Antiquariat Lang: Knapp 2.000 Lose – unsere bislang größte Auktion
Größer als je zuvor: Mit knapp 2.000 Losnummern erwartet Sie unsere bislang umfangreichste Auktion. Es ist die 13. Auktion, die am 29. und 30. September 2026 stattfindet. Erstmals wird die Versteigerung deshalb über zwei Tage stattfinden – und bietet damit eine außergewöhnliche Fülle an numismatischer Literatur aus nahezu allen Bereichen.
Den Auftakt machen am ersten Auktionstag knapp 400 Lose mit Dubletten aus der Bibliothek der Leu Numismatik AG. Die bereits in den vergangenen beiden Teilen angebotenen Bestände werden damit nochmals um eine große Zahl interessanter Titel ergänzt. Auch hier gilt: Die Startpreise wurden bewusst sehr kundenfreundlich angesetzt, sodass sich zahlreiche attraktive Möglichkeiten für Sammler, Händler und Bibliotheken ergeben.
Im Anschluss an den dritten Teil Dubletten aus der Bibliothek der Leu Numismatik AG stehen am ersten Tag bibliophile Werke, allgemeine numismatische Publikationen sowie Literatur zur antiken Numismatik auf dem Programm. Gerade in diesen Bereichen findet sich eine reizvolle Mischung aus wichtigen Standardwerken, gesuchten Ausgaben und bibliophilen Besonderheiten.
Der zweite Auktionstag führt durch die numismatische Literatur des Mittelalters und der Neuzeit. Ergänzt wird das Angebot durch eine große Auswahl an Zeitschriften, Festschriften und Auktionskatalogen. Wie gewohnt lohnt sich dabei auch der Blick auf die vermeintlich weniger spektakulären Lose: Neben schön erhaltenen Exemplaren finden sich immer wieder seltene und schwer zu beschaffende Ausgaben, die in einer guten numismatischen Bibliothek nicht fehlen sollten.
Ein besonderes Augenmerk verdient erneut der Bereich der Auktionskataloge. Neben zahlreichen interessanten und teilweise seltenen Katalogen kommen auch einige Handexemplare der Auktionatoren zum Aufruf. Mit ihren handschriftlichen Notizen, Anmerkungen und Markierungen sind diese Exemplare nicht nur für Sammler von Auktionsliteratur interessant, sondern gewähren zugleich einen ganz persönlichen Einblick in die Vorbereitung und Durchführung vergangener Auktionen.
Zwei Auktionstage, knapp 2.000 Lose und eine große Bandbreite numismatischer Literatur: Die kommende Auktion verspricht damit nicht nur unsere bisher größte zu werden, sondern auch eine besonders vielseitige. Bei den bewusst moderaten Startpreisen dürfte sich der genaue Blick in den Katalog einmal mehr lohnen – denn so manches interessante Exemplar wartet darauf, neu entdeckt zu werden.
Bibliophile Kostbarkeiten und frühe numismatische Literatur

Lot 532 – Pierantonio Gaetani: Museum Mazzuchellianum
Startpreis: 1.900 €
Zu den herausragenden bibliophilen Werken der Auktion gehört das zweibändige Museum Mazzuchellianum, das 1761–1763 in Venedig erschien. Das Werk dokumentiert die berühmte Sammlung des Giammaria Mazzuchelli und ist mit insgesamt 208 Kupfertafeln ausgestattet. Das beim Numismatischen Antiquariat Lang angebotene Exemplar befindet sich in einem zeitgenössischen Ganzpergamenteinband.

Lot 544 – Sigebert Havercamp: Nummophylacium Reginae Christinae
Startpreis: 1.500 €
Ein weiteres Glanzstück ist Sigebert Havercamps 1742 in Den Haag erschienenes Nummophylacium Reginae Christinae. Das Werk behandelt die Münzen aus dem Kabinett der schwedischen Königin Christina und enthält 63 Kupfertafeln, gestochen nach Vorlagen von Pietro Santes Bartolo. Besonders reizvoll ist das beim Numismatischen Antiquariat Lang angebotene Exemplar durch seine ausdrücklich als „prachtvolle Erhaltung“ bezeichnete Erhaltung sowie das Exlibris des Baron Northwick.

Lot 513 – Andreas Berg: New Müntz Buech, München 1604
Startpreis: 850 €
Ein ganz besonderer Vertreter der frühen deutschen Numismatik ist Andreas Bergs New Müntz Buech von 1604. Das Münzbuch gibt einen Überblick über die Münzen des deutschen Kaisers, der Reichsstände und zahlreicher europäischer Herrscher. Besonders interessant ist der beigebundene Dialog zwischen „Gelt und Armut“ sowie die zahlreichen Münzabbildungen, von denen einige im angebotenen Exemplar koloriert wurden.

Lot 549 – Johann Caspar Hirsch: Des Teutschen Reichs Münz-Archiv
Startpreis: 1.400 €
Mit dem Münz-Archiv von Johann Caspar Hirsch findet sich ein weiteres bedeutendes Werk des 18. Jahrhunderts im Angebot. Die Publikation gehört zu den umfangreicheren Quellenwerken zur Münzgesetzgebung und Münzgeschichte des Heiligen Römischen Reiches.

Lot 1926 – Jacob Hirsch, Auktion 13, 1905
Startpreis: 800 €
Ein Höhepunkt unter den Auktionskatalogen ist Jacob Hirschs 13. Auktion vom 15. Mai 1905. Versteigert wurde eine bedeutende Sammlung griechischer Münzen aus dem Nachlass des Archäologen Rhousopoulos. Der Katalog umfasst nicht weniger als 4.627 Lose und 58 Tafeln. Besonders interessant ist das angebotene Exemplar mit Ergebnisliste und teilweise handschriftlich eingetragenen Preisen.

Lot 1815 – James O'Byrne Collection, Christie, Manson & Woods
Startpreis: 750 €
Ein besonders reizvoller Sammelband für Kenner der Auktionsgeschichte ist Lot 1815. Er vereinigt mehrere Teile der James O'Byrne Collection, versteigert bei Christie, Manson & Woods in London, darunter die Teile zu Italien, dem Heiligen Römischen Reich, Sachsen sowie kirchlichen Prägungen und europäischen Staaten. Ergebnislisten und Käuferangaben machen den Band zu einem besonders interessanten historischen Dokument.
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82110 Germering
Telefon: +49 89 84008470
Internet: www.numismatisches-antiquariat.de




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