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Chaplain, Jules Clément


Jules Clément Chaplain, um 1900, Fotografie eines unbekannten Fotografen. [Bildquelle: Wikipedia]

(1839-1909): französischer Bildhauer und Medailleur; Schüler an der École des Beaux-Arts in Paris sowie des Bildhauers François Jouffroy (1806-1882) und des Münzstempelschneiders Eugéne André Oudiné; 1864 bis 1868 Fortsetzung seiner Studien in Italien, dann in Paris tätig. C. gilt als Wiederentdecker der französischen Medaillenkunst. Er verhalf der gegossenen Medaille und Plakette zu erneuter Geltung in der europäischen Kunst. Mit seinem umfangreichen Œuvre würdigte er neben Künstlern, Gelehrten und Staatsmännern eine Vielzahl zeitgenössischer Ereignisse: z. B. Eugéne Guillaume, Bildhauer (1886), Jean Paul Laurens, Maler (1887), Léon Bannet, Maler (1890), Elie Delaunay, Maler (1890), Octave Gréard, Pädagoge (1895), Léon Gambetta, Staatsmann (1883), Emile Loubet, Politiker (1899), Casimir Périer, Staatsmann (1899), Einweihung des Suez-Kanals (1870), Einweihung des neuen Pariser Rathauses (1882), Belagerung von Paris (1885), Besuch der russischen Flotte in Toulon (1893). C. schuf auch die Stempel für die 1899 in Umlauf gebrachten französischen Goldmünzen zu 20 und 10 Francs (Vs. „Marianne“, Rs. Gallischer Hahn). Signaturen: J. C. CHAPLAIN, CHAPLAIN.


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