Auktionshaus Christoph Gärtner: Nachbericht zur 66. Auktion mit beachtlichen Ergebnissen
Erfolgreiche Münzauktion mit beachtlichen Steigerungen
Die Münzauktion im Rahmen unserer 66. Auktion am 12. Oktober 2026 überzeugte mit zahlreichen interessanten Ergebnissen und deutlichen Preissteigerungen. Besonders gefragt waren seltene Prägungen, gut erhaltene Einzelstücke sowie umfangreiche Sammlungen und Nachlässe. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie stark die Nachfrage von der Seltenheit und der Erhaltung einer Münze beeinflusst wird.
Ein herausragendes Ergebnis erzielte Los 558, ein äußerst selten angebotener Doppeltaler von Ferdinand III. aus dem Jahr 1627, geprägt in Glatz in Schlesien. Ausgehend von 1.000 Euro steigerte sich das Gebot auf einen Zuschlag von 11.500 Euro.
Auch der Löser zu 2 Reichstalern aus Braunschweig-Lüneburg-Calenberg-Hannover (Los 506) stieß auf großes Interesse und erzielte bei einem Ausruf von 1.000 Euro einen Zuschlag von 2.300 Euro.
Deutliche Steigerungen waren ebenso bei verschiedenen Sammlungen zu verzeichnen. Die Sammlung österreichischer Münzen (Los 409), bestehend aus einem BEBA-Kasten mit über 270 österreichischen Silbergedenkmünzen zu 25, 50, 100 und 500 Schilling, erzielte bei einem Ausruf von 4.500 Euro einen Zuschlag von 7.200 Euro.

Eine Sammlung von 110 Umlaufmünzen des Deutschen Kaiserreichs (Los 617) verdoppelte ihren Ausruf von 2.000 auf 4.000 Euro.

Auch die Kleinmünzen des Hauses Habsburg (Los 569), ein Album mit rund 300 Silber- und Kupfermünzen, steigerten sich von 750 auf 1.800 Euro.

Weitere bemerkenswerte Ergebnisse gab es bei internationalen Münzen und thematisch spezialisierten Sammlungen. Ein Konvolut von Münzen aus Andorra (Los 323) erzielte 2.100 Euro bei einem Ausruf von 500 Euro.

Die Sammlung französischer Francs- und Écu-Silbermünzen (Los 336) erreichte 1.200 Euro gegenüber einem Ausruf von 400 Euro. Eine Sammlung mit knapp 50 Münzen aus Danzig (Los 806) wurde von 100 auf 850 Euro gesteigert.
Auch antike Münzen fanden großes Interesse. Eine attische Tetradrachme aus Athen (Los 14), ein hervorragend erhaltenes Exemplar mit dem bekannten Motiv von Athena und Eule, wurde für 1.500 Euro zugeschlagen.
Ein Denar von Marcus Antonius und Octavianus aus dem Jahr 41 v. Chr. (Los 29) erzielte ebenfalls 1.500 Euro. Bei den Sammlungs- und Sondergebieten überzeugte zudem eine seltene OMEGA-Ladymatic-Ringuhr aus 585er Gold (Los 1007), deren Ausruf von 700 Euro auf einen Zuschlag von 1.450 Euro stieg.
Die Ergebnisse unterstreichen, dass neben der Qualität insbesondere die Seltenheit den Ausschlag für eine starke Nachfrage geben kann. Gerade Stücke, die nur selten auf dem Markt erscheinen und in Online-Archiven kaum dokumentiert sind, wecken das Interesse spezialisierter Sammler. Hochauflösende Abbildungen in unseren Online-Katalogen ermöglichen es Interessenten zudem, sich bereits vor der Auktion ein genaues Bild von den angebotenen Münzen und ihrem Erhaltungszustand zu machen.
Nicht zugeschlagene Lose sind weiterhin im Nachverkauf erhältlich. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.auktionen-gaertner.de.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Einlieferern und Bietern für das entgegengebrachte Vertrauen und die rege Teilnahme. Nutzen Sie bereits jetzt die Gelegenheit, hochwertige Einzelstücke, Sammlungen oder Nachlässe für unsere 67. Auktion vom 15. bis 19. Februar 2027 einzuliefern. Gerne beraten wir Sie persönlich, kompetent und unverbindlich. Kontaktieren Sie uns unter info@auktionen-gaertner.de oder über unser Kontaktformular.
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