Abgang

01.02.2005

Fachausdruck in der Münz­technik für den Schwund von Edelmetall während des Herstellungsprozesses von Münzen und Medaillen. A. entsteht bei der Warmbehandlung des Prägemetalls (Schmelzen, Gießen) durch Verbrennen oder Verspritzen bzw. Übergang in Tiegelwand, Gußform oder Abgase, bei der Kaltbehandlung (Walzen, Bürsten, Justieren) durch sog. Zunder-A. Weiterer Schwund des Metalls tritt durch chemische Reaktionen beim Beizen der → ­Zaine oder der Münzen ein. Der A. wird z.T. zurückgewonnen durch Wiederaufbereitung der Krätze bzw. des Gekrätzes (Verbindung des A. mit anderen Stoffen) und Herausfiltern aus dem Bodenkehricht der Werkräume.

 

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