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Centenionalis


Centenionalis, o. J. (350 n. Chr.), Römisches Reich, Vetranio, Münzstätte Siscia (Cu, 5,22 g, Ø 24,9 mm). [Bildquelle: Jesus Vico S.A., 160. Auktion, 2021, Los 3178]

(Von lat. centum = hundert): spätrömische Kupfermünze des 4. Jh. mit Durchmessern zwischen 16 und 19 mm, eingeführt im Jahr 346 n. Chr. Nach W. Hahn sind schwere (1⁄120 Pfund = 2,7 g) und leichte (1⁄144 Pfund = 2,25 g) C. zu unterscheiden. Er gibt einen Goldkurs von 1 Karat = 125 schwere C. oder 150 leichte C. an.

Die Herkunft des Namens C. ist in der Numismatik umstritten. Schon E. Babelon schlug 1901 eine Ableitung von der Relation im 4. Jh. 100 C. = 1 schwere Siliqua vor. W. Brambach leitete die Bezeichnung vom ursprünglichen Münzfuß (1 C. = 1⁄100 Pfund) ab.


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