• Sebastian Wieschowski

Historische Handelsmünze verdeutlicht Glanz des britischen Empire


Eine Legende besagt, dass Elizabeth im Jahre 1601 für die Jungfernfahrt der East India Company spezielle "Testern"-Münzen in Umlauf gebracht hat, um der Welt ihre wachsende Macht und internationale Ambitionen zu demonstrieren. Die Münze hat den Spitznamen "Portcullis-Geld" und wurde in Silber mit der gleichen Größe und Gewicht wie die damals international verbreitete Handelsmünze, der spanische Real, geprägt. Und der Plan ging offenbar auf: Ab 1601 entwickelte sich der britische Überseehandel, welcher die Grundlage für das legendäre Empire schuf. Allerdings überstanden die wenigsten der Testern-Münzen die erste Reise, sodass sie heute nur noch in einer kleinen Anzahl von Museen auf der ganzen Welt besichtigt werden können. Die Regierung und das Schatzamt von St. Helena haben nun mit dem Vorbild der historischen Handelsmünze eine moderne Interpretation auf den Markt gebracht. Mit dieser Prägung soll nicht nur dem britischen Seehandel ein Denkmal gesetzt, sondern auch das erstaunlich detailreiche Design der Originalmünze gewürdigt werden. Auf der Rückseite der Münze ist ein gekröntes Portcullis-Tor mit Ketten zu sehen, welches ursprünglich das Wappen von König Heinrich VII war. Die East India Company war zwischen 1601 und 1874 mit dem britischen Überseehandel bevollmächtigt. Die Silbermünze basiert auf dem Design der ursprünglichen "8 Testern"-Münze. Die Rückseite der Münze betont die enge Verbindung zwischen St. Helena und der East India Company. Das Design basiert auf der ikonischen Portcullis-Gravur auf dem Vorgänger des 17. Jahrhunderts. Das gekrönte Portcullis-Tor und die Ketten stehen im Zentrum der Münze. Die Neuauflage der Handelsmünze hat einen Nennwert von 25 Pence und eine Auflage von nur 10.000 Stück.

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