13.11.2019

As des Kaisers Hadrianun (117-138). Auf der abgebildeten Rückseite hält die Aeternitas die Köpfe von Sol und Luna in den Händen. Bildquelle: Helmut Kahnt, Das große Münzlexikon. Von A bis Z, Regenstauf 2005, S. 16.

Römische Personifikation der Ewigkeit, der Unsterblichkeit; erscheint auf römischen Kaisermünzen als stehende oder sitzende weibliche Gestalt mit verschiedenen Atributen, wie Zepter, Füllhorn, Globus, Fackel, Büsten des Sol und der Luna, meist beischriftlich bezeichnet (A., A. Augusti,...

13.11.2019

Kupferstich „Der Münzer“. Ansicht einer Münzwerkstatt. Aus: Christoph Weigel, Abbildung der Gemein-Nützlichen Haupt-Stände Von denen Regenten Und ihren So in Friedens- als Kriegs-Zeiten zugeordneten Bedienten an , biß auf alle Künstler Und Handwercker, Nach Jedes Ambts- und Beruffs-Verrichtungen […], o. O. 1698. Bildquelle: Deutsche Fotothek, http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/88968543

Das Scheiden (Trennen) des Kupfers aus geringhaltigen Silbermünzen, z. B. nach der Kipper- und Wipperz...

05.11.2019

Aes grave der Rad-Serie als Nominal zu einem Tressis = 3 Asses der Römischen Republik, gegossen zwischen 250 und 225 v. Chr. Hinter dem Kopf der Roma und zwischen einem Speichenpaar befindet sich die Wertzahl „III“. Bei einem Durchmesser von 102 mm erreichte die Münze ein Gewicht von fast einem Kilogramm (Bronze). Bildquelle: Helmut Kahnt, Das große Münzlexikon. Von A bis Z, Regenstauf 2005, S. 1

Lat. Erz, Kupfererz, Bronze. Als Wertmesser im römischen Altertum und Bezeichnung für „Geld“ (Kupfer-...

05.11.2019

Aequitas bzw. Dikaiosyne mit Waage und Füllhorn auf einem alexandrinischen Billon-Tetradrachmon des Kaisers Traianus, Jahr 19 (115/16 n. Chr.). Bildquelle: Bildquelle: Helmut Kahnt, Das große Münzlexikon. Von A bis Z, Regenstauf 2005, S. 15.

Altrömische Personifikation der Billigkeit, der ausgleichenden Gerechtigkeit; auf Münzen seit Kaiser Galba (68-69 n. Chr.) bis Ende des 3. Jahrhunderts sowie auf alexandrinischen Kaisermünzen als stehende oder sitzende weibliche Gestalt mit den Attributen Waa...

30.10.2019

Roman Imperial Coinage (RIC), Bd. 10, London 1994 (Spink reprint 2018).

In Zitierwerken (z. B. im RIC) und im Münzhandel verwendete Einordnung spätrömischer Bronzemünzen nach ihren Durchmessern.

Diese Methode ist insofern korrekter, weil für diese Münzen die zeitgenössischen Münznamen nicht gesichert sind.

AE 1 = Durchmessern von über 22 mm

AE 2 = Durchmessern von 18 bis 22 mm

AE 3 = Durchmessern zwischen 11 und 17 mm

AE 4 = Durchmessern unter 11 mm

aus "Das große Münzlexikon“ ​

30.10.2019

Administrationstaler 1737 von Württemberg. Bildquelle: Helmut Kahnt, Das große Münzlexikon. Von A bis Z, Regenstauf 2005, S. 14.

Württembergischer Taler von 1737, den Karl Rudolph von Württemberg-Neustadt (1737-1738, gestorben 1742) als Administrator des jugendlichen Herzogs Karl Eugen von Württemberg (1737-1793) prägen ließ. In der Umschrift der Vorderseite, die auch das Brustbild des Administrators zeigt, werden die Titel ADMINIS & TUTOR genannt.

Auch der Taler von 1739 des Herzogs Karl Friedric...

22.10.2019

Arendschelling zu Stuiver, Silber, Münzstätte Kampen, um 1595. Bildquelle: Wikimedia, Astropiet.

Escalin: Schilling zu 6 Stuiver der Städte in der niederländischen Provinz Overijssel, eingeführt von der Stadt Kampen im Jahr 1595. Gepräge: Vorderseite bekrönter Wappenschild mit dem Stadtnamen in der Umschrift. Rückseite: Doppeladler (deutscher Reichsadler), Umschrift mit Namen und Titel der Kaiser Rudolf III., Matthias I., Ferdinand II. bzw. Leopold I. Der Arendschelling hatte ein Raugewicht von e...

22.10.2019

Badischer Administrationsgulden 1740, Stempel von Handmann. Bildquelle: Helmut Kahnt, Das große Münzlexikon. Von A bis Z, Regenstauf 2005, S. 14.

Badische Silbermünzen zu 60 Kreuzer aus der Vormundschaftszeit (1738-1742) von Magdalena Wilhelmine (1677-1742) für ihren Enkel Karl Friedrich (1728-1811). Der Name Administrationsgulden ist von der Umschrift abgeleitet worden.

aus "Das große Münzlexikon“ 

16.10.2019

Adlergroschen aus der Münzstätte Meran, geprägt um 1260. Bildquelle: Helmut Kahnt, Das große Münzlexikon. Von A bis Z, Regenstauf 2005, S. 14.

Auch Aquilino. Seit 1259 unter Graf Meinhard II. von Görz-Tirol (1257 bis 1295) und seinem Bruder Albert in Meran geprägte Groschen-Münze. Der Adlergroschen zeigt auf der Vorderseite einen (natürlichen) Adler, wie er fast bildgleich auf den Augustalen Friedrichs II. von Hohenstaufen (1215-1250) vorkommt, und die Umschrift „Comes Tiros“. Die Rückseite trägt...

16.10.2019

Adlerdollar, mexikanischer Peso (8-Reales-Stück) von 1892 aus der Münzstätte Mexico City. Bildquelle: Helmut Kahnt, Das große Münzlexikon. Von A bis Z, Regenstauf 2005, S. 14.

Auch Adlerpiaster: vom Münzbild (Adler auf Kaktus) abgeleiteter und als Handelsmünze eingebürgerter Name für das mexikanische 8-Reales- und spätere Peso-Stück im 19. Jahrhundert.

aus "Das große Münzlexikon“ 

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Münzlexikon:

In dieser Rubrik finden Sie interessante Beiträge aus "Das große Münzlexikon" von Helmut Kahnt, ISBN 978-3-89441-550-1.