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Kroatien: „25 Jahre Kuna-Währung“


Kroatien, 25 Kuna 2019, „25 Jahre Kuna-Währung“, Bimetallmünze, Ring: Cu/Ni 75/25, Pille: CuAlNi 62/6/2, 12,75 g, zwölfeckig, Ø 32 mm, Auflagenhöhe: 30.000 Exemplare in Normalprägung.

Die kroatische Nationalbank erinnerte bereits am 30. Mai 2019 mit einer neuen zwölfeckigen Bimetallprägung an die Einführung der neuen Kuna-Währung vor 25 Jahren. Die Währung löste am 30. Mai 1994 die Übergangswährung des kroatischen Dinars ab, dem der Jugoslawische Dinar vorausgegangen war. Doch auch von 1941 bis 1945 gab es bereits eine Kuna-Währung, sie wurde allerdings in 100 Banica (abgeleitet von „Banovac“, der mittelalterlichen Bezeichnung für eine kroatische Silbermünze, wiederum abgeleitet von „Ban“ für Fürst oder Provinzverwalter) eingeteilt und es kam nur zu einer Ausgabe von Banknoten; Münzen kamen nicht in den Umlauf.

Die heutige Kuna besteht aus 100 Lipa. Übersetzt bedeutet Kuna „Marder“ und Lipa „Linde“. „Marder“ erinnert hier an die mittelalterliche Verwendung von Marderfellen für die Handel und die Zahlung von Abgaben. Der offizielle Währungscode ist HRK, wobei in Kroatien meist die Abkürzung „kn“ Verwendung findet. Die Kuna hat sich als stabile Währung etabliert, heute sind 1 Euro etwa 7,42 Kuna. Im EU-Mitgliedsland Kroatien findet man häufig Preisangebote in Euro, doch bezahlt wird in der Regel zum Tageskurs in Kuna. Die Einführung des Euro wird so schnell nicht erfolgen, denn zu groß waren und sind die Widerstände in der Bevölkerung gegenüber der Gemeinschaftswährung. Die Teilnahme Kroatiens am Wechselkursmechanismus II ab 2020 jedoch, einem Wechselkursabkommen, welches eines der vier EU-Konvergenzkriterien bildet, um den Euro einzuführen, gilt als ein Schritt in Richtung europäische Währungsgemeinschaft.