„Frankreichs Frauen“: Marie Curie

08.05.2019

 

10-Euro-Sammlermünze auf Marie Curie im Rahmen der „Frauen Frankreichs“-Serie der Monnaie de Paris, 2019. Bildquelle: Mit freundlicher Unterstützung muenzkurier.de.

 

In einer Auflagenhöhe von 2.000 Stück gedenkt die französische Münze der zweifachen Nobelpreisträgerin Marie Curie. Die nun vierte Münze der 2016 ins Leben gerufenen Serie ist in Gold und Silber erhältlich. Sie hat einen Durchmesser von 37 mm und ist in polierter Platte hergestellt.

 

 Marie Curie 1912 in ihrem Labor in Paris. Bildquelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei.

 

Die Physikerin und Chemikerin Marie Curie, geborene Skłodowka (1867-1834), siedelte von Warschau für das weitere Studium 1891 nach Paris über. Dort lernte sie auch ihren späteren Ehemann Pierre Curie kennen, als sie sich auf der Such nach einem Labor befand, um ihre Experimente zu vollziehen. Eine Rückkehr nach Polen war zwar immer ihr Ziel, jedoch konnte sie nach dem Studium dort keine adäquate Anstellung finden; so wurde sie z.B. von der Jagiellonen-Universität in Krakau abgelehnt, da sie eine Frau war. In ihren Forschungen und den Forschungen zusammen mit ihrem Mann entdeckte sie beispielsweise die chemischen Elemente Radium und Polonium, letztes von ihr so in Bezug auf ihre Heimat benannt. Sie gewann 1903 zusammen mit ihrem Ehemann und Henri Becquerel den Nobelpreis für Physik und 1911 wurde ihr, erstmals in der Geschichte des Nobelpreises, ein zweiter Nobelpreis verliehen, in Chemie. 

 

 

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