was der Träger des Helms gesehen haben mag: die eigene Lanzenspitze und den anreitenden Gegner auf seinem Pferd. Auf dem Randstab in Microschrift 2026.
Die Wertseite zeigt einen n. r. knienden Ritter, die Hände auf das Schwert gestützt; im Hintergrund eine Burg und ein Turnierplatz. Links von ihm das Wappen von William Marshal, rechts von ihm das Porträt von König Charles III. von Dan Thorne (Signatur DT). Die Umschrift lautet COOK ISLANDS / 5 DOLLARS CHARLES III. Auf dem Randstab in Microschrift WILLIAM MARSHAL, 1ST EARL OF PEMBROKE, REGENT OF ENGLAND. THE GREATEST KNIGHT WHO EVER LIVED.
Hintergrund
Wer heute die Londoner Tempel Church besucht, erblickt neun lebensgroße Liegefiguren von neun Rittern in der Tracht des Templerordens. Der berühmteste von ihnen heißt William Marshal. Ihm widmet CIT seine Serie Knight Games, deren erste Folge Jousting (= dt. Tjost) gerade erschienen ist. Das ist passend, denn William Marshal gilt als der erfolgreichste Turnierritter aller Zeiten, der dank seiner Siege in den verschiedenen ritterlichen Disziplinen nicht nur ein Vermögen aufbaute, sondern das - nach dem König - höchste Amt im Reich der Plantagenets erwarb.
William Marshal wurde 1144 geboren und ist damit ein Zeitgenosse von König Heinrich II., Richard Löwenherz und Johann Ohneland. Anders als diese kam er aus dem niederen Adel und hatte eigentlich keine Aussicht auf ein Erbe. Das einzige, was ihm seine Mutter verschaffen konnte, war eine Ausbildung in allen ritterlichen Künsten. Nachdem er diese erfolgreich absolviert hatte, wurde er - wie damals die meisten Ritter - mit seinem Pferd und seinen Waffen auf die Straße geschickt, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Damals gab es nur eine Möglichkeit, dies zu tun: Man musste einen Herrn finden, der einen als Krieger anheuerte. Doch solche Stellen waren rar und begehrt. Um einem Lehnsherrn aufzufallen, nahmen die jungen Krieger, wo immer sie konnten, an Turnieren teil. Siegten sie, durften sie Pferd und Waffen des Unterlegenen behalten.
William Marshal erwies sich als der beste Turnierkämpfer seiner Zeit. Er gewann durch seine Siege Reichtum - ein gutes Pferd kostete damals mehr, als ein kleines Bauerndorf im Jahr an Steuern einbrachte - und die Hand einer vielversprechenden Erbin, so dass er selbst zum Lehnsherrn aufstieg, der nacheinander fünf Königen aus dem Geschlecht der Plantagenets diente. Sein letztes und höchstes Amt bekleidete er nach dem Tod von Johann Ohneland. Der machte ihn zum Vormund seines Sohns und damit zum Regenten seines Königreichs.
William Marshal starb 1219 im damals sehr hohen Alter von 70 Jahren. Auf dem Totenbett ließ er sich in das Gewand der Tempelritter kleiden, so dass er in ihrer Londoner Kirche begraben wurde.
CIT widmet diesem besonderen Ritter diese Münzserie, die das Geschehen des Turniers aus einer ungewöhnlichen Perspektive erzählt. Wir sehen praktisch zusammen mit William Marshal durch den Sehschlitz des Topfhelms. Diese Perspektive ist passend. Denn William Marshal hinterließ uns eine einzigartige Quelle: Er erdachte ein Versepos, das sein Leben aus seiner eigenen Perspektive erzählt. Dank dieses Werks können wir den Alltag eines Turnier-Champions des 12. Jahrhunderts ziemlich gut rekonstruieren. Wer mehr darüber wissen möchte, dem empfiehlt CIT das Buch von George Duby mit dem Titel Guillaume le Maréchal oder der Beste aller Ritter.
Weitere Informationen: https://www.cit.li/coin/31217/jousting
Wenn Sie alle drei Dimensionen der Münze begreifen wollen, sehen Sie sich unbedingt den Film dazu an: https://www.youtube.com/watch?v=lTV9SjD_0Tk
Born for Speed: Sailfish
Cook Islands. 5 Dollars 2027. Silber .9999. 1 Unze. 38,61 mm. Proof. Auflage: 999 Stück. Spezialtechnik: smartmintingÆ mit Farbauftrag. B. H. Mayer’s Kunstprägeanstalt, München.
Die Bildseite zeigt einen aus den Wellen des Meeres schnellenden Segelfisch; sein charakteristisches Rostrum weist auf dem am Münzrand wiedergegebenen Tachometer exakt auf die Geschwindigkeit hin, mit der er im Guinness Book of World Records als schnellster Fisch eingetragen ist.
Die Wertseite zeigt das Portrait von Charles III. von Dan Thorne (Signatur DT); darum 5 DOLLARS / CHARLES III 2027 / COOK ISLANDS.
Hintergrund
CIT beginnt eine neue dreiteilige Serie: "Born for Speed" holt die schnellsten Tiere unseres Planeten - im Wasser, in der Luft und auf der Erde - ins Münzrund. Die erste Münze ist dem schnellsten Wasserbewohner gewidmet: Der Segel- oder Fächerfisch ist mit einer gemessenen Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h im Guinness Book of World Records als schnellster Fisch der Welt eingetragen.
Der Segel- oder Fächerfisch (lat. istiophorus platypterus) ist nicht nur schnell, sondern auch wunderschön. Seine Länge von durchschnittlich 2,5 Metern erreicht er vor allem wegen seines auffälligen Rostrums, das von zwei verwachsenen Kieferknochen gebildet wird. Mit diesem "Schwert" führt der Fächerfisch horizontale Schläge aus und bringt so seine Beute aus dem Gleichgewicht.
Charakteristisch ist die prachtvolle Rückenflosse in Form eines Segels, die in einem auffälligen Blauton gefärbt ist und dem Fisch seinen Namen verschafft hat. CIT hat die Schönheit dieses Meeresbewohners mit einer delikaten Färbung auf einem dank smartmintingÆ extrem hohen Relief beeindruckend ins Münzrund umgesetzt. Eingefangen ist der Moment, in dem der Segelfisch einen seiner spektakulären Sprünge aus dem Meer vollführt.
Vor allem wegen ihrer Akrobatik sind Segelfische eine begehrte Beute von Hochseeanglern. Sie mit Fliegen zu fischen, gilt als Königsdisziplin, da es dem Fächerfisch häufig gelingt, sich durch seine Sprünge aus der Zwangslage zu befreien.
Mittlerweile zählt der Segelfisch zu den gefährdeten Arten, so dass es ein Glück ist, dass sich in den letzten Jahren immer mehr Angler dafür entscheiden, Fische nach dem Fangen sofort wieder frei zu lassen.
Weitere Informationen: https://www.cit.li/coin/31254/sailfish
Wenn Sie alle drei Dimensionen der Münze begreifen wollen, sehen Sie sich unbedingt den Film dazu an: https://www.youtube.com/watch?v=_uMci98cXzA




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