Briefmarken und Münzen Witte feiert 50. Geburtstag

 

Voller Stolz feiert Udo Witte mit seiner Mitarbeiterin Silvia Neumann Firmenjubiläum. 1967 gründete sein Vater Hans Witte das Geschäft „Briefmarken und Münzen Witte“. Das Jubiläum feiert Witte wegen der nun erst zu Ende gehenden Umbauphase am Königsplatz einige Monate später, also ab jetzt. Gerne erinnert sich der heutige Inhaber an seine ersten Jahre im Laden: „Ich bin mit Briefmarken und Münzen groß geworden. Als ich noch ein Schulkind war, half ich meinem Vater nach den Hausaufgaben regelmäßig im Geschäft aus.“ Schließlich absolvierte Udo Witte bereits sein Schulpraktikum bei seinem Vater.

„Ich war wirklich fasziniert von dem Beruf“, sagt Witte. „Für mich war es von vornherein klar, dass ich das hauptberuflich machen will und das Geschäft von meinem Vater übernehme.“ Deshalb machte er dann auch bei dem mittlerweile verstorbenen Hans Witte eine Ausbildung zum Briefmarken-Einzelhandelskaufmann.

37 Jahre arbeitet Witte nun im Laden – und das mit großer Leidenschaft. Seine Mitarbeiterin Silvia Neumann ist schon 10 Jahre dabei. Beide seien steig bemüht, die Zufriedenheit der Kunden zu garantieren. Um die Sammler noch besser und schneller bedienen zu können, wurden EDV und Telekommunikation Ende letzten Jahres ausgebaut. Immer wieder finden kleinere Umbauten im Geschäft statt.

 

 

Anlässlich des Jubiläums werde es bis zum Sommer regelmäßig neue Angebote geben, verspricht Udo Witte. Außerdem hat Witte das Schaufenster des Ladens zur Feier des Jubiläums dekoriert und neue, umweltfreundliche Tragetaschen für seine Kunden herstellen lassen.

Obwohl die Nachfrage nach Briefmarken laut Witte zurückgeht, kämen sie doch nie ganz aus der Mode. Denn wie Münzen gebe es sie zu jedem Anlass. Sogar für die jüngere Generation könnten viele Briefmarken interessant sein, beispielsweise mit dem Konterfei von Schlagersängerin Helene Fischer. Derzeit seien die 2-Euro-Münzen zum 100. Geburtstag des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt, aber auch Münzen zur Olympiade oder zur Fußball-Weltmeisterschaft besonders gefragt.

Eine der berühmtesten Münzen, die Udo Witte in seinem Geschäft hat, ist wohl der Paderborner Pfaffenfeindtaler – eine Spottmünze, die Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel im Jahr 1622 prägen ließ. Nachdem sein Heer das katholische Paderborn einnahm, raubte der „tolle Christian“ den Schatz des Paderborner Domes. Ein Teil des Domschatzes wurde eingeschmolzen und daraus entstand schließlich der Pfaffenfeindtaler. Für Witte gehört es zu seiner Leidenschaft, sich auch mit der Geschichte von Münzen und Briefmarken zu beschäftigen.

 

Zahlen und Fakten:

Firmengründung im Jahr 1967 durch Hans Witte.
Erweiterung der Firma auf den Briefmarken-Großhandel im Jahr 1968.
Seit 1981 ist Udo Witte im Laden tätig.
Wir sind in den 50 Jahren bereits drei Mal innerhalb von Paderborn umgezogen.
Seit 1983 besteht das jetzige Geschäft Am Königsplatz 12.
Der Firmengründer Hans Witte ist 2014 nach langer schwerer Krankheit verstorben. Udo Witte ist neuer Firmeninhaber von Briefmarken und Münzen Witte.

 

 

2018 feiert die Firma Witte Ihr 50. Firmenjubiläum

 

 

 Königsplatz 12

D-33098 Paderborn
Telefon: +49 5251 / 12980
Telefax: +49 5251 / 1846292
Mail: info@briefmarken-witte.de
Internet: http://www.briefmarken-witte.de
Inhaber: Udo Witte

 

Text und Foto wurden freundlichst von Lisa Richter/ Neue Westfälische zur Verfügung gestellt.

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