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23. Deutsches und 59. Süddeutsches Münzsammlertreffen im September in Stuttgart

Das Alte Schloss in Stuttgart, im Hintergrund das Neue Schloss

Bildnachweis: Landesmuseum Württemberg, Peter Frankenstein/Hendrik Zwietasch.


Zwei Jubiläen: 75 Jahre Deutsche Numismatische Gesellschaft und 125 Jahre Württembergischer Verein für Münzkunde

Zwei Jubiläen können Ende September gefeiert werden: Die Deutsche Numismatische Gesellschaft (DNG) blickt auf 75 Jahre Bestehen zurück, der Württembergische Verein für Münzkunde (WVMK) auf 125 Jahre. Aus diesem doppelten Anlass findet vom 25. bis 27. September das 23. Deutsche und 59. Süddeutsche Münzsammlertreffen in Stuttgart statt. Bei dieser Veranstaltung verleiht die DNG zwei Preise, der WVMK richtet eine Tagung zu den Großsilbermünzen des frühen 16. Jahrhunderts aus.


Eligiuspreis und Ehrenpreis

Am Freitag, 25. September, feiert die DNG ihr Jubiläum. 1951 als Dachverband der deutschen Münzvereine gegründet, kann sie 2026 ihr 75-jähriges Jubiläum feiern. Neben einem Festvortrag von Stefan Kötz werden der Eligiuspreis an Bernd Kaiser und des Ehrenpreis an Dr. Rainer Albert verleihen. Mit beiden Auszeichnungen werden außerordentliche Leistungen für die Numismatik geehrt.


Großsilbermünzen des frühen 16. Jahrhunderts

Am Samstag, 26. September, widmet es sich eine Tagung dem epochalen Umbruch im Münzwesen an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert . Im Jahr 1486 prägte der Tiroler Erzherzog Sigismund von Tirol – mit dem sprechenden Beinamen „der Münzreiche“ – die ersten großen Silbermünzen im Wert eines Goldguldens, die sogenannten Guldiner. Diese Münzen beeindrucken durch Gewicht und ihre Ausmaße: Sie wogen fast 30 Gramm, hatten einen Durchmesser von 40 Millimetern und eine Dicke von 3 bis 4 Millimeter.

Guldiner, 1486, Erzherzog Sigismund von Tirol („der Münzreiche“)

Bildnachweis: Landesmuseum Württemberg, Stuttgart, Münzkabinett.


Programm


Freitag, 25. 09.

16:30-16:50 Begrüßung (Dr. Barbara Simon und Dr. Matthias Ohm)

16:50 Uhr 75 Jahre Deutsche Numismatische Gesellschaft (Stefan Kötz)

17:40 Uhr Verleihung des Eligiuspreises an Bernd KaiserLaudatio: Dr. Gerd DethlefsDank: Bernd Kaiser

18:20 Uhr Verleihung des Ehrenpreises

Laudatio: Dr. Barbara Simon

Dank: Dr. Rainer Albert

19 Uhr Abendessen


Samstag, 26. 09.

10:00 bis 10:15 Begrüßung

10:15 bis 11:00 Anna Lörnitzo (Wien): Hightech des 16. Jahrhunderts: Die Geburt der Großsilberprägung in Tirol.

11:00 bis 11:45 Dr. Hendrik Mäkeler (Frankfurt am Main): Lübeck, Lüneburg und die Ausprägung der Mark.

11:45 bis 12:00 Kaffeepause

12:00 bis 12:45 Dr. Johannes Eberhardt (Berlin): Frühe Großsilbermünzen in Brandenburg: Forschungsstand und Perspektiven.

12:45 bis 14:00 Mittagspause

14:00 bis 14:45 Dr. Simone Vogt (Hannover): Spezialitäten aus Niedersachsen – die frühen Taler der Welfen und die sogenannten Löser des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg.

14:45 bis 15:00 Kaffeepause

15:00 bis 15:45 Prof. Dr. Wilhelm Hollstein (Dresden): ein groschen für ein gulden – Die Prägung sächsischer Guldengroschen im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts.

15:45 bis 16:30 Dr. Matthias Ohm (Stuttgart): Der Herzog hoch zu Ross. Der Reitertaler von 1507 – die erste Großsilbermünze aus Württemberg.

17:30 bis 18:30 Jahreshauptversammlung der DNG

19:00 Abendessen


Sonntag, 27. 09.

11:00 Stadtführung durch die Stuttgarter Innenstadt

Numismatische Führung durch das Landesmuseum Württemberg


Anmeldung per Email über muenzkabinett@landesmuseum-stuttgart.de

Bitte geben Sie an, ob Sie an den Abendessen am 25. und 26. September (Selbstzahler) und an welcher der Führungen am 27. September Sie teilnehmen wollen.

Die Tagungspauschale für Samstag, den 26. September, beträgt 20 €. Wir bitten Sie, diesen Betrag vorab per Banküberweisung auf das Konto des Württembergischen Vereins für Münzkunde zu überweisen. DE32 6001 0070 0012 7797 00

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