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25. – 28. Mai 2020 – 129. Teutoburger Münzauktion, Borgholzhausen

Aufgrund der durch das Corona-Virus gegebenen Umstände wird diese Auktion NICHT ALS SAALAUK­TION ausgeführt. Stattdessen bieten wir, zusätzlich zu den üblichen Bietverfahren per Brief, Fax oder Email, für die gesamte Auktion das ONLINE-LIVE-BIETEN an. Nach Ihrer Anmeldung können Sie von zu Hause aus direkt bieten und live an der Auktion teilnehmen. Es fallen keinerlei zusätzliche Kosten für das Live-Bieten für Bieter an. Auch telefonisches Bieten während der Auktion bieten wir dieses Mal ohne Zusatzkosten auch unterhalb der 500-Euro-Grenze an.


Da eine Live-Auktion im Internet naturgemäß immer etwas länger dauert, haben wir den ursprünglichen Auktionstermin auf 4 Tage ausgeweitet.


Eine Besichtigung während der Auktion ist leider ausdrücklich nicht möglich. Eine Vorbesichtigung erfolgt ausschließlich nach vorheriger Terminabsprache und im sehr kleinen Rahmen (max. 2 Besichtiger gleichzeitig im sinnvollen Abstand) und unter verschärften Hygienevorschriften.


Unser reichhaltiges Angebot an Goldmünzen, Silbermünzen und Medaillen aus der ganzen Welt wird Sie begeis­tern. Hinzuweisen ist auf eine große Sammlung von Karl-Goetz-Medaillen, vor allem aus der Zeit des „Dritten Reiches“. Zusätzlich sind noch Militaria, Banknoten, Bilder/Kunst, Skulpturen, Uhren und Schmuck, Literatur und sonstige Antiquitäten der besonderen Art im Angebot. Alles aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck und studieren bitte den Katalog genau.


Ein besonderes Augenmerk in dieser Auktion verdient die Philatelie, mit hunderten Positionen und einem hohen sechsstelligen Ausruf. Speziell zu erwähnen ist eine Sammlungsauflösung der Deutschen Demokratischen Republik mit fast allen Anfangsausgaben als Bogenecken mit Druckvermerk und Druckereizeichen.


Auch von Berlin und der Bundesrepublik sind reichlich Marken im Angebot und bereits kompetent geprüft oder mit Fotoattesten versehen. Die Lots und Sammlungen sind sehr abwechslungsreich und teilweise unberührt. Die Rubrik Briefe ist ebenfalls sehr interessant und nicht aus den Augen zu verlieren.


HAUS HABSBURG. Leopold I. (1657–1711). 5 Dukaten 1694 KV, Klausenburg. Geharnischte Büste mit Drapierung nach rechts. Rückseite: Bekrönter Doppeladler, auf der Brust Wappenschild mit (links) Phönix und (rechts) den sieben Burgen. 17,13 g. Herinek –. Friedberg Transylvania – (vgl. 483 nur 1695/96).Vorzüglich. Minimal gewellt und winzige Henkelspur. Von größter Seltenheit. Taxe: 50 000,– Euro



Bisher sind 5 Dukaten vom Jahrgang 1694 nur mit dem ungeteilten Wappen und nur mit den sieben Burgen bekannt. Der vorliegende Typ fehlt bei Herinek als 5 Dukaten. Friedberg kannte nur die Jahre 1695 und 1696. Vermutlich Unikum.


DEUTSCH-NEUGUINEA. 20 Neu-Guinea Mark 1895 A, Berlin. Jaeger 709. Im NGC-Blister mit Grading MS 63. Fast Stempelglanz. Pracht­exemplar. Äußerst selten. Taxe: 40 000,– Euro 10


Neu-Guinea Mark 1895 A, Berlin. Jaeger 708. Polierte Platte. Minimal berührt und winzige Randfehler. Taxe: 30 000,– Euro



FRANKREICH. Ludwig XIV. (1643–1715). Doppellouis d’or a l écu 1692, Metz (bekröntes M und Mmz. Feuerball). 13,41 g. Gadoury – (vgl. 259). Krause/Mishler – (vgl. 280.18). Friedberg – (vgl. 428). Gutes vorzüglich. Leicht justiert. Von größter Seltenheit. Taxe: 20 000,– Euro



Alle Prägungen der Münzstätte Metz aus der Zeit sind äußerst selten, der Jahrgang 1692 ist bisher unbekannt. Von großer numismatischer Bedeutung und vermutlich Unikum.


