Thomas Bauer-Friedrich, Christian Philipsen und Ulf Dräger (Hrsg.): Chinas Geld

23.11.2016

 

104 Seiten, durchgängig farbig bebildert,

Format 16,5 cm x 23,5 cm, Festeinband, Halle. 2016. 

Preis: 12,– Euro.

ISBN: 978-3-86105-005-6

 

Mit den Schenkungen der Sammlung von Professor Krüger und der 42 Stempel chinesischer Münzen durch Michael Hans Lun Chou an das Landesmünzkabinett Sachsen-Anhalt verfügt dieses Münzkabinett nunmehr über die zweitgrößte Sammlung chinesischer Münzen in Deutschland und Mitteleuropa. Es lag daher nahe, diesen beachtlichen Bestand in Teilen mit einer Ausstellung über die Münzen Chinas der Öffentlichkeit zu präsentieren. Allerdings ist dieser Band kein reiner Begleitband zur Ausstellung, sondern er befaßt sich mit der chinesischen Numismatik generell. Mit dem Inhaltsverzeichnis wird das sehr gut demonstriert:

 

  • Geld aus China im Landesmünzkabinett Sachsen-Anhalt

  • Die Entwicklung des chinesischen Münzwesens von den Anfängen bis 1900

  • Das Bestimmen von chinesischen Münzen – ein Geheimnis?

  • Wie man Käsch-Münzen der Qing-Dynastie bestimmt

  • Die Sammlung chinesischer Münzen von Prof. Dr. Joachim Krüger

  • Die Sammlung Howard Franklin Bowkers

  • Neue Münzen für China: Die Prägestempel der Firma Otto Beh aus Esslingen

  • Die Schenkung Michael Hans Lun Chous

 

Der Überblick über das chinesische Münzwesen in diesem Band schlägt den Bogen von den frühesten Geld- bzw. Münzformen über den Guß der traditionellen Käsch-Münzen, das Papiergeld Chinas im Mittelalter, über die Chopmarks auf europäischen uns amerikanischen Silbermünzen, die speziellen chinesischen Barrenformen bis hin zum Teeziegelgeld, den Bambus-Taillies und den Porzellan-Token.

Für Sammler besonders wichtig sind die beiden noch von Prof. Krüger verfaßten Beiträge über das Bestimmen von chinesischen Münzen. Für Sammler, die über den Tellerrand ihres Gebiets hinausschauen wollen, bietet der preiswerte Band eine interessante Lektüre. Die wird allerdings durch die winzige Schrift bei den Bildunterschriften unnötig eingeschränkt. Was hat man sich dabei denn gedacht?

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