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Eligiuspreis 2018


Fritz Rudolf Künker

Während des 15. Deutschen Münzsammlertreffens in Münster erhielt Fritz Rudolf Künker am 5. Mai 2018 den Eligius-Preis 2018 der Deutschen Numismatischen Gesellschaft für sein Wirken für die Numismatik.

Die offizielle Begründung der Jury für die Vergabe des Eligiuspreises 2018 lautet: „Herr Fritz Rudolf Künker erhält den Eligiuspreis 2018 für herausragende und vielseitige Verdienste um die deutsche Numismatik: für die Förderung von Veranstaltungen und Projekten der Vereine sowie numismatischer Publikationen, für die großzügige Unterstützung der Münzkabinette und für sein besonderes Engagement für Sammler und Händler bei der Gestaltung der Kulturgüterschutzgesetze.“

Seit dem Beginn seines Auktionsgeschäftes am 6. Februar 1985 hat sich die Zahl der Auktionskataloge des Hauses Künker, die immer umfangreicher werden, auf über 300 erhöht. Seitdem fördert Fritz Rudolf Künker Veranstaltungen und Projekte der Münzvereine sowie numismatische Publikationen, zumeist als Anschubfinanzierung, damit die Vereine mit der Planung und Realisierung überhaupt erst beginnen können. Viele Münzkabinette konnten nur mit seiner Hilfe wichtige Neuerwerbungen vornehmen und Publikationen vorlegen, auch Universitätsprojekte werden unterstützt. Die Impulse und Hilfen, die Fritz Rudolf Künker der Numismatik regelmäßig zukommen lässt, sind vielfältig und oft maßgeblich.

Die Jury sprach sich einstimmig für Fritz Rudolf Künker als Preisträger 2018 aus. Die Laudatio des Jury-Vorsitzenden Albert Raff erscheint ungekürzt in der Juni-Ausgabe 2018 des Numismatischen Nachrichtenblattes.

Übergabe des Eligius-Preises 2018 (v.l.n.r.): Fritz Rudolf Künker (Preisträger), Dr. Barbara Simon (DNG-Präsidentin), Albert Raff (Vorsitzender der Jury und Laudator). Foto: Andreas Meyer