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Die dritte im Bunde: die Lederschildkröte


British Indian Territory, 50 pence, Cupro-Nickel „diamond finish“, unzirkuliert, 27,3 mm, 8,0 g, Auflagenstärke: 3.750 Exemplare. Bildquelle: Pobjoy Mint.

Der Grünen Meeresschildkröte folgt nun die Lederschildkröte. Die dritte Ausgabe innerhalb der Schildkrötenserie der Pobjoy Mint zeigt die größte lebende Schildkröte: sie kann eine Panzer- bzw. Carapaxlänge von 2,5 m erreichen bei einem Gewicht von 700 bis 900 kg. Die Tiere zeichnen sich einerseits durch ihren fehlenden Rückenschild mit Hornschuppen aus. Vielmehr ist der Knochenpanzer von einer, wie der Name suggeriert, lederartigen Haut umgeben. Andererseits zeichnet sich das Reptil durch einen rosa Flecken auf dem Kopf aus, der von Schildkröte zu Schildkröte unterschiedlich geformt ist. Es wird vermutet, dass es sich möglicherweise um einen lichtsensitiven Hautfleck handelt, der zur Orientierung dient.

Die Vorderseite der Münze zeigt wie gewohnt den Kopf Elisabeth II. nach rechts und die randläufige Aufschrift lautet: ELIZABETH II 2019 BRITISH INDIAN OCEAN TERRITORY.

Auf der Münzrückseite befindet sich nun eine Abbildung einer Lederschildkröte. Sie ist schwimmend dargestellt und durch die Kolorierung erscheint sie äußerst realistisch. Die ebenfalls randläufig platzierte Aufschrift lautet: LEATHERBACK TURTLE („Lederschildkröte“) / (entgegen dem Uhrzeigersinn) FIFTY PENCE.

Die Lederschildkröte ist als gefährdet und der Bestand als abnehmend eingestuft. Da Quallen ihre Hauptnahrung bilden, ist für die Lederschildkröte insbesondere die Vermüllung der Ozeane durch Plastik gefährdend: herumtreibende Plastikbeutel werden von der Schildkröte oftmals in der Annahme gefressen, sie seien Quallen, was zu einem qualvollen Tod führt.