SINCONA AG, Zürich. Auktionen 54-57 vom 20. bis 22. Mai 2019

24.04.2019

Die diesjährigen Frühjahrs-Auktionen von SINCONA AG in Zürich beginnen am 20. Mai mit Katalog 54, Münzen und Medaillen der Welt in Gold. Es ist schon beinahe Tradition, dass dieses Auktionshaus die Gepräge aus dem edlen Metall besonders pflegt; es sind mehr als 1300 Lose.

Eine grosse Anzahl schöner und spannender Goldmünzen wartet darauf, Sammler rund um den Erdball glücklich zu machen. Wir stellen hier einige herausragende Stücke vor.

 

  •  Los 209: Deutschland, Hanau-Lichtenberg, Johann Reinhard I. Goldgulden 1618 mit Titel Matthias. Sehr selten. Taxe 5‘000 CHF

 

  •  Los 213: Deutschland, Löwenstein-Wertheim, Johann Ludwig Volrad. Dukat 1771. Von grösster Seltenheit. Taxe 15‘000 CHF

 

  •  Los 474: Frankreich, Hzgt. Lothringen Leopold I. ½ Leopold d’or 1718. Ca. 30 Jahre nicht mehr an einer Auktion angeboten. Vorzügliches und äusserst seltenes Exemplar mit Taxe 15‘000 CHF

 

  • Los 575: Iran, Ahmad Shah, 1327-1344 AH (1909-1925). Goldmedaille 1337 AH zu 10 Toman. 40. Jahrestag zur Bildung der Cossack Brigade. In der Kian Collection nur in Silber. Taxe 10‘000 CHF

 

  • Los 624: Italien, Florenz. Pietro Leopoldo di Lorena. Ruspone 1787. Äusserst seltene Erhaltung/NGC MS64. Taxe 6‘000 CHF

 

  • Los 633: Italien, Mantua. Francesco IV. Gonzaga, Dukat 1612. Die Münzen dieses, nur gerade 10 Monate regierenden Herzogs, sind allesamt extrem selten. Nun ist ein unbekannter Dukaten entdeckt worden. Taxe 8‘000 CHF

 

  • Los 634: Italien, Mantua. Vincenzo II. Gonzaga, Da 2 Doppie 1627. Zweites bekanntes Exemplar dieser überdurchschnittlich erhaltenen Goldmünze. Taxe  35‘000 CHF

 

  • Los 979: Römisch Deutsches Reich/Österreich, Rudolf II. Dukat 1578, Wien. Äusserst selten. Taxe 2‘000 CHF

Eine grosse Rarität trifft man bei Ungarn an. Fürst Michael Apafi wurde 1661 vom türkischen Sultan Ali Pascha v. Silistra als siebenbürgischer Fürst eingesetzt. Erst nach dem Sieg über die Türken arrangierte sich Apafi mit dem Kaiser in Wien.

  • Los 1261: Ungarn, Siebenbürgen. Michael Apafi. 10 Dukaten 1671, Mzst. Klausenburg. Von grösster Seltenheit. NGC AU53. Taxe 50‘000 CHF

 

Eine bedeutende Sammlung erwartet den Sammler der Vereinigten Staaten von Amerika im zweiten Katalog, Auktion 55, USA Raritäten: 200 Nummern mit einer Fülle seltener und seltenster sowie allermeist hervorragend erhaltener Gold-, Silber- und Kupfermünzen. Alle Stücke wurden, wie es von den Sammlern gewünscht und in den USA üblich ist, von der Firma NGC zertifiziert und mit den amerikanischen Erhaltungsgraden versehen. Auch NGC und das Expertenteam zeigten sich beeindruckt von dieser Spezialsammlung. Die Auktion wird am Montag, den 20. Mai, am späten Nachmittag versteigert, so dass auch alle Sammler und Interessierte aus den USA die Möglichkeit bekommen, am Tage ihrer Zeit live mitzubieten.

 

  • Los 1519: 2 ½ Dollars 1843, Mzst. Charlotte. Von den nur 2988 geprägten Exemplaren das höchste je gegradete Stück. NGC MS62. Taxe 17‘500 CHF

 

  • Los 1546: 3 Dollars 1864, Mzst. Philadelphia. NGC PF64+ CAMEO. Taxe 25‘000 CHF

 

  • Los 1574: 1 Dollar 1883, Mzst. San Francisco. NGC MS65. Taxe 15'000 CHF

 

  •  

    Los 1607: 50 Dollars 1915. Panama-Pacific Exposition, Mzst. San Francisco, Octogonal. NGC MS64. Taxe 50'000 CHF

 

Am Morgen des 21. Mai 2019 schliesst die unterdessen bestens bekannte SINCONA-Gold-Auktion an. Diese Versteigerungs-Plattform für Investitions- und Anlage-Gold zu besten Konditionen für Privatpersonen und Händler, die investieren möchten, ist unterdessen fester Bestandteil der SINCONA-Auktionen. Allerdings wird sie ab jetzt SINCONA-Edelmetall Auktion heissen, denn sie beschränkt sich nicht mehr nur auf Gold, nein auch andere Metalle, wie etwa Silber und eine Sammlung moderner Palladiummünzen von 132 Positionen finden sich in diesem Katalog. Diese besondere Möglichkeit, Investitionsgold oder moderne Edelmetallmünzen zu erwerben, wird durch diesen Extrakatalog 56 noch einmal hervorgehoben.

