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Gold. Schätze in der Deutschen Bundesbank


Deutsche Bundesbank (Hrsg.): Gold. Schätze in der Deutschen Bundesbank. Redaktion Alexander Ruske. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main 2018. 80 S., farbig bebildert, kostenlos. Anschrift: Deutsche Bundesbank, Wilhelm-Epstein-Straße 14,
60431 Frankfurt am Main.

Noch bis zum 30. September 2018 läuft die Sonderausstellung „Gold. Schätze in der Deutschen Bundesbank“, zu der nun eine ebenso stattliche wie informative Begleitbroschüre erschienen ist, die kostenlos abgegeben wird. Der Kurator der Ausstellung, Alexander Ruske, zeichnet verantwortlich, womit höchster Standard gewährleistet ist.

Gegliedert ist die Broschüre in die Kapitel „Gold als Metall“, „Gold als Geld“, „Gold rund um die Welt“, „Die deutschen Goldreserven“ und „Goldbearbeitung“. Alle Kapitel sind bestens bebildert und auch ohne die Ausstellung sehr informativ.

Aber natürlich ist es ein Optimum an Vergnügen, wenn man die Ausstellung besucht und die Broschüre zu Hause in Ruhe studiert.

Für die Ausstellung wurden repräsentative Barren aus dem Bundesbank-Tresor ausgewählt. Die Auswahl reicht vom ältesten bis zu den jüngsten Goldbarren und ermöglicht einen außergewöhnlichen Einblick, der sonst aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist. Die Ausstellung zeigt zudem bedeutsame Raritäten aus der numismatischen Sammlung der Bundesbank, vom Solidus über die Dukaten bis hin zu den Goldmünzen der Gegenwart. Die historische Bedeutung von Gold als Zahlungsmittel, die Eigenschaften des Edelmetalls, dessen weltweites Vorkommen, die Gewinnung und Weiterverarbeitung werden in der Ausstellung ebenso dargestellt wie die Hilfsmittel zur Echtheitserkennung der Goldbarren aus dem täglichen Einsatz in der Bundesbank.

Die Broschüre informiert zudem, wie die Goldreserven entstanden sind. Sie ermöglicht außerdem Einblicke in die Verwaltung und Lagerung der Goldreserven und bildet eine Auswahl interessanter Goldbarren ab.

Übrigens: Wenn Ihnen das eine oder andere bekannt vorkam, dann ist das auch kein Wunder. Die Broschüre greift etliches aus dem hier schon vorgestellten Buch „Das Gold der Deutschen, hrsg. von Carl-Ludwig Thiele (Deutsche Bundesbank). Hirmer Verlag, München 2018. 160 S., 148 Abb. in Farbe, 22 x 28 cm, Leinen mit Schutzumschlag, Lesebändchen, 24,90 Euro, ISBN 978-3-7774-3074-4“ auf, das eben bedeutend umfangreicher und noch reicher bebildert ist.

Die Ausstellung dauert bis zum 30. September 2018 und kann während der Öffnungszeiten des Geldmuseums von Montag bis Freitag sowie Sonntag von 9 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei. Das Museum ist barrierefrei.