SPANIEN. Philipp V. (1700–1746). 8 Escudos 1721 F (im Stempel aus 1719 geändert), Segovia (Münzzeichen Aquädukt). Bekröntes, mehrfeldiges Wappen mit Mittelschild, umher die Kette des Ordens vom Goldenen Vlies. Rückseite: Kreuz im Vierpaß, 26,98 g. Krause/Mishler 326 var. Friedberg 246 var. Calicó 152 var. Vorzügliches Prachtexemplar mit herrlicher Goldtönung. Von größter Seltenheit. Taxe: 20 000,– Euro


HAUS HABSBURG. FRANZ I. (1745–1765). 5 Dukaten 1745 AS/I-E, Wien. Brustbild nach rechts. Rückseite: Wappen. 17,25 g. Herinek 2. Friedberg 422. Winzige eingeritzte Wertzahl V. Sehr schön/vorzüglich. Kleiner Schrötlingsfehler. Äußerst selten. Taxe: 15 000,– Euro



SCHWEIZ: 100 Franken (Vreneli) 1925 B. 32,26 g. Divo/Tobler 291. Friedberg 8. Fast Stempelglanz. Prachtexemplar. Taxe: 15 000,– Euro


POLEN. Stephan Bathory (1575–1586). Taler 1585 NB, Nagybánya. Bekröntes Hüftbild nach rechts mit geschultertem Zepter. Rückseite: Bekröntes, vierfeldiges Wappen Polen und Litauen mit dem Wappen der Bathory als Mittelschild. Davenport 8457. Kopicki 10504 (R4). Vorzügliches Prachtexemplar mit feiner Tönung. Winziges Zainende. Äußerst selten. Taxe: 12 500,– Euro



Der siebenbürgische Fürst Stephan Bathory heiratete Anna (Tochter Sigismunds I.) und wurde 1576 zum polnischen König gewählt. Sein Kampf gegen das aufständische Danzig mündete zwar erfolglos in dem Kompromissfrieden im Dezember 1577, gemeinsam mit den Schweden war er jedoch erfolgreicher und zwang Russland unter Iwan dem Schrecklichen in Feldzügen große Teile Livlands ab. Bathory sprach kein Wort Polnisch, prägte die polnische Kultur aber dennoch maßgeblich.


SIEBENBÜRGEN. Gabriel Bethlen (1613–1629). Klippe zu 2 Gulden (Taler) 1628 CC, Kaschau. Geharnischtes Hüftbild nach rechts. Rückseite: Bekröntes vierfeldiges Wappen mit dem Bethlenschen Mittelschild. 28,43 g. Resch 484. Krause/Mishler 199 (Transylvania). Exemplar der Auktion Stacks vom 21. und 22.10.1977, Los 223. Fast vorzüglich. Äußerst selten. Taxe: 12 500,– Euro


DEUTSCHES REICH. MECKLENBURG-STRELITZ. Adolf Friedrich V. (1904–1914). 20 Mark 1905 A. Jaeger 240. Fast Stempelglanz. Selten in dieser Erhaltung. Taxe: 12 500,– Euro DANZIG. 25 Gulden 1923. Jaeger D 10. AKS 5. Friedberg 43 (Poland). Im NGC-Blister mit Grading PF 64. Polierte Platte. Prachtexemplar. Äußerst selten. Taxe: 10 000,– Euro


DANZIG. 25 Gulden 1923. Jaeger D 10. AKS 5. Friedberg 43 (Poland). Im NGC-Blister mit Grading PF 64. Polierte Platte. Prachtexemplar. Äußerst selten. Taxe: 10 000,– Euro



MURBACH UND LÜDERS. Johann Rudolf Stör von Störenberg (1542–1570). Reichstaler 1560, St. Amarin. Mit Titel Ferdinands I. Vierfeldiges Wappen mit Mittelschild, dahinter zwei gekreuzte Krummstäbe, oben Mitra. Rückseite: Bekrönter Doppeladler. Davenport vgl. 9588. Markl –. Slg. Voltz –. Im NGC-Blister mit Grading XF 45. Gut ausgeprägt. Von größter Seltenheit. Taxe: 10 000,– Euro



Mit Titel Ferdinands I. sind alle Taler sehr selten. Von 1560 ist uns bisher kein zweites Exemplar bekannt. Unikum?


BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND. Zusammendrucke-Posthorn 1951: Komplette postfrische Posthorn-Serie in sehr guter Qualität. Michel W 1-S 12. Michel 3800,– Euro. Taxe: 1000,– Euro



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