 

 

 

 

Am Nachmittag des 21. Mai 2019 wechselt SINCONA zu Auktion 57, Münzen, Medaillen und Jetons aus aller Welt und aus der Schweiz.

Es lohnt sich, die einzelnen Abteilungen von A bis Z genauer anzuschauen. Bei den umfangreichen Serien Deutschland, Frankreich und Römisch-Deutsches Reich, aber auch in verschiedenen kleineren Spezialkapiteln finden sich oftmals Stücke, die man vielleicht schon jahrelang erfolglos gesucht hat. Aus Deutschland verweisen wir etwa auf

 

  • Los 2736: Herzogtum Schlesien-Liegnitz-Brieg, Georg, Ludwig u. Christian. Taler 1661, Mzst. Breslau, jahrzehntelang nicht mehr angeboten. Taxe 20‘000 CHF

 

  • Los 2768: Württemberg-Weiltingen, Friedrich Ferdinand. Silbermedaille auf die Vermählung seiner Tochter Hedwig-Frederike mit Johann August v. Anhalt-Zerbst. Äusserst selten. Taxe 5‘000 CHF

 

Bei Frankreich finden sich Münzen und Medaillen für jede Geldbörse. Hier ein paar Beispiele:

  • Los 2957: Bistum Strassburg, Georg v. Brandenburg. ¼ Talerklippe/20 Kreuzer 1592, geprägt während der Belagerung durch Karl v. Lothringen. Von grösster Seltenheit. Taxe 1‘500 CHF

 

  • Los 2924: Directoire, 1795-1797. Décime An 5 (1796/97), Münzstätte Strassburg, Mzz. BB. Sehr selten in dieser Erhaltung; NGC MS65 (höchstes bewertetes Exemplar durch NGC). Taxe 1‘000 CHF

 

Bei Italien erwähnen wir für einmal eine Mittelaltermünze und ein Gepräge aus Savoyen:

 

  • Los 3026: Triest, Wolcango oder Voscalco vescovo. Denaro anonimo o. J. (nach 1195 geschlagen). Hervorragend ausgeprägt. 3‘750 CHF

 

  • Los 3015: Savoyen, Vittorio Amedeo II. Scudo bianco 1682. NGC VF45. Von grösster Seltenheit. Taxe 20‘000 CHF

Jugoslawien. Gleich drei, bis heute unpublizierte Probemünzen von 1925 in Messing sind aufgetaucht und warten auf die Spezialsammler und eine 4 Dukaten Probe 1926 desgleichen.

 

  • Los 3049: Königreich Jugoslawien, Alexander I., 1921-1934. 4 Dukaten 1926 Probe in Silber mit Riffelrand. Von allergrösster Seltenheit. Taxe 15‘000 CHF

Verständlich, dass wir auch wieder auf die Gepräge des Römisch Deutschen Reiches mit mehr als 400 Nummern verweisen, und hier stellen wir gerne folgende Lose vor:

 

  • Los 3160: RDR, Ferdinand II. Halbtaler 1632, Mzst. Breslau. Sehr selten und hervorragend erhalten. Taxe 5‘000 CHF

 

  • Los 3186: RDR, Ferdinand IV. Taler 1646, Mzst. Prag. Auf seine Krönung als König von Böhmen. Sehr selten. Taxe 2’000 CHF

Auch einzelne österreichische Standesherren sorgen jeweils für besondere Beachtung; die Münzen und Medaillen des Erzbistums Olmütz sind ein hervorragendes Beispiel. Es geht durch die gesamte Münzgeschichte mit vielen Stücken zu moderaten Preisen.

