Numismatischer Arbeitskreis Brandenburg/Preußen

27.03.2017

Das Herbsttreffen des „Numismatischer Arbeitskreis Brandenburg/Preußen“ fand in diesem Jahr vom 16. bis 18. September 2016 in Berlin-Spandau statt und war von den Herren Lutz Fahron und Fritz Meyerling organisiert und von Herrn Fahron durchgeführt worden. Die Teilnehmer danken ihnen für das reichhaltige und interessante Programm und für die zügige Durchführung. Nach offizieller Begrüßung durch Herrn Fahron im Gotischen Saal der Zitadelle wurde der Vormittag des zweiten Tages mit Vorträgen gefüllt:
Hermann Malchow: „Spandau – Bürgermeisteramtskette und Stadtältestenmedaille“. Seit 1559 entstand an der Stelle einer mittelalterlichen Burg ein Festungsbauwerk mit Bastionen und Schanzen. Nach Aufhebung der Festungsrichtlinie bekam Spandau 1886 seinen ersten Bürgermeister mit Amtskette. Dieser brachte die Stadt Spandau mit allen Notwendigkeiten voran. Herr Malchow berichtete über weitere Bürgermeister bis zum Jahre 1920 und zeigte ihre Amtsketten. 1920 ging Spandau in Groß-Berlin auf.
Lutz Schöne: „Die polnischen Münzen im 17. Jh. vor dem Hintergrund des Machtkampfes um das Baltikum“. Die im Jahre 1559 zwischen Litauen und Polen gebildete Adelsrepublik stürzte ab dem 17. Jh. in eine dauerhafte Krise und damit auch das Münzwesen. Die Münzverschlechterung hatte einen Wertverlust um 60 % bis 1624. Es folgten weitere Münzverschlechterungen durch weißgesottene Kupfer-Münzen, Münzfälschungen, auch preußischer Münze.
Lutz Fahron: „Militär-Brieftaubenstation Berlin-Spandau 1899–1945“. Zusammenfassung beim Vereinsbericht der Berliner Münzfreunde in dieser Ausgabe des NNB.
Am Nachmittag erhielten wir eine Führung durch die Sonderausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ (Proviantmagazin) und anschließend die Möglichkeiten zu Besuchen von Zitadellenmuseum, Archäologischem Fenster, Stadtgeschichtlichem Museum oder die Kunstausstellung „Enthüllt. Eine andere Sicht auf Denkmäler“.
Der Sonntag war einer Stadtführung durch die Altstadt von Spandau vorbehalten.

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