Cook Islands bietet Meteorit an

28.11.2018

 

 Cook Islands, 2 Dollar 2018, 999er Silber, verkupfert, 1/2 Unze, 38,61 mm, Silk finish. Auflage: 2500 Stück. B. H. Mayer’s Kunstprägeanstalt, München

Auf der Vorderseite ist neben einem Durchbruch im Münzgrund der gekrönte Kopf von Elisabeth II. zu sehen, darunter die Initialen IRB für den Designer des Porträts. Um den Krater liest man ihren Namen, den der Ausgabenation sowie Nennwert und Ausgabejahr.

Die Rückseite erscheint in ihrem zerklüfteten Relief wie ein Krater, mit einem Durchbruch im Zentrum. Links ein eingefügtes Stück des originalen Meteorits. Im Feld oben ERFOUD METEORITE, unten NWA 6827.

 

Aus der marokkanischen Sahara stammt der Meteorit, der im Februar 2012 nahe Erfoud gefunden wurde. Er könnte vom Merkur stammen, worauf seine ungewöhnliche Struktur hinweist. Ein kleines Stück dieses Meteorits - für Fachleute NWA 6827 - ist in die neue  Münze aus der Serie „Meteorite Impacts“ der Cook Islands eingearbeitet.

 

Mit dem Erfoud Meteorit kommt die mittlerweile 14. Ausgabe der Sserie „Meteorite Impacts“ auf den Markt, die seit 2004 Numismatiker und Sammler von geologischen Raritäten erfreut. An ihr kann man beobachten, wie sich in den vergangenen Jahren die Münzprägung zur dreidimensionalen Prägekunst entwickelt hat. Der „Erfoud Meteorit“ ist darin ein vorläufiger Höhepunkt, dessen Tiefe und Durchschlag nur mit genauester Beherrschung und feinster Abstimmung eines extrem hohen Prägedrucks erzielt wird.

 

Auch die Oberflächenbehandlung der Münze ist ungewöhnlich. Kannte man bisher Buntmetall, das mittels einer Versilberung oder Vergoldung veredelt wurde, ist dieses Verfahren nun umgedreht: Die Silbermünze gewinnt dank einer Verkupferung den leuchtenden Bronzeton, den man vom Sand der marokkanischen Sahara kennt.

 

 Der Erfoud Meteorit

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