 

  • Los 3368: RDR, Erzbistum Olmütz. Friedrich, Landgraf v. Fürstenberg. Silbermedaille 1888. Auf das 2. Mährische Landesschiessen. Sehr selten. Taxe 1‘000 CHF

Nicht nur Länder finden Eingang in die Kataloge von SINCONA AG, sondern auch Spezialitäten, wie die verschiedenen Olympiade Medaillen beweisen. Sie finden etwa unter der Nummer:

 

  • Los 3483: Deutschland, Olympische Winterspiele 1936 in Garmisch-Partenkirchen. Offizielle Siegermedaille in Bronze. Von grösster Seltenheit. Taxe 20‘000 CHF

 

Der 22. Mai ist den Schweizer Münzen und Medaillen gewidmet. Wir sind immer noch im SINCONA-Katalog 57. Wie üblich ist der Teil Schweiz besonders gewichtig, verglichen mit den anderen Ländern, und hier sind natürlich auch die Goldmünzen integriert. Es sind mehr als 1300 Lose mit einem grossen Anteil von Kantonsmünzen; die Münzen von Zürich sind einer der Schwerpunkte - und wie! So viele Zürcher Münzen in zumeist hervorragender Erhaltung hat es schon lange nicht mehr gegeben. 

 

  • Los 4196: Bern. 8 Dukaten 1797, Goldabschlag vom Halbtaler. Von grösster Seltenheit, allerdings aus Fassung. Taxe 30‘000 CHF

 

  • Los 4227: Bern. 4 Franken 1826 Probe. Nur 75 Exemplare geprägt. Herrliche Patina. Taxe 17‘500 CHF 

 

  • Los 4237: Bern. Sechszehnerpfennig o. J. (1725). Goldabschlag im Gewicht zu 4 Dukaten, bisher unbekannt. Taxe 7‘500 CHF

 

  • Los 4433: Luzern. 4 Dukaten 1741. Stempel von J. Thiébaud. Prachtvolle Erhaltung und sehr selten. Taxe 30‘000 CHF

 

  • Los 4530: Uri. Pistole o. J. (1635). Sehr selten in dieser Erhaltung. Taxe 10‘000 CHF

 

  • Los 4572: Zürich. Guldiner 1526, sog. Kelchtaler aus Kirchensilber, im Zusammenhang mit der Reformationsbewegung Zwinglis. Taxe 3‘500 CHF

 

  • Los 4706: Schweiz, Zürich. Goldener Ehepfennig o. J. (nach 1678) im 12-fachen Dukatengewicht. Dazu die feuervergoldete Dose. Von grösster Seltenheit. Taxe 5‘000 CHF

Aber auch die Eidgenossenschaft ist mit diversen Raritäten, Proben und Fehlprägungen, Schützentalern und Medaillen gut vertreten.

 

  • Los 4754: Eidgenossenschaft. 2 Franken 1957. Erste Silberprägungen in der Münzstätte Bern – nur 622 Exemplare geprägt. FDC. Taxe 20‘000 CHF

 

Wir schauen in einer besonderen Abteilung nach Bern und finden einen sympathischen Gegenpol zu Goldmünzen, Proben und schwergewichtigen Talern, nämlich die Marken und Jetons der ehemaligen Sammlung Willi Rüegg (118 Lose). Dieser Liebhaber hat damals mit der Zusammenstellung seiner Stücke bewiesen, dass Nebengebiete der Numismatik nicht links liegen gelassen werden sollten. Freuen Sie sich auf die etwa 100 Nummern!

 

  • Los 4248: Bern, Marke 1578. Rüegg 3a (ex Slg. Grossmann und ex Slg. Blatter). Äusserst selten, Taxe 700 CHF

 

  • Los  4364: Burgdorf, Schulprämie 1682. Eine der ältesten Schulprämien und bis heute vollkommen unbekannt. Taxe 600 CHF

Ebenfalls ein Spezialkapitel ist dem Medaillenwerk von Franco Annoni (1924-1992) gewidmet. Der bedeutende Luzerner Künstler hat erst 1970 seine Liebe zu den Medaillen entdeckt. Ein Querschnitt dieses Schaffens ist hier mit 15 Losen repräsentativ vertreten, davon 3 grossen Reliefs als Vorlagen für spätere Medaillen.

 

  • Los 4457:  Schweiz, Medaillenwerk F. Annoni. Bronzegussrelief 1986 zu 2000 Jahre Zürich. Originalgrösse 36 cm. Taxe 500 CHF

 

Freuen Sie sich auf vier Kataloge mit viel Numismatik in allen Facetten wie Sie es von der SINCONA seit mehr als acht Jahren gewohnt sind. Und auch wie immer stehen wir Ihnen gerne mit Rat bei Fragen zu den Losen und zu den Erhaltungen zur Verfügung. Wenn Sie nicht persönlich ins schöne Zürich kommen wollen oder können, so bieten Sie live im Internet. Damit es für Sie bei uns einfach und übersichtlich bleibt, haben wir uns nun für eine Live-Plattform (AuEx) entschieden. Bei einer eventuellen Neuanmeldung unterstützen wir Sie natürlich. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt per Telefon +41-44-215 1090 oder Mail info@sincona.com .

 

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