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Helmut Caspar
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Beitrittsdatum: 19. Jan. 2021
Beiträge (182)
13. Jan. 2026 ∙ 4 Min.
Gold gab ich für Eisen (1917): Berliner Münzkabinett musste Kostbarkeiten zum Einschmelzen abgeben
Die Kurfürsten von Brandenburg und Könige von Preußen haben das Berliner Münzkabinett durch großzügige Ankäufe gefördert. Seine Ursprünge gehen in das frühe 17. Jahrhundert zurück. Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm besaß bereits knapp 5.000 meist antike Münzen, ließ weitere im Ausland ankaufen und verzeichnete mit der ererbten Münzsammlung des Kurfürsten von der Pfalz einen bedeutenden Zuwachs. Sein Sohn Friedrich III., der sich 1701 zum König Friedrich I. in Preußen krönte, baute die...
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29. Dez. 2025 ∙ 2 Min.
Aus öffentlichen Sammlungen: Braunschweiger Juliuslöser zu 10 Reichstalern (1574)
Unter den braunschweigischen Silbermünzen gibt es „Riesen“, die Sammler als Juliuslöser oder Lösertaler kennen und suchen. In Werten von 1 ¼ bis 16 Talern geprägt, verdanken sie ihre Entstehung im 16. Jahrhundert dem Wunsch des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel, dass seine Untertanen Silbergeld für Notzeiten zurücklegten. Das im Land geförderte Edelmetall sollte dort bleiben und nicht ins Ausland abwandern oder im Schmelztiegel landen. Das vorliegende Stück gehört zu den Sammlungen...
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28. Dez. 2025 ∙ 5 Min.
Wohlstand für alle: Das Silber für die Fünf-Mark-Stücke von 1951 kam aus Mexiko
Fünf-Mark-Münzen sind eine Errungenschaft der deutschen Kaiserzeit. Die Silberstücke wurden ab 1874 in unterschiedlicher Intensität und Auflagezahl geprägt. Damals sowie in der Weimarer Zeit und später wurden die großen und schweren Geldstücke als Kurs- und Gedenkmünzen ausgebracht. Von 1951 bis 1974 in großen Auflagen geprägt, sind die silbernen Fünf-Mark-Stücke mit dem „dünnen“ Bundesadler in vielen Sammlungen vertreten. Zeitgenossen nannten den Wappenvogel auch Hungerkralle oder...
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