• Sebastian Wieschowski

Goldmünze aus der Schweiz würdigt tapferen Bernhardiner "Barry"


Es vergeht aktuell kaum ein Tag, an dem nicht eine Münze mit einem Hund auf den Markt kommt - das chinesische "Jahr des Hundes" steht bevor und "der liebste Freund des Menschen" wird derzeit besonders oft in Gold und Silber verewigt. Eine Neuerscheinung fällt hierbei aus dem Rahmen, weil sie mit asiatischen Bräuchen nichts zu tun hat, sondern einen starken Heimatbezug aufweist: Der berühmte Bernhardiner "Barry" ist auf der neuen 50-Franken-Goldmünze der Schweiz zu sehen. Barry lebte von 1800 bis 1812 auf einem Hospiz auf der Passhöhe des Grossen Sankt Bernhard. Er soll über 40 Menschen das Leben gerettet haben. Die Legenden, die sich um sein Wirken gebildet haben, trugen zu dem guten Ruf der Bernhardinerhunde bei. Hunde wie Barry wurden in dem Hospiz seit Mitte des 17. Jahrhunderts zum Schutz der Bewohner eingesetzt - auch als Rettungshunde für im Schnee und Nebel verirrte Reisende haben sie sich bewährt. Die 50-Franken-Goldmünze hat eine Auflage von nur 4.500 Stück und ein Gewicht von 11,29 Gramm.

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